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Interviews & Artikel

CYANIDE PILLS

Blausäurepillen, ohral eingeführt

Zwei Singles haben sie gemacht, und kürzlich ein titelloses Album auf Damaged Goods. Alle randvoll mit Punkrock-Songs nahe an der Perfektion, so man das sagen darf, weil Punk ja eben nie perfekt und poliert sein wollte. Aber die Engländer schaffen es, hymnische, knackig kurze Songs in einer Weise rauszuballern, dass man sich in die Frühphase der BRIEFS zurückversetzt fühlt. Sänger Phil Privilige lässt uns wissen, wie es dazu kommen konnte.

Aus dem Nichts zwei großartige Singles und jetzt ein fantastisches Album: Von welchem Planeten kommt ihr und wer seid ihr?

Welcher Planet? Er ist 32 Lichtjahre entfernt. Er hat keine Atmosphäre und keinen Namen, bloß eine langweilige Codenummer, die ihm ein Astronom gab. Er ist sehr unfruchtbar, aber der Boden ist fluoreszierend pink und der Himmel ist fluoreszierend grün. Ich schätze, es scheint, als kämen wir aus dem Nichts. Das kommt daher, weil wir nie Demos rausgeschickt haben, nie versucht haben, bei einem Label zu unterschreiben und nichts von dieser „Musikbusiness“-Scheiße mitgemacht haben. Wir haben nur live gespielt, wenn die Leute uns gefragt haben. Wir sind sehr faul. Wir haben die Band, um zusammen Spaß zu haben. Ian von Damaged Goods sah uns live und bringt nun unsere Sachen raus. Wir machen die Musik, er macht die Platten, Fifty-fifty, das ist die Art und Weise, die wir mögen. So macht das Spaß.

Ihr wurdet mit vielen Bands verglichen, aber die BOYS, BUZZCOCKS oder die BRIEFS kommen einem sofort in den Sinn. Fühlt ihr euch geehrt, wenn ihr mit ihnen verglichen werdet?

Es ist eine Ehre, mit solchen Bands verglichen zu werden. „16 again“ von den BUZZCOCKS ist ein perfekter Song.

Welche Bands haben euch beeinflusst, sind aber weniger oder gar nicht offensichtlich?

Andere Einflüsse aus den „alten Tagen“ sind THE ADVERTS, THE DICTATORS, THE REZILLOS, Stiv Bators, Johnny Thunders, STIFF LITTLE FINGERS, RADIO STARS, THE CARPETTES, THE RUTS, John Cooper Carke, THE SWEET, NEU!, alles mögliche ... Neuere Sachen, die wir mögen, sind die CUTE LEPERS, THE SPITS, CLOROX GIRLS, GUITAR WOLF, THE BARRERACUDAS, NORMAL MAN, THE SNAZZY BOYS und THE DESPONDENTS.

Wie und wo habt ihr gelernt, so catchy Songs zu schreiben, und mögt ihr den Begriff „Pop-Punk“?

Wir haben das nie gelernt, wir haben bloß seit den Siebzigern „Top Of The Pops“ geguckt. Pop-Punk, igitt! Klingt blöd. Das Wort „Punk“ scheint seine eigentliche Bedeutung verloren zu haben, schaut euch MTV an! Vielleicht können die CYANIDE PILLS das wieder gutmachen.

„Born a loser / Alcoholic, substance abuser / Hated, loathed with no fixed abode / Jinxed, given a curse / To never be best, always the worst / A peasant who wants to be king“ – eine nette Beschreibung von euch. Und noch besser: „A gang of cunts from a desolate land“ Erzähl mir mehr über die CYANIDE PILLS ...

Wir sind Fotzen, die ehrlich sind. Wenn wir die Band nicht hätten, wären einige von uns bereits tot oder eingesperrt.

Für was sind Blausäurepillen gut? Ich schätze, dass die orale Einnahme nur einmalig unterhaltsam ist ...

Es ist mir egal, ob wir oral eingenommen werden. Ich würde nicht empfehlen, irgendjemanden von den CYANIDE PILLS in den Mund zu stecken. Wir waschen uns nie.

Deutschland ist bereit für etwas Gift. Wann können wir unsere tödliche Dosis erwarten?

Es ist im Gespräch, dass die Pills im Dezember nach Deutschland kommen, wenn wir es hinkriegen. Ich kann es kaum erwarten. Ich bin sicher, dass es besser ist als hier!

Joachim Hiller

Webseite

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #92 (Oktober/November 2010)

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