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Interviews & Artikel

PARACHUTES

... and don't forget to breathe

"Try to walk this thin red line", schreien uns die PARACHUTES auf ihrer Debüt-CD "And I Won't Stop Until You've Lost Everything You've Ever Loved" schon zu Beginn entgegen. Die fünf Jungs aus dem Saarland gehören mit ihrer Screamo/Post-Hardcore-Mischung neben CRASH MY DEVILLE zu den großen Neuentdeckungen - und Hoffnungsträgern? -, die die hiesige Emo-Szene dieses Jahr vorzeigen kann. Dank ihres Deals mit dem renommierten englischen Plattenlabel Lockjaw Records steht der Welteroberung nun eigentlich nichts mehr im Wege. Sie müssen einfach nur der roten Linie folgen.


Am Anfang der Linie befinden wir uns im Jahr 2002, im Jahre eins nach THURSDAYs "Full Collapse", das wie der Urknall der Post-Hardcore-Szene zu sein scheint, und die Band in ihrer Urbesetzung mit Christian Hunsicker, Gitarre, Markus Bauer, Drums, und Carsten Jung, Gitarre, ist noch auf der Suche nach einem Sänger und Bassisten. Die Suche ist Ende 2003 mit der Integration von Stefan Kinn, Gesang, und Elmar Weyland, Bass und Geschrei, abgeschlossen und es werden die ersten Demo-Aufnahmen in Angriff genommen. "No Seriosly, We Are Gonna Die" ist die erste in Eigenregie aufgenommene 4-Track-EP und das erste Lebenszeichen der jungen Band. Andere Bands wie WATERDOWN werden auf die Saarländer aufmerksam und so bekommen die PARACHUTES schnell die Möglichkeit, die Szeneläden des Landes zu beehren. Ihre actiongeladene Bühnenshow und ihre Musik, die der von A STATIC LULLABY nicht unähnlich ist, machen die Band bekannter und bekannter.

Es folgt eine Split-CD mit der Redfield Records-Band CRASH MY DEVILLE, die übrigens sehr gute Freunde der Band sind, und weitere Konzerte zum Beispiel mit A CASE OF GRENADA in Hannover im legendären Béi Chéz Heinz. Erst jetzt haben wir das Jahr 2005 erreicht und befinden uns immer noch auf der Linie, die, wäre sie ein Börsenkurs, stetig zu steigen scheint. Denn im gleichen Jahr sollte die Band auch eine verhängnisvolle Show mit TRIBUTE TO NOTHING und HAND TO HAND spielen: "Wir haben zusammen eine Show in Ludwigsburg in der Rockfabrik gespielt und nach der Show kamen TRIBUTE TO NOTHING auf uns zu und fragten uns, ob wir Interesse hätten, unser Debütalbum über ihr Label zu veröffentlichen. Danach wurden relativ schnell Nägel mit Köpfen gemacht und zwei Wochen später haben wir unseren ersten richtigen Plattenvertrag unterschrieben."

Der Traum einer jeden Newcomer-Band wurde wahr. Und auch das Label ist nicht unbekannt, schließlich haben auch schon A CASE OF GRENADA eine CD bei Lockjaw Records veröffentlicht. Damit aber nicht genug, es folgten Konzerte mit Emo-Superstars wie SILVERSTEIN, AIDEN und noch mal HAND TO HAND. Mit letzteren hat sich auch eine große Freundschaft entwickelt und die PARACHUTES wurden sogar eingeladen, in Amerika zu spielen. Dafür, dass "And I Won't Stop Until You've Lost Everything You've Ever Loved" in nur drei Woche eingespielt wurde, klingt die Debüt-CD wirklich atemberaubend fett und ist auch extrem abwechslungsreich. Mit heimlichen Hits wie "The fallen" muss die Band den internationalen Vergleich nicht scheuen. Vielleicht wird auch endlich das Ausland auf die vielen guten europäischen Emo-Bands aufmerksam.

Auf die Frage, ob die nationale Szene mit den Impulsgebern aus Amiland mithalten kann, antwortet die Band bescheiden: "Es ist immer schwierig, so etwas miteinander zu vergleichen, da das ganze Emo-Zeug in den USA schon viel früher anfing, aber mittlerweile gibt es da schon einige Kandidaten, die locker mit den US-Bands mithalten können, siehe FIRE IN THE ATTIC oder CRASH MY DEVILLE - und auch die PARACHUTES. Was allerdings schade ist, ist, dass deutsche Bands noch immer nicht in dem Maße anerkannt werden wie die so genannten Großen aus den USA." Dank MySpace, Purevolume und so weiter wird sich das Kräfteverhältnis aber immer weiter verschieben, Grenzen werden unwichtig und auch die PARACHUTES werden ihre Linie nicht verlassen. Und eben diese steigt und steigt und steigt ...

Sebastian Wahle

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© by Ox-Fanzine / Ausgabe #66 (Juni/Juli 2006)

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