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Interviews & Artikel

NEUROTIC ARSEHOLES

Die ganze Geschichte

Letztlich hatte ich eine Konversation mit André vom Ox. Es ging um die Doppel-CD "Gib nicht auf" von meiner alten Band NEUROTIC ARSEHOLES, die nun endlich, im März 2007, auf Weird System erscheinen wird. Die CD wird alle Tracks enthalten, die wir gemacht haben: die komplette "Angst"-LP ist mit drauf, dazu noch meine beiden Arseholes-Lieblingssongs "Alles geht weiter" und "SWAPO-Land" vom "Keine Experimente II"-Sampler. Die CD hat ein neues Artwork und wir haben uns bemüht, möglichst viele Storys nieder zu schreiben, die ihren Platz im Booklet finden werden. Lange Rede, kurzer Sinn: durch das Gespräch kamen André und Joachim auf die Idee, eine neue Rubrik einzuführen, in der Menschen, die viele Jahre in halbwegs bekannten Punk/Hardcore-Bands gespielt haben, über ihre Erfahrungen und Eindrücke, über die "Karriere" berichten.



Wie ich zum Punk kam, hatte ich einer etwas älteren Kolumne schon mal berichtet, nur soviel: die SEX PISTOLS waren verantwortlich und es war der Hammer! Außer mir waren noch Kurt (Gitarrist der Arseholes) und Fegel, ein ganz alter Freund, am Start. Wir waren 17 und wuchsen in einem Dorf namens Hahlen auf, welches zu der Zeit, als Johnny Rotten "God save the queen" intonierte, aber schon "eingemeindet" war und zu Minden/Westfalen gehörte. Auch sie wurden infiziert von dem, was da von der Insel und aus den USA zu uns schwappte. Nachdem wir kurz darauf die Radiosendung "Rock Today" von John Peel entdeckt hatten, war der Drops gelutscht. Nicht viel später fing ich an, meine ganzen 70er-Jahre-Scheiben für Kleingeld zu verhökern, was im Nachhinein für mich allerdings sehr bitter war, denn irgendwann wurde mir klar: "Scheiße, die Jugend verkauft!" Das war hart, vor allem für "nichts", auf Flohmärkten an sabbernde Typen, Single 2,- DM, LP 6,- DM oder so ... Arrghh! Trotzdem, die Anfangszeit war einfach so aufregend und neu, da kann man schon mal den Verstand verlieren.

Fegel und Kurt hatten die Idee, eine Punkband zu gründen, Fegel wollte den Bass zupfen, während Kurt bereits eine Gitarre von seinem Onkel geschenkt bekommen hatte. Ich sollte singen. Fegel und Kurt zerstritten sich dann aber (für circa zwei Jahre) und so waren lediglich Kurt und ich ständig im Keller von Kurts Vater, der das Ganze tolerierte. Aus der Zeit habe ich noch eine Masse an Tapes, wir machten englische Texte, unterstützt vom legendären Langenscheidt-Lexikon. Wir sangen eigentlich durchgehend über Krieg, Gewalt oder Typen, die wir scheiße fanden. "I saw you die" war die große Ausnahme, weil ein Liebeslied, und wahrscheinlich hat es der Song deshalb geschafft, in die "echte" Arseholes-Zeit hinübergerettet zu werden und neben "Kalte Steine" immer eine "Bank" für Singalongs und euphorische Tanzeinlagen zu sein. Das, was wir da im Keller veranstalteten, war sehr pubertär, aber authentisch. Und auch ziemlich lustig, wenn ich jetzt höre, wie Kurt mich "Müll Müll, wo bleibst du?" (resultierte aus meinem bürgerlichen Namen Stephan Müller) ruft, während das Band schon läuft und ich kurzerhand die Tür des Kellers aus den Angeln trete. Eigentlich wollte ich sie nur mit dem Fuß öffnen ... Das Punk-Outfit legten wir uns erst im Laufe der Zeit zu, der Schritt von THE SWEET und Hosen mit Schlag sowie halblangen Haaren, hin zu kurzer, mit Rasierschaum hochgestylter Matte war doch ein gewaltiger.

Durch Zufall lernten wir Shorty kennen, Kurt traf ihn in einem Plattenladen, mit Lederjacke, Badges und Hundehalsband. Shorty spielte Schlagzeug und war für sein unfassbares Alter (13!) ein elend cooler Sack, der bereits rauchte. Das erste Proben fand kurz darauf in Shortys Zimmer statt, ich hatte inzwischen einen Bass. Für Shortys Eltern war das alles nicht so einfach, aber sie waren irgendwie hart im Nehmen. Bis zu dem Zeitpunkt, als Dirk (Zombie) in unser Bandleben trat. Dirk war hart. Dirk war Punk. Wir kannten ihn vom Sehen und hatten zumindest Respekt, wenn nicht gar ein wenig Angst vor ihm. Außer Shorty. Der sprach ihn an, da wir einen Sänger benötigten. So waren wir komplett, denn Dirk sagte zu. Aber proben konnten wir von da an nicht mehr bei Shorty. Wie gesagt, Dirk war hart ... Kurt und ich kamen vom Gymnasium, doch Dirk trieb sich auf öfter in Großstädten rum, daher war er dafür verantwortlich, dass wir am 28.11.1981 unsere ersten Plattenaufnahmen für den "Soundtracks zum Untergang II"-Sampler machen konnten. Er traf Karl-Ulrich Walterbach von DEM Punk-Label seinerzeit, Aggressive Rockproduktionen, in einer Disco in Berlin und überreichte ihm unser erstes Demo.

Kurz darauf lud Karl uns in ein Studio in der Mauerstadt ein, um drei Songs aufzunehmen. Shorty brauchte Wochen, um seine Eltern davon zu überzeugen, dass es cool sei, mit inzwischen allerdings 14 Jahren als Mitglied einer Punkband nach Berlin fahren zu dürfen! Und Kurt, das muss man sich mal vorstellen, musste urkundlich beglaubigt als ein "Pate" auftreten, damit der kleine Kerl mit uns über die Grenze fahren durfte. Hammer! Das war natürlich irre aufregend. Das erste Mal nach Berlin. Durch die DDR. Wir hatten natürlich keine Ahnung von Studios, zudem war das Equipment, in einem Kellerloch-Studio direkt an der Berliner Mauer, auch nicht der Bringer, wie wir später feststellen mussten. Die Mauer nutzten wir zu Pinkelpausen in den Stunden, in denen Dirk seinen Gesang auf Wunsch des Mixers "sezieren" musste. Brutal. Also: die drei Songs sind dann doch ziemlich mau geworden. Aber es war unser Start! Und das war alles, was zählte. Knappe zwei Jahre später, Anfang Oktober 1982, bei den Aufnahmen für "Underground Hits I", waren wir schon ein wenig abgehangener, es war auch ein echt sonniges Wochenende. Wieder in Berlin, wieder eine große Fahrt und dieses Mal im legendären Musiclab-Studio unter den Fittichen von Harris Jones, einem ganz Großen seiner Zunft und prägend für den so genannten "Musiclab-Punk-Sound" in den 80er Jahren. Die Songs mag ich heute noch sehr gern und ich kann mich daran erinnern, dass ich paar Mal "Kein Volk Kein Reich Kein Führer" auf irgendwelchen Lederjacken gesehen habe.

Im Sommer 1983 haben wir dann, zum letzten Mal für AGR, unsere erste LP "... bis zum bitteren Ende" fertig gestellt, natürlich wieder bei Harris. Eine ganze Woche Berlin. Es existieren sogar noch Videoaufnahmen aus dem Studio, die bei mir im Schrank stehen. Auf dieser Platte haben wir praktisch alles verarbeitet, was bis dahin die NEUROTIC ARSEHOLES ausgemacht hatte. Sie enthält einen Mix aus ganz alten Sachen, aus den ersten deutschsprachigen Songs, harte, kurze Nummern, melodisches Zeug im Midtempo. Es war uns alles egal. Es gab kein Konzept. Wir haben einfach drauflos gespielt. Vielleicht macht das den "Erfolg" der Platte aus. Das waren wir, absolut pur, völlig unbedarft und euphorisch! Das Cover passte auch hervorragend, das hatten wir seinerzeit in irgendeinem Magazin entdeckt. Wir wurden von begeisterten Reviews überrascht, das war alles saucool! Wir gingen wir nach wie vor auch völlig unbedarft an Konzerte heran. Wir spielten, wo es nur möglich war, für wenig Geld. Hauptsache spielen. Ich war immer der "Kontaktmann" zur Szene, habe Hunderte von Interviews verschickt und ebenso viele Tapes. Das war Punk, definitiv!

Bevor wir unsere zweite LP "Angst" aufnahmen, gab es noch die im Vorwort erwähnten zwei Songs für den "Keine Experimente II"-Sampler im Jahr 1984 auf Weird System. So schnell, sauber und emotional habe ich Dirk selten im Studio erlebt. Genial. Die "Angst" haben wir über Silvester 1984 bis Anfang Januar 1985 im Musiclab aufgenommen. Es war saukalt. Der Schnee lag meterhoch in der ganzen Republik. Die Rückfahrt war die Hölle, da unser Bulli keine Heizung hatte. Bei minus zehn Grad auf verschneiten Autobahnen! Wir waren inzwischen besser an den Instrumenten, die Texte wurden persönlicher, die militärische Bedrohung der frühen 80er war nicht mehr so präsent. Auch die "Angst" war in der Gunst der Szene ganz weit vorne. Obwohl nicht zu überhören ist, dass Kurt und Shorty persönlich in Pop-Gefilden schwelgten - man beachte besonders den Drum-Sound. Aber wir haben einfach eine schnelle, kompakte Punkscheibe gemacht, mit dem einzigen Ausfall "Ce soir", dieser Song entstand tatsächlich zwischendurch im Studio. Irgendwie waren die ganzen Aufnahmen auch nicht so entspannt wie 1983. Zeitdruck, Kurt konnte wegen Zivildienstjob nicht beim Mischen dabei sein und so weiter. Bandintern zogen wir ein paar Monate später auch nicht mehr so an einem Strang, wie es zu Beginn der Arseholes der Fall gewesen war. Kurt und Shorty hörten mittlerweile, wie bereits erwähnt, andere Musik. Dirk war wie immer sehr autark und ich war nach wie vor Punkrock. Die Lockerheit ließ nach, Kurt und Shorty hatten irgendwann keinen Bock mehr auf eine Szene, die immer mal wieder im Alkoholrausch in die Knie ging, Gagen waren inzwischen auch ein "Thema" und schließlich entschieden wir uns Ende 1985, das Handtuch zu schmeißen.

Trotzdem hatten wir immer wieder Gig-Highlights (remember Linz 1985!) und nette Wochenenden in der Republik. Unser Abschieds-Gig fand dann am 25.01.1986 im AJZ Bielefeld statt, der Punk-Hochburg in Nordrhein-Westfalen. Dieser Ort, wo wir ständig herumhingen und Konzerte ansahen, war im Laufe der Jahre zu unserem "Wohnzimmer" mutiert. Ich weiß noch, dass ich gleichzeitig erleichtert und traurig war, als wir nach ungefähr drei Stunden vor über 1.000 Leuten die Bühne im AJZ verließen.

Als wir uns drei Jahre später wieder trafen, war alles anders. Die Pop-Band von Kurt und Shorty, die sie in der Zwischenzeit formiert hatten, war aufgelöst, ich hatte meinen Platz mit den DROWNING ROSES gefunden, Dirk hatte irgendetwas gemacht, da liefen wir uns irgendwann und irgendwo in Minden über den Weg. Aus diesem unbedarften "Hey, wie geht's, schön dich zu sehen, was ist so passiert?", entstand die Idee, noch einmal eine Tour zu machen. Das war die "Just For Fun In '89". Wir spielten elf Gigs und es war der Hammer! Einfach losgefahren und gerockt. Die Läden waren brechend voll, das war schon enorm. Wären wir nicht zweimal bezüglich Kohle abgezogen worden, es wäre perfekt gewesen! An die Tour haben wir dennoch alle nur gute Erinnerungen, es war fast wie Anfang der 80er, wenn auch nicht mit der gleichen Unbekümmertheit wie damals.

Die Tour 1998 war, ähnlich wie die Revival-Tour von 1989, nicht geplant. Eigentlich sind wir alle davon ausgegangen, dass in Nieder-Olm 1989 der endgültig letzte NEUROTIC ARSEHOLES-Auftritt stattgefunden hatte. Einige Jahre später, ich war gerade durch Irrungen und Wirrungen über Hamburg und Verden zurück in Hannover gelandet, erhielt ich einen Anruf von alten Freunden, die in der Konzertgruppe der Kornstraße aktiv waren. Es war das Jahr 1997. Im Sommer sollten anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Korn diverse Konzerte mit alten und neuen Bands der Szene steigen und wir sollten dabei sein. Ich weiß heute gar nicht mehr, wie wir Dirk ausfindig gemacht haben, der war, im Gegensatz zu Kurt und Shorty, abgetaucht. Wir fanden ihn und hatten erst mal zwei bis drei Probetermine anberaumt, um zu gucken, was noch geht. Wir wollten uns gut fühlen und aus unserer Perspektive einigermaßen sicher sein, dass wir uns nicht blamieren. Schließlich waren acht Jahre vergangen. Und dieses Gefühl stellte sich auch ziemlich schnell ein. Der Funke sprang über, sozusagen.

Als es um den Termin ging, wussten wir überhaupt nicht, was passieren würde. Würde uns eine gähnend leere Korn erwarten oder wäre die Hütte voll? Die allgemeine Einschätzung war, dass dort schon was gehen sollte, und wir entschlossen uns, zwei Tage hintereinander zu spielen und die Zuschauerzahl auf 450 bis 500 pro Abend zu beschränken. Termine waren der 04. und 05.07.1997. Und siehe da, die Bude war rappelvoll, und zwar an beiden Abenden. Wir waren echt nervös, weil volles Haus ja nicht automatisch geiles Konzert heißt. Die ersten drei Songs haben wir ohne Pause hintereinander weg gespielt und nach dem Schlussakkord von "Das ist ein Überfall" brandete uns die völlige Begeisterung entgegen. Alles, was danach kam, war ein rauschendes Fest, am Freitag wie am Samstag. Als wir am Sonntag im Innenhof der Korn standen und in sengender Sonne unser Equipment einluden, waren wir alle ziemlich euphorisiert und wirklich noch einige Tage beeinflusst von dem, was dort, im Sommer 1997, passiert war.

Aufgrund dieser beiden Auftritte und der geplanten Wiederveröffentlichung des "... bis zum bitteren Ende"-Albums auf CD entschlossen wir uns, im Jahr 1998 noch einmal eine Tour zu machen. Diese umfasste am Ende dann 21 Gigs, auch hier wieder gespickt mit echt tollen Abenden, zum Beispiel in Berlin, Bremen, Bielefeld, Esterhofen, um nur ein paar zu nennen. Leider war die Zeit nicht ganz frei von Stress. Wir hatten uns Merchandise "aufgehalst", weil wir dachten, die Zeit dafür sei gekommen. Obwohl wir auch die Intention hatten, einfach gar nichts mitzunehmen und einfach loszufahren, wie 1989. Wäre im Nachhinein cool gewesen, eine Band zu sein, die lange am Start war, von der es aber nie ein T-Shirt gegeben hat ... Schade eigentlich. Und die drei neuen Songs, die wir im Vorfeld aufnahmen, hätten auch besser auf eine 7" als auf eine CD gepasst. Da konnte ich mich leider nicht durchsetzen. Die vielen Auftritte förderten auch die alten Differenzen wieder zu Tage. Wir wollten es halt noch mal wissen und es war nicht alles Gold, was glänzte, obwohl ich sicher behaupten kann, dass wir an jedem Abend "unser Bestes gaben", egal ob wir vor 70 oder 900 Menschen spielten. Unser letzter Auftritt fand am 20.06.1998 statt, und zwar in unserer Heimatstadt Minden, zu deren 1200-Jahr-Jubiläum. Das war sechs Wochen, nachdem wir den letzten regulären Tour-Gig in der Markthalle/Hamburg gespielt hatten. Der Kreis schloss sich dort, sozusagen, auf dem Mindener Marktplatz.

Dirk ist seitdem wieder abgetaucht, zu Kurt und Shorty habe ich noch sporadischen Kontakt. Gerade jetzt haben wir uns wieder getroffen wegen der im Vorwort erwähnten "Gib nicht auf"-Doppel-CD. Und uns köstlich über die alten Geschichten amüsiert. Dabei haben wir auch ganz kurz angesprochen, wie es wäre, heutzutage noch einmal als NEUROTIC ARSEHOLES auf die Bühne zu steigen. Wir haben tatsächlich auch ein paar Angebote bekommen in den letzten Jahren. Aber abgesehen davon, dass wir nicht wissen, was mit Dirk passiert ist und wo er steckt, wurde uns schnell klar, dass es das nicht mehr sein kann. 1998 haben wir die Kurve noch mal gekriegt, Gott sei Dank, und so wollen wir es auch belassen.

Ich bin froh, das alles erlebt zu haben und "dabei" gewesen zu sein. Es war eine irre Zeit. Und mein Leben hätte einen vollkommen anderen Verlauf genommen. Vielleicht würde ich jetzt mit einem Bier vor dem Fernseher sitzen und stumpfes Zeug gaffen, statt für das Ox über "meine Band" zu schreiben. Gruselige Vorstellung.

Stephan Zahni Müller

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #70 (Februar/März 2007)

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