Interviews & Artikel

RUMMELPLATZMUSIK

Verdiente Plattenfirmen im Kurzporträt

Wo und wann gegründet, heute wo ansässig?

Rummelplatzmusik wurde im Januar 2012 gegründet und ist offiziell im badischen Friesenheim ansässig. Allerdings wollten wir natürlich auch cool sein und haben seit 2013 ein Büro in Berlin.

Von wem gegründet und wer steckt heute dahinter?

Wir, also Sarah Danzeisen und Sandro De Lorenzo, haben das Label gegründet und heute immer noch an der Backe.

Lebt ihr von eurem Label?

Schön wär’s ... Leider können wir noch nicht von Rummelplatzmusik leben, aber irgendwann sitzen wir bestimmt auf einer Insel, zählen Geld und paffen dicke Zigarren. Die Insel heißt übrigens Fantasy Island.

Welche sind deine bevorzugten Stilrichtungen?

Wie der Name schon verrät, ist Rummelplatzmusik ein Sammelsurium an musikalischen Kuriositäten. Von Elektro-Pop über traditionellen HipHop, bis hin zu politisch inkorrektem Schlager.

Eure Label-Vorbilder?

Es ist zwar kein Label, aber die Management-Agentur „BeatTheRich“ macht schon alles richtig.

Die ersten Bands, die heutigen Bands?

Zunächst einmal haben wir unsere eigenen Bands gesignt. Die wollte ja sonst keiner. Ganze fünf an der Zahl, nämlich KREISSÄGE, ROCKRAINER, SUPERGAUL, KUSCHELROCKRAINER und DIE GELATIS. Durch viel Überzeugungsarbeit und eine Handvoll osteuropäischer Schläger haben wir mittlerweile auch Künstler wie Lukas Meister, ZWEIERPASCH, ACHTUNG SURRENDER, KARL TROMPETE, Flying Bob, WUTTKE oder DISCO MONIQUE am Start.

Was waren eure drei wichtigsten oder besten oder meistverkauften Veröffentlichungen?

Die Wichtigste war KREISSÄGE mit „473 Tage ohne Schlaf“, da sie unsere erste Veröffentlichung war. Definitiv am erfolgreichsten ist Lukas Meister mit seinem Album „Wanderjahre“. Am meisten Spaß hatten wir bisher mit SUPERGAUL und „Eigentlich wollte ich Klein, aber dann kam Groß“! Der Name ist Programm.

Was fasziniert euch am Labelmachen?

Es macht wirklich großen Spaß, neue außergewöhnliche Künstler zu entdecken und ihnen dabei zu helfen, ihre Musik der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Außerdem können wir somit auch unsere eigene Musik rausbringen. Die will ja sonst keiner!

Eure Labelpolitik?

Wir signen alles, was nicht bei drei auf dem Baum ist!

Florian Feldmann

Webseite

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #115 (August/September 2014)