Interviews & Artikel : INTEGRITY :: ox-fanzine.de

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Interviews & Artikel

INTEGRITY

INTEGRITY gehören seit nunmehr dreizehn Jahren zur Elite der Hardcoreszene. Vor allem ihr 1995er Debüt "Systems Overload" und gleichzeitiger Einstand auf Victory Records dürfte dem Grossteil der HC Fraktion bekannt sein, haben sie mit Bands wie STRIFE und EARTH CRISIS doch sicherlich eine ganze Szene enorm mitgeprägt. Die Band, die dafür bekannt ist, kein Album wie das andere klingen zu lassen, meldet sich nun nach ihrem metallastigsten ´99er Output "Integrity 2000" mit dem neuen Machwerk "Closer" zurück und wieder mal ist alles anders...

Im gleichen Atemzug mit dem Begriff INTEGRITY von einer "Band" im herkömmlichen Sinne zu sprechen stellt sicherlich keinen guten Ansatz dar, wechseln die Mitglieder um Mastermind Dwid doch mindestens im Abstand von einer Veröffentlichung zur nächsten. So auch bei "Closure", auf dem kein Protagonist des ´99er Albums "Integrity 2000" beteiligt ist. "Es stimmt, dass bei INTEGRITY zu keiner Zeit ein festes Lineup existiert hat, geschweige denn existiert" , beginnt der zu Recht oft als "wortkarg" bezeichnete INTEGRITY Kopf Dwid Ende April zu erzählen. "Vielmehr handelt es sich bei allen Musikern auf dem neuen Album ausschließlich um Freunde, die auch bislang, etwa durch vorige Bands, keinen Bekanntheitsgrad erlangt haben." Wie auch auf dem Vorgänger, verzichtete man bei der Gestaltung des Booklets von "Closure" auf Lyrics, doch sollen diese laut Dwid "irgendwann auf der offiziellen Homepage www.holyterror.com/2000" erscheinen.

Dieses Problem kennt man schon ausgiebig von anderen INTEGRITY-Releases, die zwar nie die Dimensionen der CD-Kapazität sprengen, sich aber immer durch stete Entwicklung auszeichneten. Wer mehr als zwei Platten der Band im Schrank hat, wird bestätigen können, dass keines der Alben wie seine Vorgänger oder Nachfolger klingt. War mit dem Erscheinen des ´99er Albums "Integrity 2000" noch anzunehmen, auch diese Band würde sich auf der kommerziellen Welle des so genannten "New Metal" treiben lassen, geht das neue Langeisen doch ein kräftiges Stück "back to the roots" und kommt mit gewohnt kurzer Spielzeit daher, besticht dafür jedoch mit Tönen, die vorwiegend im Bereich des 80er Jahre-Punks anzusiedeln sind. "Das war schon immer so. Ich versuche seit jeher, jedes meiner Alben im Vergleich zum Vorgänger anders klingen zu lassen. Dass "Closure" punkiger klingt, liegt wohl an der Tatsache, dass ich in letzter Zeit hautpsächlich alte Platten höre, mit denen ich aufgewachsen bin. Dazu gehören vor allem SAMHAIN und die ersten MISFITS-Veröffentlichungen, aber auch weiterhin viel altes Industrialzeug und auch einige Jazzsachen."

Wie es von INTEGRITY seit einigen Releases nicht anders zu erwarten ist, befinden sich allerdings auch auf "Closure" wieder mal einige Soundspielereien, die von weniger wohlmeinenden Menschen doch eher als "Lückenfüller" interpretiert werden. Dwid sieht diesen Fakt jedoch ganz anders: "Das dient zur Unterstützung des dreckigen und düsteren Sounds. Das Album hat auch deswegen eine andere Produktion als die bisherigen und stellt gleichzeitig das bisher düsterste INTEGRITY-Album dar."

Was auch an dem verwaschenen, leicht an DANZIGs Debütalbum erinnernden Cover zu erkennen ist. "Das Booklet habe ich selbst entworfen. Neben eigenen Zeichnungen sind auch Szenen eines bekannten Films gecaptured worden." Den Namen des Movies möchte Dwid aber nicht verraten, denn "dann wäre der Spass an der Sache hinüber" und suhlt sich geradezu darin, den Fans ein kleines Quiz aufzugeben. Wer von euch den Namen des Films als erster herausbekommt und hieb- und stichfest beweisen kann und die Lösung an dominik@punkrawk.com schickt, bekommt eine kleine Belohnung von mir! In der nächsten Zeit denkt Dwid über eine eventuelle Tour zum Support des neuen Albums nach und widmet sich neben diversen Nebenprojekten, zu denen übrigens PSYWARFARE momentan nicht mehr gehört, der Sichtung alten Videomaterials, welches "eventuell irgendwann in Form eines Homevideos erscheinen könnte."

Dominik Winter

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #43 (Juni/Juli/August 2001)

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