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Interviews & Artikel

ALBOTH!

Seien wir mal ehrlich: Etwas wirklich Neues gibt es inzwischen äußerst selten im Musikbereich. Bei der Schweizer Formation ALBOTH! hatte ich jedoch nach langer Zeit mal wieder das Gefühl, auf etwas Neues gestoßen zu sein. Normalerweise stehe ich ja nicht auf Jazzcore, oder wie das heißt, also Musik von John Zorn und Konsorten. Deren Lärmausbrüche gingen mir immer irgendwie zu sehr ins Leere. ALBOTH! dagegen arbeiten mit sehr ähnlichen Elementen, verstehen diese aber gekonnt zu bündeln, so daß der Krach zwar Krach bleibt, aber eine mitreißende Energie bekommt. So gelingt es mir sogar, ihre Alben mit einem wirklichem Lustgefühl durchzuhören. Als ich ihr unglaubliches Debüt "Armour 1991" (PDCD/We Bite) das erste Mal bei mäßiger Lautstärke auflegte, verließ in meiner Kellerwohnung sämtliches Ungeziefer sofort panisch den Raum. Was dort in zwanzig Minuten über zwölf Stücke verteilt wird, erinnert eher an Urschreitherapie als Musik im herkömmlichen Sinn. Freejazz und Deathmetal werden durch den Fleischwolf gedreht und anschließend in die Umlaufbahn geschossen. Man glaubt es zu kennen, aber die klangliche Entstellung ist so weit vorangetrieben, daß nichts mehr sicher zuzuordnen ist. Zu dieser Zeit besteht die Band noch aus Christian Pauli, Michael Werthmüller und Peter Kraut. Bei "Liebefeld" (PDCD/We Bite) von '92 stößt Daniel Lieder zur Band, der mit einem Gesangsstudium aufwarten kann. Ebenfalls eine klassische Ausbildung besitzt Schlagzeuger Werthmüller. Die Platte ist noch schwieriger zu fassen als das Debüt, da sie um einiges länger ist und vom Tempo her sehr variiert. Dadurch entstehen extreme Brüche innerhalb der einzelnen Stücke, was zu großen Spannungen führen. Sehr interessant sind in diesem Zusammenhang die beiden Mixe namens "Liebefeld" auf dem letzten Album "Ali" (WSFA/Indigo) und der EP "Yorn" (WSFA/Indigo), die aus Samples des gleichnamigen Albums bestehen. "Leib" (1994; PDCD/We Bite) erinnert dann wesentlich stärker an die aktuellen ALBOTH! Alles - Stimme, Rhythmus, Samples, Noise - scheint sich gleichzeitig in vordester Reihe abzuspielen und wirkt wie ein an einen Verstärker angeschlossener Dampfhammer. Wo die Vorgänger noch schwierig und unzugänglich wären, konnte man "Leib" zwar nicht unbedingt auf dem Heimweg vor sich hinpfeifen, aber aus dem Kopf bekam man es trotzdem nicht mehr so leicht. Das letzte Album "Ali" mit dem bisher wahrscheinlich befriedigendsten Output der Band stellt einen momentanen Endpunkt einer Entwicklung dar, bei der man gespannt sein darf, wohin sie ALBOTH! noch führen wird. Live sind ALBOTH! ebenfalls sehr empfehlenswert, da sie aufgrund ihrer Wuchtigkeit hohen Unterhaltungswert besitzen und die Zuschauer nicht mir irgendwelchen durchgeknallten Kakophonien strapazieren. Man vergißt dabei auch sehr schnell, daß sie tatsächlich ohne Gitarren auskommen. Nach dem Konzert im KOZ, dem versyphten Kulturzentrum der Traditionsuni Frankfurt und irgendwie auf dem Stand von '68 stehengeblieben, unterhielt ich mit dem ziemlich sympathischen Bassisten Pauli.


Ich bin überrascht, daß bei euch auf der Bühne eben doch einiges "passiert" ist. Bei Musik mit hohen improvisierten Anteilen frage ich mich immer, inwieweit man das noch in ein Livekonzert umsetzen bzw. reproduzieren kann.


Im Prinzip ist bis auf wenige Stellen, wo wir improvisieren, eigentlich alles aus- und aufgeschrieben. Im Prinzip! Es ist natürlich klar, daß man, wenn beim Auftritt die Energie kriegt, das Ganze in andere Formen bringt. Das ist letztendlich natürlich bei jeder Aufführung nach Noten so. Wir erarbeiten die Stücke von Noten her und nicht irgendwie umgekehrt, daß wir erst spielen und dann alles aufschreiben. Das würde keinen Sinn machen.

Und wie entstehen dabei die Songs? Bis auf die Noten besitzt ihr eigentlich wenig klassische Songelemente.

Auch wenn die Songs alle auf dem Papier entstehen, entstehen sie auf ganz unterschiedliche Weise. Das hat damit zu tun, daß jeder seinen eigenen Zugang zu der Geschichte hat. Jeder schreibt seine Ideen irgendwie auf, und das geht von der klassischen Partitur-mäßigen Version bis zu Skizzen, die man den anderen vorstellt. Dann versucht man das zu spielen und merkt dabei schnell, ob es etwas bringt - vielleicht war es ja nur auf dem Papier interessant. Dann versucht man es anders zu spielen, läßt Teile weg oder variiert die Geschwindigkeit. Unserer Notenblätter sind hinterher zigmal überschrieben und überklebt und sehen eher nach Skizzenblättern aus. Manchmal ist es überhaupt schwierig, das Zeug zu spielen, da sich jeder die Sachen neu aneigenen muß. Wir notieren auch deshalb alles, weil man dadurch die Möglichkeit hat, alles viel offener und radikaler bearbeiten zu können. Wenn du bereits in einem Spielmodus drin bist, ist es viel schwieriger, etwas zu verändern. Durch das Notieren haben wir aber einen viel größeren Spielraum, was paradox klingt, weil man normalerweise denkt, wer nach Noten spielt, ist gefangen. Wir spielen Kompositionen, die wir aber auf große Spannungen anlegen, auf starke physische Momente. Und ich denke, daß das dann live für die Leute nicht nach Noten schmeckt.

Ihr betrachtet eure Songs dann wahrscheinlich auch nicht als komplett abgeschlossen, denn ihr habt ja jederzeit die Möglichkeit, sie zu verändern und eventuell zu verbessern.

Doch, fertig sind sie irgendwie schon, aber oft ist es so, daß man nach einem halben Jahr feststellt, daß man bestimmte Stücke ganz anders als früher spielt. Oder ein Stück klingt gar nicht mehr. Aber großartig verändern tun wir die Stücke nicht. Im Prinzip spielen wir sie immer gleich, wenn du so willst. Es würde nicht gehen, mit den Formen zu improvisieren, da alles durchstrukturiert ist. Es gibt gewisse Momente, wo wir uns Zeit lassen und in diesem Freiraum passieren Dinge, wie sie nur live entstehen.

Bei vielen Bands, deren Musik sehr statisch und künstlich angelegt ist, habe ich manchmal den Eindruck, daß es wenig Sinn macht, das außerhalb eines Studios aufzuführen. Ihr dagegen entwickelt live doch noch andere Qualitäten als auf Platte.

Natürlich machen wir irgendwo Kunstmusik: ziemlich extreme Musik, die durchdacht ist und im Kopf entsteht. Auf der Bühne merkt man aber eigentlich schnell, daß das nichts mit Kunst zu tun hat. Ob es Kunst ist oder nicht, interessiert uns in dem Moment auch nicht. Ich spiele auf Vorwürfe an, die wir zuweilen zu hören kriegen, daß das seelenlose Kunstscheiße sei, was uns ziemlich absurd vorkommt. Mir machen verrückte Musik, aber spielen sie, wie man Musik im klassischen Sinne eben spielt.

Trotz allem dürfte euer Publikum eher etwas kopflastig und studentisch sein, was man auch heute Abend feststellen konnte. Was zieht ihr denn ansonsten für Leute an?

Wir haben nicht so ein klassisches Szene-Publikum, wo man sagen könnte, daß wir ganz bestimmte Leute ansprechen. Das ist ganz verschieden und hängt auch vom Ort ab. Vom Punk bis zum Kunstliebhaber ist bei uns eigentlich alles vertreten. Die Reaktionen des Publikums waren heute auch normal. Normal heißt, daß es da verschiedene Möglichkeiten zu reagieren gibt. Es ist ja nicht so, daß man dabei einfach an der Bar stehen kann, ohne zu reagieren, als wenn da irgendeine Rockmusik von der Bühne käme. ALBOTH! verlangt schon, daß man "Ja" oder "Nein" sagt. Deshalb gehen dann einige Leute, was wir in Ordnung finden, weil die, die bleiben, wollen es auch hören. Heute haben die Leute reagiert und Sachen dazwischengerufen, aber oft ist das Publikum eher ruhig und konzentriert.
Erwartet bzw. provoziert ihr bestimmte Reaktionen des Publikums?
Natürlich wollen wir die Leute herausfordern, aber nicht im Sinne einer Provokation, sondern sie sollen sich entscheiden, ob sie uns hören wollen oder nicht. Wenn die Leute zu reden beginnen, als wäre gar nichts los, wäre es ziemlich schlimm, aber das passiert uns selten.

Ihr habt schon in Italien, Frankreich Slowenien getourt. Wie sehen denn da die Reaktionen aus? Gibt es da überhaupt ein Publikum für ALBOTH!?

Es ist schwierig, aber auch einfach, da man uns nicht so leicht verwechseln kann. Wir gehen nicht so leicht in der riesigen Menge anderer Bands unter, da wir ein unverwechselbares Profil besitzen. Es ist klar, daß wir nicht die breite Masse ansprechen. In Frankreich und Italien war es erfreulich, daß es dort überhaupt ein Publikum für uns gibt, zuweilen sogar ein besseres als in Deutschland. Die Leute erschienen mir dort noch nicht so übersättigt zu sein wie hier. Osteuropa war nicht gut, ähnlich wie in Ostdeutschland. Die Leute waren wie vor den Kopf gestossen, obwohl wir das nie beabsichtigt hatten. Äußerst bizarr!

Wenn ich an Schweizer Bands denke, fällt mir außer euch kaum etwas ein. Was passiert denn dort sonst noch?

Die Schweiz ist halt ein kleines exotisches Land innerhalb und gleichzeitig außerhalb Europas. Es gibt ziemlich alles und auch ziemlich extreme Geschichte. Wir haben auch einen guten Zusammenhalt mit Bands, die musikalisch nichts mit uns zu tun haben. Aber wir machen schon unser Ding, ohne uns dabei völlig abzuschotten. Die Schweiz ist für uns der Ort, wo wir herkommen und arbeiten, aber dort fühlen wir uns musikalisch nicht zu Hause. Es ist außerdem ein Handicap, aus der Schweiz zu kommen, da der Markt sehr klein ist. Du kannst dir keinen Status erspielen und damit dann ins Ausland gehen. Es gibt sieben oder acht gute Clubs, in denen du spielen kannst, dann ist es für ein Jahr wieder vorbei.

Eure Platten sind auch nie auf einem Schweizer Label erschienen, sondern erst bei Permis De Construire Deutschland und jetzt bei What's So Funny About. Hatte das ähnliche Gründe?

Wir geben von unseren Stücken Lizenzen raus, die bei unserem Label "Submission" in Florenz liegen. Die haben die Lizenzen an WSFA gegeben, die jetzt wiederum die Schweiz bedienen. Es ist schwierig, für unsere Musik ein Label zu finden, da muß man in jedem Land gucken, ob man einen Partner findet. Und PDCD hatten unsere Sachen weltweit rausgebracht, was aber letztendlich nichts gebracht hat, weil sie keinen vernünftigen Vertrieb besassen, mit dem sie wirklich etwas bewegen konnten. Durch WSFA geschieht das erste Mal etwas mit uns, und wir sind schon fünf Jahre zusammen.

Und das, obwohl sogar Diedrichsen schon '92 euer erstes Album in der SPEX als "genialste Platte aller Zeiten" bezeichnet hat. Scheinbar ist er da nicht so ganz ernstgenommen worden.

Das war ein singuläres Ereignis. Heute ist ihm da auch nicht mehr so wohl dabei, und es steckt auch zwangsläufig eine gewisse Ironie darin. Die SPEX hat uns damals entdeckt, aber die anderen wurden nicht bedient. Momentan reagiert die Presse insgesamt recht begeistert.

In der Regel werdet ihr aber durch die Presse in die Kunstecke gedrückt, was oft nicht unbedingt hilfreich ist.

Es ist halt nicht einfach über uns zu schreiben. Die Journalisten ringen um Worte und überbieten sich mit Interpretationen. Wir können das ja nicht verbieten, oder behaupten, wir würden banalen Rock machen.

Das habt ihr aber mal in einem Interview gesagt.

Ja, aber das war eine Reaktion auf diese Interpretationen, denn wir haben uns zusammengefunden wie jede andere Band auch und dabei ist diese Musik entstanden. Jeder meint, ALBOTH! wäre eine völlig durchkalkulierte und berechnete Wahnsinnsidee, aber das ist es eigentlich nicht.

Aber welche konkreten Ideen stehen denn hinter eurer Musik?

Bei den ersten Platten ist es von anderen immer auf den einfachen Nenner Free Jazz und Death Metal gebracht worden. Das hat schon damals nicht gestimmt, aber noch eher als heute, da wir uns damals tatsächlich so Zeugs angehört haben. Beides sind so wunderbar wuchtige Geschichten, die auf der Bühne eine sehr starke physische Präsenz entwickeln. Am Anfang war alles noch sehr heftig, doch heute haben wir das Gefühl, es ist alles möglich, es ist alles offen. Wir beziehen die Einflüsse ein, die uns über den Weg laufen, und von daher würde ich auch sagen, daß es eine spezielle ALBOTH!-Arbeitsweise gibt. Es ist nämlich eher die Arbeitsweise, die uns auszeichnet, als eine konzeptuelle Idee im Kopf.

ALBOTH! sind im gemessen am Durchschnitt eher Spätentwickler: mit Ende zwanzig haben die meisten Musiker schon diverse Bands verschlissen.

Ich weiß nicht, wie wir klingen würden, wenn wir als Teenager angefangen hätten. Jeder hat schon vorher völlig andere Dinge gemacht, und dadurch können wir vieles lockerer und mit mehr Distanz sehen. Natürlich ist es schwierig, wenn man in gewisser Weise als Jugendkultur gehandelt wird, aber im Unterschied zu bestimmten Bands spielen wir zumindest nicht als 30jährige vor 14jährigen. Wir wollen den Leuten auch nichts mit auf den Weg geben, was sie dann im Alltag umsetzen können.

Ich glaube, daß ALBOTH! für 14jährige auch wenig unterhaltsam wären.

Auf jeden Fall haben wir selber Spaß an der Musik, ansonsten würden wir kaum die täglichen Widerwärtigkeiten während der Tour auf uns nehmen. Und die Leute im Publikum haben offensichtlich auch ihren Spaß daran. Heute war ja auch keine andächtige Stimmung.

Was mich an ALBOTH! wirklich irritiert, ist der komische Gesang. Mir war nie ganz klar, um was für eine Sprache es sich da handeln soll.

Es ist richtiges Schweizerdeutsch! Nein, ich habe natürlich einen Witz gemacht. Du hast genauso reagiert, wie wir das bezwecken. Unser Sänger Lieder legt sich für jedes Stück ein Reservoir an Wörtern und Silben zurecht, eine eigene Sprache, wenn du so willst, was rhythmisch mit der Musik verwoben wird. Bei uns ist die Stimme ein Instrument, die nicht mit Wörtern beladen werden soll, damit sie keine andere Bedeutung bekommt. Wir haben das ganz gerne, wenn die Leute verschiedene Interpretationen anstellen. In Slowenien gab es ein Konzert, wo uns die Leute hinterher gefragt haben, warum der Sänger immer etwas bestimmtes im Refrain gesagt hat, aber es waren eigentlich nur Silben. Aber selbst ich höre zuweilen ganze Sätze heraus.

Dafür sind eure Songtitel teilweise aber umso konkreter.

Wir hätten die Stücke auch durchnummerieren können, da wir eigentlich keine bestimmten Assoziationen damit auslösen wollten. Wir hatten dann die kuriose Idee, Namen von Leuten zu verwenden, die wir nicht mögen. Heute sind auch Leute darunter die wir mögen. Es ist eine zufällige Zuordnung, wie bei "Barschel" (ein KING CRIMSON-Song, d. Red.), der war zu der Zeit gerade im Gespräch. Das Konzept ist, Namen von Leuten zu nehmen, die existieren und bekannt sind. Alboth, unser Namensgeber, hat übrigens auch existiert: Herbert Alboth war Offizier der Schweizer Geheimarmee und wurde bestialisch ermordet. Zu der Zeit begannen wir gerade zu spielen. Naja, und der Name hat uns damals gefallen, also machten wir daraus unseren Bandnamen. Als man Alboth ihn in seiner Wohnung im Berner Stadtteil Liebefeld fand, stand auf seiner Brust mit Lippenstift geschrieben "Armour". Wahrscheinlich war das ein Politmord, der genial vertuscht wurde. Das hat uns die ersten Titel geliefert.

Thomas Kerpen

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #23 (II 1996)

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