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Interviews & Artikel

SMOKE BLOW

Selbstbewusst, smart, super

Ich denke, bei einer Band wie SMOKE BLOW kann ich mir einleitende Worte sparen. Nun gut, vielleicht sollte ich erwähnen, dass dieser Tage ihr sechstes Album erscheint. Wie zu erwarten. schaffen es die Kieler ein weiteres Mal, etwaige Zweifler zu ignorieren, und knallen dem geneigten Fan das erhoffte Brett vor den Latz. Die sechs Typen haben den Dreh einfach raus, „Colossus“ verbindet große Melodien mit dem nötigen Biss, und kann getrost als Hitalbum bezeichnet werden. Wie auch immer, es gab genügend Gründe für unseren aktuellen Titel und das dazugehörige Gespräch. Also haben Joachim und ich an einem Montagabend die Frontmänner MC Straßenköter und Jack Letten am Düsseldorfer Hauptbahnhof abgepasst und in eine griechische Kneipe vors Mikro geschleppt. Bei einigen Bieren wurden die üblichen dummen Fragen gestellt und das Klischee vom maulfaulen Norddeutschen widerlegt.

Fangen wir mal ganz direkt an: Habt ihr eigentlich Titten oder seid ihr durchtrainiert?

Straßenköter: Ich hab schon so einen Hang zur Knabenbrust.

Letten: Du hast auf jeden Fall tierische Titten, Alter. Ich habe eher den Hang zum Alkoholikerkörper. Dünne Arme, dünne Beine und eine kleine Schmierplautze.

Also kein Sport zur Tourvorbereitung?

Straßenköter: Komischerweise geht das auch ohne. Ich habe früher viel Sport gemacht, bin jahrelang Skateboard gefahren und habe irgendwann auch angefangen, so knastmäßig mit selbstgebauten Hanteln zu pumpen, aber aufgrund diverser Operationen und weil ich auch faul geworden bin, mache ich seit drei, vier Jahren gar nichts mehr. Eventuell hab ich noch ein paar Reserven. Natürlich ist Livespielen anstrengend, aber wenn man das regelmäßig macht, holt man sich die Kondition dann eher darüber.

Letten: Ich starte immer wieder irgendwelche verzweifelten Versuche mit Sit-ups und so, lasse das aber nach ein paar Tagen wieder sein. Allerdings gehe ich immer fleißig mit dem Hund raus.

„Colossus“ als Albumtitel gab es unter anderem schon bei CITIZENS ARREST ...

Straßenköter: Bei dem Namen denke ich eigentlich eher an den Film „Big Fish“, da gibt es eine Szene, wo ein Typ aus einem Zirkuswagen kommt, auf dem „Colossus“ steht. Der Typ hat einen riesigen Auftritt, sieht aber aus wie eine kleine Memme. Trotzdem, als die Platte von CITIZENS ARREST rauskam, habe ich die auch gehört und fand damals schon, dass der Titel einiges aussagt.

Letten: Ich muss zu meiner Schande gestehen, ich hab die Platte auch im Regal. Unsere Titel und Texte sind eh sehr häufig eine Reminiszenz an die Vergangenheit. Was das angeht, sind wir Melancholiker.

Es ist also Zufall, dass es auch einen gleichnamigen Dechiffriercomputer gibt, und es besteht kein Zusammenhang zu euren neuerdings auch partiell deutschen Texten?

Letten: Zufall kann es nicht sein, weil wir die Stücke ja bewusst aufgenommen haben.

Straßenköter: Mit dem Plattentitel hat das gar nichts zu tun, die deutschen Stücke sind aus so einer Laune raus entstanden, weil wir wissen wollten, wie sich SMOKE BLOW auf Deutsch anhören. Wir haben festgestellt, dass die Sache klappt, ohne peinlich zu klingen.

„Zombie auf'm Klapprad“ - Sozialkritik oder gibt es den Typen wirklich?

Letten: Den Typen, um den es in dem Song geht, gibt es tatsächlich. Das war ein Punkrocker aus Eutin, der immer tiefer abgesunken ist, und den ich vor zwei Jahren in Hamburg wieder gesehen habe, wie er den „Wachturm“ verkauft hat. Ich denke, jeder aus der Szene kennt solche Typen – Punks, die sich früher total niedergemacht haben, und die dann ein paar Jahre später wieder aufgetaucht und komplett in die andere Richtung gerudert sind. Irgendwo ist das lustig, aber ist auch verdammt verzweifelt. Aber Sozialkritik, ich weiß nicht, vielleicht ein bisschen. Ich fand solche totalen Verlierer und Leute, die wie Christiane F. hinten runterfallen, halt immer schon interessant. Das ist aber auch ein Thema, was gut zu uns und der Platte passt. Der „Zombie auf'm Klapprad“ ist ein gutes Synonym für den tanzenden Penner mit vollgepisster Hose und Deutschlandtrikot, der uns seine gespielte gute Laune verkaufen will.

Im Gegensatz dazu steht der Charakter im Song „Millionaire“, der am Strand Champagner schlürft.

Letten: Das ist eine Nummer über Typen, die ihre Band gründen und denken, sie hätten den Style gepachtet, sie wären nächste Woche ganz oben und der kommende Superstar. Leute, denen egal ist, was sie machen, und die einfach nur Kohle verdienen wollen. Halt Arschlöcher wie BON JOVI oder Wichser, die einen Golf Bon Jovi fahren.

Straßenköter: Der Song hat ganz klar eine ironische Sichtweise, die mit uns nicht viel zu tun hat.



Bands sagen immer gerne : „Musikalisch ist unsere neue Platte ein weiterer Schritt nach vorn.“ Ihr auch?

Letten: Finden wir gar nicht so, im Prinzip hat sich nichts geändert. Wenn überhaupt, ist die Platte ein Rückschritt, und zwar einer, der unsere komplette Diskografie beinhaltet. Das Album klingt wie ein total unverbrauchtes und unreflektiertes Debüt. Das Ungewöhnliche ist für mich, dass sich die Musik anhört, wie die von Sechzehnjährigen, die ihren eigenen Punkrock-Style kicken, dabei ist die Platte aber von fast Vierzigjährigen aufgenommen worden.

Es fällt aber auf, dass sich auf den letzten beiden Alben die Melodien manifestiert haben.

Letten: Wenn wir es doch einfach draufhaben, gute Pop-Punk-Melodien zu schreiben, warum sollen wir das dann nicht machen? Auf den ersten vier Platten konnten wir das nicht beziehungsweise wussten nicht, wie wir es umsetzen sollten. Wir kommen halt aus dem Hardcore von Anfang/Mitte der Achtziger, haben aber auch gar kein Problem, noch weiter zurückzugehen, und Sachen aus der Vergangenheit zu holen, die wir damals nicht gehört haben, weil wir so was nicht verstanden haben. Zeugs wie die REZILLOS, die beim ersten Hören eher banal klingen.

Straßenköter: Auch Bands wie JOY DIVISION, wo wir früher gedacht haben, das ist ja überhaupt nicht hart.

Letten: Ich krame häufig alte Sachen raus, weil mich vieles Neues überhaupt nicht anspricht. Das klingt alles nur aufgewärmt und wird nie an den Charme und die Intensität der Originale herankommen.

Wo liegt denn dann der Unterschied solcher neuer Platten zu euren Veröffentlichungen?

Letten: Wir machen es, im Gegensatz zu anderen, verdammt gut. Wir schreiben richtig gute Songs, mit richtig guten Strophen und richtig guten Refrains, die teilweise nur aus zwei oder drei Akkorden bestehen. Dieser ganze progressive Scheiß geht mir total auf den Sack. Unsere Marschroute war, sich auf das Allernötigste zu beschränken. Wer traut sich das schon heutzutage? Und dann auch noch als Band mit unserem Standing ...

Straßenköter: Es muss musikalisch gar nicht so anspruchsvoll sein, es geht um kleine Melodien, den Slogan und das Feeling. Bei Bands wie MARS VOLTA denke ich: Kommt doch mal zum Punkt! Wie auch immer man dieses Jazz- und Mathcore-Gefrickel nennen mag, ich will am Ende des Liedes sagen, das war geil, und nicht groß darüber nachdenken müssen, warum.

Glaubt ihr, diesen Weg werden alle eure Fans mit euch gehen?

Letten: Nein. Natürlich werden damit einige Leute nicht klarkommen. Wer total auf die Alben „777 Bloodrock“ und „German Angst“ abfährt, wird feststellen, dass dieser Sound einfach nicht mehr gegeben ist, und springt ab. Das kann uns doch egal sein. Ich fand früher die instrumentale Phase von BLACK FLAG auch nicht toll.

Straßenköter: Man muss sich von einer Band auch trennen können.



Ein Problem mit dem Selbstbewusstsein scheint ihr nicht zu haben, gibt es nicht manchmal auch Zweifel?

Straßenköter: Natürlich gibt es während des Aufnahmeprozesses immer wieder Punkte, wo man die Musik nicht mehr hören kann, aber das ist ganz normal. Immerhin beschäftigt man sich mit den Songs auch schon seit zwei Jahren. Zweifel würde ich das nicht nennen.

Letten: Ich würde liebend gern hier sitzen und zugeben, dass „Colossus“ hier und da noch etwas besser hätte werden können, aber sorry, so ist es nun mal nicht. Das Album ist so, wie es ist, einfach super. Natürlich befallen mich immer wieder mal Zweifel, aber nicht in Bezug auf die neue Platte. Das geht dann eher in Richtung letzte Platte, bei „Iron in my soul“ beispielsweise verstehe ich gar nicht mehr, was für ein Teufel mich damals geritten hat, weil ich den Song heute total platt und doof finde. Das Stück hat einfach keine lange Halbwertzeit. Es gibt natürlich immer noch Leute, die den Song lieben. Entschuldigung, Freunde, ich kann das aber nicht mehr nachvollziehen.

Spielt ihr solche Stücke dann trotzdem noch live?

Straßenköter: Ich glaube, das spielen wir schon seit einiger Zeit nicht mehr. Wir können es nicht jedem recht machen, das ist auch gar nicht unser Job. Da sagen wir dann nein. Auf der anderen Seite gibt es Stücke, die wir noch nie gespielt haben, das kommt halt immer darauf, ob die Sachen live kompatibel sind. Ohne Proben sind wir dazu in der Lage, dreißig Prozent von unseren Stücken zu spielen, die wir bringen können, wenn wir Bock haben. Das füllt immerhin zweieinhalb Stunden aus.

Letten: Es ist eher ein Mangel an Zeit, um alte Songs wieder drauf zu haben. Pro Nummer kostet uns das schon dreißig bis vierzig Minuten, und das umgehen wir dann schon mal, weil uns die Lust fehlt. Um noch mal zu den neuen Stücken zurückzukommen, bei denen steht man häufig so dahinter, dass es sogar zu körperlicher Gewalt kommen kann. „F.S.O.S.“ ist so ein Beispiel, das GERMS-Zitat darin bedeutet mir nun mal eine Menge, weil es ein bestimmtes Gefühl von Verzweiflung beschreibt. Du stehst vor einem leeren Saal, und wenn auch nur einer da ist, dann haust du halt dem vor die Fresse.

Straßenköter: In dem Fall war ich das. Als mir Letten das Stück zum ersten Mal vorgespielt hat, und fragte, was ich davon halte, habe ich gesagt, ich weiß nicht, und schon hab ich was abgekriegt.

Wie häufig probt ihr?

Straßenköter: Verschieden, momentan eher weniger. Aber es gibt Zeiten, da sind wir zwei Mal die Woche im Proberaum. Wenn wir Konzerte spielen, ist es nicht unbedingt nötig, unter der Woche auch noch zu proben. Ich wohne inzwischen in Hamburg, da ist es schon stressig, direkt nach der Arbeit nach Kiel zu fahren und nach der Probe dann wieder zurück. Da kann es schon vorkommen, dass sich der Spaß etwas verschiebt. Aber es muss einfach sein, wir haben das gemeinsame Ziel, dass die Musik live gut klingt, und ohne Üben kriegt man das halt nicht hin.

Letten: Häufig steht man nur genervt rum, ist gelangweilt und hat keinen Bock auf Rumschreien. Da braucht man keinem was vormachen, wir sind ja nicht Typen, die nur in diesem Punk-Film leben. Wir müssen auch unsere Rechnungen bezahlen und haben andere Probleme, als im Proberaum „777 Bloodrock“ zu spielen.



Das Album hat ein prägnantes Artwork: Eine Art Roboter-Riese, der aus Ghettoblastern besteht. Was hat es damit auf sich?

Straßenköter: Früher beim Skaten hatten wir immer einen Ghettoblaster dabei, da kamen acht von den dicken Batterien rein, die nach einer Stunde leer waren, wenn man voll aufgedreht hat. Wir haben natürlich nicht recycelt und die Dinger einfach vergraben.

Letten: Den Roboter vom Cover gibt es wirklich, der wurde von einem Freund, halt so ein Künstlervogel, als eine drei Meter große Installation aus gebrauchten Ghettoblastern vom Schrottplatz zusammengeschraubt. Davon haben wir ein Foto gemacht und dann die Mondlandschaft drumherum am Computer einfach dazu gebaut. Das Cover spiegelt schon ein Stück weit Verzweiflung wieder, ein Roboter, der nur aus Lautsprechern besteht, aber keiner ist da, der ihn hört. Eine tragische Gestalt wie wir.

Stichwort: neues Label.

Letten: Uns hat bei der Wahl nur interessiert, was das Label bis dahin rausgebracht hat. P.I.A.S. hat mit Punkrock und Hardcore eigentlich nichts am Hut, was uns ganz gut in den Kram passt. Die haben eine Menge Elektromusik im Programm, was uns einen gewissen Exotenstatus verleiht. Wir wollten auf keinen Fall bei irgendeinem Metal-Label unterkommen, und genauso wenig wollten wir zu irgendeinem Major gehen. Das wäre uns alles viel zu groß und mit viel zuviel Klimbim verbunden. Natürlich fände es jede Band geil, wenn sie irgendjemanden hat, der für einen überall dick rumrührt und ein fettes Video produziert. Aber lassen wir die Kirche mal im Dorf, dafür ist uns das alles auch nicht wichtig genug. Solange die Sache irgendwie geerdet und cool ist, geht das für uns in Ordnung. Wenn das alles zu groß wird, frisst es einen auf, und das wäre schade. Eine Band wie wir wäre auf einem Majorlabel zum Scheitern verurteilt.

War D.I.Y. in der Beziehung jemals ein Thema für euch?

Straßenköter: Ja, aber wir sind einfach zu faul.

Letten: Wenn du alles selber machst, musst du dich um so viele Dinge kümmern, auf die ich einfach keinen Bock habe. Für mich ist das Musikmachen an sich wichtig, ich habe keine Lust mich mit dem ganzen Quatsch, der da dran hängt, auseinanderzusetzen.

Und was ist mit den teils ausverkauften alten Platten, wird es irgendwann Neuauflagen geben?

Letten: Für mich macht das eher wenig Sinn, jede Platte steht für sich und damit für eine bestimmte Zeit. Vielleicht wäre es okay, die Sachen noch mal zu veröffentlichen, aber da muss man auch erst wieder die alten Masterbänder besorgen, sich um ein neues Artwork kümmern und so weiter. Dafür sind wir einfach zu faul.

Straßenköter: Wäre das nicht eine gute Überschrift: SMOKE BLOW – Die faulste Band Deutschlands?

Ihr seid aus dem hohen Norden und die allerbeste Band. Gibt es in Sachen Punkrock in Deutschland also ein Nord-Süd-Gefälle?

Straßenköter: Ich kenne mich mit deutschen Punk-Geschichten nicht so wahnsinnig aus. Aber klar, Unterschiede gibt es. Die SPORTFREUNDE STILLER kicken eben einen anderen Style als OMA HANS. Punkrock hat immer was mit Wut im Bauch zu tun, mir kommt es manchmal so vor, als würde dieses Gefühl in Süddeutschland aufgrund des Wohlstands fehlen. Gegen was außer Preußen sollen die auch schon groß rebellieren?

Letten: Punkrock hat immer was mit der regionalen Szene zu tun, die jeweils ihre eigenen Bands pusht. Bei uns in Kiel werden momentan TACKLEBERRY abgefeiert, die haben eine Russlandtour gespielt, und natürlich ist man da stolz drauf. Aber denselben regionalen Stolz wirst du auch in Süd- und Mitteldeutschland finden, gerade auf die jungen Bands. So muss das sein. Was Punkrock ausmacht, ist nun einmal die eigene Szene, und die sollte man unterstützen.

Jungs, besten Dank für das Gespräch.

Lars Koch, Joachim Hiller



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© by Ox-Fanzine / Ausgabe #77 (April/Mai 2008)

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