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Interviews & Artikel

ALKALINE TRIO

Süchtig nach Musik

Es gibt wenige Bands, denen ich mit fanmäßiger Ergebenheit begegne, und ALKALINE TRIO sind eine davon, seit sie mich Ende der Neunziger mit „Goddamnit“ und „Maybe I’ll Catch Fire“ infizierten. Ihr Erfolgsrezept: Hymnische Punkrock-Songs mit Biss und unverkennbarem Gitarrensound sowie Matt Skibas markantem Gesang. Und so war die anstehende Veröffentlichung von „This Addiction“, ihrem siebten Album, für mich ein ausreichender Grund, einmal mehr ein Interview mit der einst in Chicago ansässigen, mittlerweile aber über die USA verstreut lebenden Band zu führen. Ich hatte diesmal das Vergnügen mit Dan Andriano, der seit 1997 Bass spielt und co-singt, aber genau genommen kein Gründungsmitglied ist. Eine bewusste Entscheidung, ist Frontmann Matt Skiba doch nicht immer der auskunftsfreudigste Gesprächpartner.

Dan, euer Album erscheint erst Ende Februar, doch schon jetzt, zwei Monate vorher, gibt es einen sehr langen, detailreichen Artikel dazu bei Wikipedia. Erstaunt dich das genauso wie mich?

Na klar! Ich habe das noch gar nicht gesehen und bin überrascht. Ich habe keine Ahnung, wer das geschrieben hat – vielleicht jemand von unserem Label? Aber so ist eben die technische Entwicklung, so hat das Internet die Musikwahrnehmung verändert, und jeder hat jetzt ein Forum, seine Meinung zu äußern. Ich denke, das ist auch gut so. Ich hoffe aber, dass jeder sich eine eigene Meinung zum Album bildet und sich nicht nur an einem Artikel im Internet orientiert, denn jeder hört Musik anders. Es ist wichtig, ein Album selbst zu hören und sich nicht auf eine Rezension zu verlassen.

Wie hat sich deine Musikwahrnehmung verändert? In grauer Vorzeit war man ja froh, überhaupt an ein neues Album einer Punkband oder die Tape-Kopie davon ranzukommen, und Reviews gab es nur wenige, wenn überhaupt. Oder man wartete noch voller Vorfreude auf den Tag, an dem die Platte im Laden stand, und musste sich dann seine Meinung bilden, ohne schon zig Kommentare dazu gelesen zu haben.

Ich las früher nur zwei oder drei Hefte: das Maximumrocknroll und Alternative Press. Und gelegentlich brachte ein Freund mal eine Ausgabe des NME aus der Stadt mit. Doch bevor wir dann in diesen Heften was über die Platten lasen, die uns interessierten, hatten wir die schon längst gehört und selbst entschieden, ob wir die mögen oder nicht. Ich erinnere mich noch genau, wie es war, als damals BAD RELIGIONs „Against The Grain“-Album erschien. Ich musste mich erst reinhören, war lange Zeit nicht sicher, ob ich das Album mag, denn es war schon anders als „Suffer“, die mich schon beim ersten Hören verändert hat. Es war eine Platte, die mich mit einer ganz anderen Art von Punkrock in Kontakt brachte. Bis dahin hatte ich OPERATION IVY, frühe GREEN DAY, 7 SECONDS und so gehört. 7 SECONDS waren die erste Punkband, die ich kannte, und dann begann ich, eher poppigen Punk zu hören. Und dann kam „Suffer“, das war so wütend! Es ist eine Platte ohne Lovesongs, so negativ und wütend, dabei aber doch mit einer positiven Botschaft. Das war eine ganz andere Art von Punkrock als die, die ich bis dahin gekannt hatte. Und die Musik war so aufgeladen, so schnell, so aggressiv. Heute ist das ganz anders, da habe ich Satellitenradio und Internet und kann unter zig Sendern wählen, mit unzähligen neuen Bands, die sich gestern erst gegründet haben und deren Songs ich heute schon anhören kann.

Die Wege, wie man eine Band kennen lernt, haben sich also massiv verändert in den letzten zehn Jahren.

Früher musstest du Jahre daran arbeiten, mit deiner Band bekannt zu werden, warst du Monate unterwegs, hast 7“ um 7“ und Splitsingle um Splitsingle gemacht, wurdest so nach und nach bekannter. Heute ist das alles anders, das muss man akzeptieren, und ich sehe das auch nicht generell negativ. Allerdings denke ich mir manchmal, dass junge Bands es oft nicht zu schätzen wissen, wie schnell sie es geschafft haben, bekannt zu werden. Überdies sollten junge Bands immer ein Gefühl dafür haben, wo ihre Wurzeln liegen, welche Bands vor ihnen da waren. So was nicht zu schätzen, ist beschämend. Ich wuchs ja auch mit dem Punkrock der Achtziger und frühen Neunziger auf, und es hat mich immer interessiert, wo die Wurzeln dieser Musik liegen. Und so habe ich dann begonnen, mich für die SMITHS, THE CLASH, die SEX PISTOLS und so weiter zu interessieren. Und als ich die dann kannte, wollte ich wissen, wer deren Vorbilder waren, und so arbeitete ich mich immer weiter voran in der Musikgeschichte, versuchte zu ergründen, was die Ursprünge von dem sind, was ich heute liebe.

Das Internet und seine „Kanäle“ sind meiner Meinung nach oft so was wie ein Treibhaus: Bands können sehr schnell groß werden und viele Fans finden, von Anfang an große Touren spielen, doch im Gegensatz zu Bands, die sich auf die klassische Tour von Jahr zu Jahr hocharbeiten, sind die Treibhauspflänzchen eben auch anfällig und nicht so langlebig.

Dem kann ich nur zustimmen. Aber die Zeiten haben sich nunmal unwiderruflich geändert und wir müssen sehen, ob Bands auf Dauer überleben können, ohne wirkliche Wurzeln zu haben. Und man darf auch nicht die Rolle der Fans vergessen: Es stehen einem heute so viele Möglichkeiten zur Verfügung, alle Arten von Bands jederzeit zu hören, und es kommen ständig neue Bands hinzu, dass Fans schnell bereit sind, ihre Lieblingsband vom letzten Jahr für eine neue Band aufzugeben. Für mich waren OPERATION IVY, GREEN DAY, THE SMITHS einst die Bands, mit denen ich mich verbunden fühlte. Die Bands waren einzigartig, es gab nicht nächste Woche eine weitere Band, die genauso klingt. Heute ist aber genau das der Fall: Heute magst du die eine Band, und zwei Monate später gibt es eine andere, die fast genauso klingt, und du als Fan wechselst einfach. Und von diesen Bands gibt es auch noch viele, von daher kann ich es den Leuten, die so drauf sind, noch nicht mal übel nehmen. Ich glaube, das ist aber auch eher ein US-Problem, denn die Amerikaner sind medial so einer Vielzahl von Einflüssen ausgesetzt, dass es leicht fällt, sich jeden Tag auf eine andere Lieblingsband festzulegen.

Immerhin, als ALKALINE TRIO könnt ihr euch seit über 13 Jahren behaupten und auf sieben Alben zurückblicken.

Stimmt, wir haben Glück, und wenn wir auf Tour gehen, kommen immer genug Leute zu den Konzerten und wir sehen auch viele vertraute Gesichter. Das bedeutet uns eine Menge, wobei das leider in Europa nicht in dem Maße der Fall ist wie in den USA. Und wir sind froh darüber, dass wir zwar nicht bei jeder Tour in größeren Clubs spielen, aber auch nicht in kleineren. So sehen wir dann auch einem neuen Album mit einem gewissen Selbstvertrauen entgegen, denn wir wissen ja, da draußen sind Menschen, die unsere Band mögen und deshalb auch unsere Platten kaufen.

Auch das neue Album „This Addiction“?

Ich denke, vor allem alte Fans werden es mögen, und das freut mich. Die Platte klingt eher wie unsere ersten drei Alben als wie die letzten drei. Das war gar nicht unbedingt beabsichtigt, das hat sich einfach so ergeben. So haben wir diesmal wieder in Chicago aufgenommen, wo wir alle ursprünglich herkommen und wo wir die Band gründeten. Und wir nahmen zusammen mit Matt Allison auf, mit dem wir auch die ersten drei Alben aufgenommen haben, und das auch im gleichen Studio wie damals. Das war diesmal ein ganz anderes Arbeiten als bei den Alben davor. Da nahmen wir in Hollywood auf, verbrachten viel Zeit mit dem Songwriting noch vor Ort im Studio, und das machte durchaus Spaß. Man will ja auch wachsen als Band, will nicht auf der Stelle treten, will sich als Künstler weiterentwickeln, denn Kunst, die sich nur wiederholt, braucht keiner. Andererseits wissen wir auch, dass die Fans immer die ersten beiden Platten hören wollen. Das sind die ersten Sachen, die sie gehört haben von einer Band, mit diesen verbinden sie etwas, da hatten sie ihr „Wow, ich mag diese Band!“-Erlebnis. Und alles, was die Band danach macht, wird mit diesen frühen Sachen, diesem Wow!-Erlebnis verglichen. Das ist normal, das liegt in der Natur des Menschen, und trotzdem wollen wir als Band wachsen und uns weiterentwickeln. Dann ergab sich aber die Situation, dass wir das Album auf unserem eigenen Label veröffentlichen werden und sich alles wieder auf einem etwas punkrockigeren Level abspielt. Also entschieden wir uns für Matt und sein Studio in Chicago. Wir schrieben unsere Songs, nahmen sie auf, wenn wir für sie gut genug hielten, und hatten kein Label im Rücken, das versuchte, uns zu erzählen, wie ein Song zu klingen hat. Und genau aus dem Grund ist das Album so gut geworden.

Erscheinen wird „This Addiction“ auf Heart & Skull, eurem eigenen Label, in den USA mit Epitaph als Vertriebspartner und in Europa mit Hassle, mit denen ihr auch schon vor dem letzten Album gearbeitet habt, als ihr in den USA noch auf Vagrant wart.

So ist es. Wir wollten schon lange mit Epitaph arbeiten, und jetzt hat es endlich geklappt. Der ursprüngliche Plan war, das Album komplett im Alleingang zu veröffentlichen und direkt mit einem Vertrieb zu arbeiten. Wir hatten allerdings schon vorher mal mit Brett Gurewitz von Epitaph gesprochen, sein Angebot aber abgelehnt, und kamen dann doch wieder auf ihn zurück, als wir das Album fertig hatten. Und so kam es zu diesem Deal, der ideal für uns ist.

Gut zu hören. Wie wichtig die Wahl des Labels ist, sieht man ja am Beispiel Deutschland, wo sich, wie gerüchteweise zu hören ist, dass sich „Agony & Irony“ miserabel verkauft hat, was sicher auch was mit dem Partnerlabel zu tun hatte, an das Sony das Album weitergereicht hatte.

In den USA waren wir da bei Sony, und Sony hat sich eben entschieden, das Album an irgendein Label in Deutschland zu lizensieren. Die Leute da waren zwar freundlich zu uns, die haben auch ein paar coole Indierock-Bands im Programm, aber für uns waren die wohl nicht das richtige Label, denn wir waren die einzige Punkrock-Band. Da ist Hassle aus England jetzt definitiv die bessere Wahl.

Euer eigenes Label, die Aufnahmen in Chicago mit altem Produzenten und altem Studio, ein Album, das klingt wie die frühen Aufnahmen – das hat was von „back to the basics“. Ihr scheint wirklich unzufrieden gewesen zu sein, wie es davor lief.

Absolut. Das war allerdings nicht unser Ansatz, als wir uns ans Songwriting machten, denn wir wollen ja musikalisch weiter wachsen. Aber die eigentliche Arbeit im Studio war schon reduzierter als davor. Wir haben nicht an Songs weiter herumgeschraubt, die wir drei eigentlich für gelungen hielten. Und auch die Arbeit mit eine Indie- statt einem Majorlabel macht Sinn für uns. Für manche Bands scheint das auf einem Major ja zu funktionieren, aber ich glaube, wir haben zu lange eigenständig gearbeitet, als dass wir wirklich mit deren Strukturen klarkommen konnten. Die bei Sony waren alle nett zu uns und dachten, sie helfen uns mit ihrer Art zu arbeiten, aber wir machen die Band ja schon ein paar Jahre und wissen, was gut für uns ist, wie das Geschäft funktioniert. Letztlich haben die entscheidenden Leute bei Sony nicht verstanden, wo wir herkommen und wie wir arbeiten, und wenn die dann versuchen, dir zu erklären, wie man das richtig macht, dann wird es schwierig. Bei einer „Baby-Band“, die neu im Geschäft ist, kann das vielleicht funktionieren, aber nicht bei einer, die seit elf Jahren dabei ist. Und so hatten die bei Sony keine Ahnung davon, was unsere Band überhaupt erst erfolgreich –oder zumindest beinahe erfolgreich – gemacht hatte. Mit der Folge, dass wir irgendwann nichts mehr von dem, was die uns sagten, ernst nehmen konnten. Wir hatten da wirklich jede Menge unnötigen Scheiß am Laufen und viele sinnlose Diskussionen und waren froh, als das hinter uns lag.

Und dabei will man als Band doch nur schöne Platten machen und mitreißende Konzerte spielen.

Tja, so ist das Leben. Wir hätten uns da auch einfach raushalten und einfach nur auf Tour gehen können, ohne uns um die Plattenverkäufe zu kümmern. Aber wir haben den Ehrgeiz, einen gewissen Erfolg zu haben und Platten zu verkaufen, also mussten wir uns einmischen. Das Problem für eine Band ist einfach, ein Label zu finden, dem man vertrauen kann, das ehrlich zu dir ist. Mit Epitaph ist das jetzt der Fall.

Du hast euch eben als ehrgeizig bezeichnet. Wie darf ich das verstehen?

Vor ein paar Jahren war ich sicher ehrgeiziger als früher, ich bin seit vielen Jahren in dieser Band, und ich würde es nicht als Langeweile bezeichnen, was ich empfinde. Aber nach unseren Anfängen auf dem winzigen Indielabel Asian Man, anschließend die Phase auf Vagrant, einem größeren Indielabel, das dann mit Universal zusammenarbeitete, und schließlich Sony, da hast du eine Menge mitgemacht. Und wenn du eigentlich immer ungefähr genauso viele Platten verkauft hast, außer auf Sony, dann hast du einfach alles erlebt und weißt, was funktioniert und was nicht. Als wirklich ehrgeizig würde ich mich, uns, also nicht bezeichnen, ich will nur einfach, dass wir weiterhin touren können und ein paar Platten mehr verkaufen. Mich reizt es nicht, die nächsten GREEN DAY zu sein!

Themenwechsel: Wie viele Personen braucht man, um eine Band zu gründen?

Hm ... zwei, würde ich sagen.

Okay, dann erkläre mir mal diese Zeile aus dem Wikipedia-Eintrag zu Dan Andriano: „Dan started a new band, THE EMERGENCY ROOM, in which he is currently the only member.“

Haha, okay, aber ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht mal, was das eigentlich ist. Eine Band? Nein. Ein Spaßprojekt? Ja. Ich hätte das auch als Dan Andriano solo bezeichnen können, aber ich will die Möglichkeit haben, da eine Band daraus zu machen. Aber ich habe da keine Eile, ich habe ein paar Songs geschrieben und will die bald mal aufnehmen. Von daher könnte meine Antwort auf deine Frage auch „eine“ lauten. Ich begleite mich bei den Songs auf der Gitarre und dem Klavier, und die Lieder sind alle etwas freundlicher und softer, die hätten bei ALKALINE TRIO keinen Sinn gemacht. ich würde sogar sagen, dass sie einen gewissen Country-Einfluss haben. Sie spiegeln wider, dass ich von ZZ TOP bis Elvis Costello und Willie Nelson einen sehr breit gefächerten Musikgeschmack habe.

Und wie ist das bei ALKALINE TRIO? Mir scheint, dass Matt doch immer stark im Vordergrund steht – tut er das auch als Songwriter?

Wenn ich einen Song für die Band schreibe, dann singe ich den auch, so war das schon immer. Matt schreibt mehr Songs, also singt er auch mehr. Er hat ein Händchen dafür, Songs zu schreiben, die schnell funktionieren, während wir an meinen Songs meist im Proberaum etwas länger feilen müssen. Ein wirklicher ALKALINE TRIO-Song ist aber sowieso immer erst dann ein Lied, wenn Derek, Matt und ich es zusammen spielen. Derek hat da auch immer noch viel mitzureden. Matt hat die Band 1996 gegründet, ein Jahr später kam ich dazu und Derek dann 2001, und seitdem machen wir alles zusammen.

Letzte Frage: Wann werdet ihr wieder in Deutschland zu sehen sein?

Wenn das Album raus ist, geht es erstmal in den USA auf Tour, und danach kommen wir nach Europa, so im Mai oder Juni.

Joachim Hiller

Webseite

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #88 (Februar/März 2010)

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