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Interviews & Artikel

DEAD FLESH FASHION

Freunde fürs Leben

DEAD FLESH FASHION aus Lüdenscheid sind eine jener Bands, die einem unweigerlich im Gedächtnis bleiben, hat man einmal mit ihnen Bekanntschaft gemacht. Dafür sorgen vorrangig zwei Dinge: Zum einen wäre da ihr wütender, sperriger Sound zwischen Hardcore, Doom und Noise, der schon auf dem Debüt „Anchors“ von 2009 zu beeindrucken wusste, zum anderen ihre unglaublich intensiven Live-Shows, die einen Eindruck vermitteln, welche Leidenschaft die fünf Musiker für ihr Tun aufbringen. Nun erschien das zweite Album „Thorns“, ein nihilistischer Brocken Musik an dem man schwer zu schlucken hat. Ich unterhielt mich mit der Band, bestehend aus Patrick (Gesang), Carsten, Mattes (beide Gitarre), Christian (Bass) und Sebastian (Drums), über die Hürden des Bandalltags, aber auch über Musik.

Lasst uns erstmal eine wesentliche Frage klären: Heutzutage ist es sehr schwer, sich als Band zu positionieren und die Hörer von sich zu überzeugen. Was macht eine Band wie DEAD FLESH FASHION einzigartig? Warum sollten die Leute gerade euch Gehör schenken?

Diez: Na ja, einzigartig ist irgendwie so ein absolutes Wort. Ich denke, diesen Sound, wie wir in spielen, den spielt außer uns doch eigentlich keiner, zumindest nicht unbedingt in Deutschland. Das macht uns für viele vielleicht so interessant. Außerdem besteht DEAD FLESH FASHION aus ziemlich „derben“ Musikern und das bitte ich, nicht falsch zu verstehen. Was ich meine, ist Folgendes: Wenn ich früher, als ich noch nicht dabei war, die Jungs live gesehen habe, dann war ich jedes Mal total fasziniert, was da auf der Bühne abging. Das war beeindruckend und irgendwie ... ja, „mächtig“ und ich denke, das ist nach wie vor so. Ich gehe davon aus, dass das in gewisser Weise wirkt und wir dadurch in den Köpfen der Zuschauer präsent bleiben.

Nun sind Sound und Live-Präsenz das eine, aber gibt es sonst etwas Spezielles, womit ihr den Hörer packen wollt, oder wovon ihr sagt, das macht euch als Band besonders?

Patrick: Also ich denke zunächst einmal, dass man generell Musik nicht des Hörers wegen machen sollte, und das machen wir auch definitiv nicht. Es geht uns nie darum, was irgendwer könnte hören wollen, und es kommt da eigentlich mehr das zusammen, was uns selbst ausmacht. Wir sind unterschiedliche Charaktere und kommen allesamt aus den verschiedensten Ecken hier an diesem Ort zusammen, um Musik zu machen. Da braucht man natürlich auch eine ganze Menge Herzblut, um überhaupt dabeizubleiben, wenn man bedenkt, von wo aus wir teilweise hier eintrudeln. Wir tun das hier, weil es in uns pocht und wir die Musik als Ventil nutzen das herauszulassen, was sich jetzt vielleicht abgedroschen anhört. Aber gerade auch unsere eigene Vergangenheit spielt hier aus meiner Sicht eine nicht unwesentliche Rolle. Drei Musiker haben sich verabschiedet, aus der ursprünglichen Besetzung sind nur noch Christian und ich übrig, und genau das war für uns damals der Antrieb zu sagen: Jetzt erst recht! Es war uns wichtig, jemanden zu finden, der bereit ist, genauso viel Leidenschaft und Herzblut mit in die Band zu bringen wie wir, und sie dadurch letztlich zu dem macht, was sie ist. Ob es vielleicht genau das ist, was uns von anderen abhebt, weiß ich nicht. Inhaltlich sehe ich da zumindest in dem Sinne nichts Besonderes. Ich finde, wenn man irgendeine Form von Kunst macht – egal, ob man sich gestalterisch betätigt, ob man einen Pinsel, eine Sprühdose oder einen Stift benutzt –, ist es wichtig, dass man mit ganzem Herzen dabei ist. Man muss das einfach fühlen, was man macht, und wenn dabei dann etwas Ehrliches herauskommt, dann ist das auf seine Art einzigartig und besonders.

Du hast es gerade angesprochen: Aus der ursprünglichen, noch auf eurem Debütalbum „Anchors“ vertretenen Besetzung sind nur noch Christian und du dabei. Es ist also in einem relativ kurzen Zeitraum sehr viel bei euch passiert.

Christian: Nun, nachdem wir die Platte herausgebracht hatten, haben wir erstmal eine kleine Tour mit den Italienern THE SECRET gemacht. Nur wenige Wochen später hat unser damaliger Schlagzeuger Christoph die Band verlassen. Das war für uns natürlich schon sehr schade, aber in Diez haben wir sehr schnell Ersatz gefunden. In dieser Besetzung haben wir dann einige Shows gespielt, bevor uns mit Dan einer der Gitarristen verlassen hat. Für ihn kam Carsten, dessen Art zu spielen uns ebenfalls ein gutes Stück weitergebracht hat.

Patrick: Dabei ist es wichtig festzuhalten, dass niemand gegangen ist, weil er ernsthaft mit etwas unzufrieden war oder unglücklich mit der Musik. Es ist doch so: Wenn man wie ich zum Beispiel mit 16 Jahren ernsthaft anfängt Musik zu machen, dann spielt sich alles in einem wesentlich überschaubareren Rahmen ab. Alles ist einfacherer, denn man spielt zusammen mit seinen Freunden, die in der gleichen Stadt wie man selbst wohnen, und trifft die Leute aus seiner Schule bei den Shows. Irgendwann kommt dann jedoch der Zeitpunkt, wo es im Leben zu Veränderungen kommt. Man geht in eine andere Stadt, um beispielsweise zu studieren, lernt neue Leute kennen und das alte Gefüge verliert sich irgendwie. Es ist schwieriger, zum proben zusammen zu kommen, und man begibt sich in Sachen Band in eine Art von Kompromiss. Man merkt dann vielleicht irgendwann, dass eben dieser Kompromiss nicht gut für einen ist, das jedoch nur sehr schleppend, weil man es ja eigentlich sehr gerne macht. Bei Christoph war es damals ja so, dass er schon während der Tour gemerkt hat, dass ihm die ganze Sache allmählich zuviel wird. Bei Dan war es das Gleiche, denn er ist beruflich und privat durch den wachsenden Zuspruch der Band irgendwann in einen Konflikt geraten und musste für sich selbst eine Entscheidung treffen, mit der er sich selbst nicht im Weg steht. Einzig bei unserem anderen Gitarristen Flo waren musikalische Gründe ausschlaggebend, wobei festzuhalten ist, dass er unsere Musik jetzt nicht scheiße fand oder so etwas. Er hatte einfach die Chance, mit seinen Jugendfreunden etwas anderes zu machen, was ihm in gewisser Weise mehr zusagte. Da wollten wir ihm selbstverständlich nicht im Weg stehen. Das Problem für uns war halt immer, das Ganze zu kompensieren, denn wenn du ein funktionierendes Bandgefüge hast und es gibt auf einmal einen Cut, dann muss man das erstmal auffangen. Zu unserem Glück hatten wir aber immer direkt die richtigen Leute an der Hand, die jeder für sich dabei geholfen haben, die Band auf Kurs zu halten und die jeweilige Situation zu kompensieren.

Die Chemie stimmte also auf Anhieb.

Patrick: Absolut, wobei es natürlich hilfreich war, dass wir Diez und Carsten schon vorher kannten von ENDNOTE beziehungsweise COMING UP FOR AIR, mit denen wir auch schon ein ums andere Mal unterwegs waren. Bei Mattes war es natürlich irgendwie eine glückliche Fügung des Schicksals. Man muss bedenken, er wohnt gute 300 Kilometer von hier entfernt, was hinsichtlich Proben natürlich ein ordentlicher Ritt ist. Ich habe ihn vorher diverse Male angeschrieben und ihn gefragt, ob er sich das wirklich antun möchte. Er wollte es dann definitiv versuchen und es hat sofort blendend funktioniert.

Vorhin wurden kurz eure „wilden“ Shows angesprochen, die eine Band wie DEAD FLESH FASHION auf ihre Art auch ausmachen. Kommt man da als neues Mitglied irgendwie in Zugzwang, dass man sich sagt: Dieser Aspekt gehört zu dieser Band und ich muss mich da jetzt reinhängen, um das genauso zu bringen?

Mattes: Ich für meinen Teil habe mir dazu gar keine Gedanken machen müssen, geschweige denn können, einfach weil ich die Band vorher nie live gesehen habe, da ich ja aus Göttingen komme. Ich wusste, was hier musikalisch abgeht, und habe die Band daher auch immer irgendwie im Auge behalten. Als es jedoch zum Thema wurde, den Posten des Gitarristen hier anzutreten, war mir das Thema Live-Shows erstmal leidlich egal.

Carsten: Was mich angeht: Ich habe einfach großen Spaß daran, die Musik durch eine entsprechende Performance zu unterstreichen. Das bedeutet im Klartext: So wie ich mich auf der Bühne gebe, so spiele ich auch im Proberaum. Man macht das also nicht, weil die Leute vor der Bühne das von einem erwarten, sondern einfach weil es tierisch Spaß macht und für mich auch irgendwie natürlich ist.

Patrick: Ich weiß noch, wie Flo mir damals vor unserer ersten Show sagte, er habe in einer seiner vorherigen Bands mal seinem Sänger mit der Gitarre den Kiefer gebrochen und ich solle doch dementsprechend aufpassen. Nach der Show kam er an und meinte: „Alter, du musst vorsichtiger sein. Ich bin doch viel kleiner als du!“, haha. Grundsätzlich mache ich so etwas jedoch nicht, weil ich der Sänger einer Hardcore-Band bin und die Leute das von mir erwarten. So bin ich einfach nicht und ich kann das auch gar nicht. Ich tue das, weil es in mir drin ist, und wenn ich mal einen schlechten Tag habe oder das Publikum irgendwie komisch reagiert, dann bin ich diesbezüglich insgesamt auch deutlich ruhiger. Ich erinnere mich zum Beispiel an eine Show in Krefeld mit JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE, bei der das Publikum absolut nicht bereit war, sich auf unsere Musik einzulassen, da einfach nur eine bestimmte Richtung erwartet und auch gewollt wurde. Das ist dann auch aktiv auf uns als Band zurückgefallen. Da wurden uns dann zum Beispiel die Beine weggetreten oder mir wurde die Nase blutig geschlagen, nach dem Motto: „Wenn er so hier herumrennt, dann muss er auch mit so etwas rechnen!“ Es gibt aber auch schöne Anekdoten, wie zum Beispiel eine Show in Rendsburg zusammen mit GRACE.WILL.FALL, bei der es hinterher bei einer Rezension hieß, ich sei herumgehüpft, wie ein junges, kleines Reh ...

Carsten: Was definitiv nicht passt, hahaha!

Patrick: Warum nicht? Ich habe doch nur versucht, mich in die Situation und den Song hineinzufühlen, haha ... nein, im Ernst: Eine Live-Show ist immer auch irgendwie eine Interaktion mit dem Publikum, und wenn da etwas Entsprechendes zurückkommt, dann wirkt sich das natürlich auch auf uns aus.

Lasst uns über Musik sprechen. Worauf ist die Abkehr vom auf „Anchors“ noch vertretenen Chaos zurückzuführen?

Patrick: „Anchors“ entstand damals aufgrund der Überlegungen, welche unserer Songs auf einem Album Sinn machen, eine Geschichte erzählen und welche eben nicht. Letztere wurden dann für irgendwelche Split-Releases aufgespart, der Rest landete auf der Platte. Wir schrieben einfach unzählige Songs, ohne dass wir uns darüber Gedanken machten, wo wir uns eigentlich musikalisch positionieren wollten. Wir wussten im Grunde nur, dass wir einen rohen und brachialen Sound haben wollten.

Es gab also keinen Masterplan?

Patrick: Nein, absolut nicht. Wir sind einfach in den Proberaum gegangen und haben losgelegt. Dabei hatten wir nur einen gemeinsamen musikalischen Nenner, der uns irgendwann einfach zusammengetrieben hat, nach dem Motto: Da ist ja noch jemand, der mich und meine musikalischen Ideen versteht. Es hat einfach harmoniert und genauso ist es auch heute noch. Mal ist es so, dass irgendwer ein Riff anschleppt, um welches herum dann der Song weiter aufgebaut wird, oder aber ich habe ein bestimmtes Bild im Kopf und wir versuchen zusammen herauszufinden, welche Musik zu genau diesem Bild im Kopf passt. Wir versuchen also im Grunde, den Soundtrack für dieses Bild zu schreiben. Der Titel „Thorns“ zum Beispiel stand schon relativ früh fest und wir haben überlegt, was man musikalisch machen könnte, um die Wirkung des Titels entsprechend zu verdeutlichen. Stell dir einen jungen Hund vor, den du von der Leine lässt. Der sprintet sofort los und versucht, auf Teufel komm raus bei den anderen auf der Wiese mitzumischen. Hast du jedoch einen älteren Hund, dann reagiert dieser deutlich abgeklärter, checkt erstmal die Lage und bringt sich dann ins Geschehen ein. Der junge Hund, das waren wir zu Zeiten von „Anchors“, der ältere Hund, das sind wir heute.

Du sprachst gerade über die Titel eurer Alben „Anchors“, also „Anker“, und „Thorns“, „Dornen“. Titel, die auf ihre Art etwas Widerspenstiges suggerieren, Dinge, die dazu neigen respektive dazu bestimmt sind, etwas festzuhalten, nicht mehr loszulassen.

Patrick: Ich bin jemand, der sich viele Gedanken macht über die Dinge, und für mich ist es so, dass ein Albumtitel eine hohe Gewichtung hat und den Charakter der Platte und auch der Band symbolisieren sollte. Wenn ich einen Albumtitel betrachte, dann habe ich immer sofort ein bestimmtes Bild im Kopf. Bei „Anchors“ war es eben dieser Anker, der dafür steht, einem Schiff Halt zu geben und es an seinem Platz zu halten. Er hilft dabei, eine Position zu bestimmen, die du mit Längen- und Breitengraden angeben kannst. Auf der anderen Seite impliziert er jedoch auch etwas Düsteres, Schweres, einfach rostiges Metall, das du hinaus in das dunkle, tiefe Meer wirfst. Für mich hatte der Titel die Bedeutung, als Band zu sagen: Hier sind wir und so klingen wir jetzt, beim nächsten Mal müssen wir aber nicht mehr so klingen. Einen Anker kann man ja auch wieder einholen und das Schiff an einen anderen Ort bewegen. Das neue Album ist ein viel persönlicheres geworden und es war mir wichtig, zu sehen und letztlich auch zu verdeutlichen, was jetzt mit uns passiert. Es ist viel um die Band herum geschehen und die Lieder, die wir geschrieben haben, symbolisieren für mich auf ihre Art Schutz, um nun den Kreis zum Albumtitel „Thorns“ zu schließen, denn ein Igel zum Beispiel trägt ja auch Dornen beziehungsweise Stacheln zu seinem Schutz. Zum anderen kann man sich jedoch auch an Dornen verletzen, sie tun einem weh, wenn man beispielsweise einfach in eine Rose greift. Die Kernintention war es, zu sagen: Das sind wir, diese Lieder bestimmen uns und sind ein Teil von uns, der uns einerseits Schutz und Sicherheit bietet und uns auf der anderen Seite aber auch verletzlich macht.

Aufgenommen habt ihr erneut zusammen mit Roland in der Tonmeisterei in Oldenburg. Wie kann man die Arbeit mit ihm beschreiben?

Diez: Es ist so, dass uns die Jungs der Tonmeisterei einfach machen lassen, wenn sie jedoch mal Vorschläge haben, dann sind diese auch konstruktiv. Dabei müssen wir aber nie einen kompletten Part hinschmeißen, sondern nehmen minimale Veränderungen an der Bassline oder so vor. Es herrscht da ein gewisses Vertrauensverhältnis, so dass wir also schon auch für neue Ideen aufgeschlossen sind.

Patrick: Man kennt sich inzwischen auch einfach, nicht zuletzt durch frühere Bands, mit denen wir in Oldenburg aufgenommen haben. Wir wussten schon vorher, dass wir für „Thorns“ wieder in die Tonmeisterei gehen werden, ja sogar gehen müssen. Ich denke, dass Role schon irgendwie für einen bestimmten Sound steht, dabei jedoch das Kunststück fertig bringt, jede Band nach sich selbst klingen zu lassen. Dabei ist Role jemand, der sehr ästhetisch an einen Sound herangeht und immer interessiert ist an einem guten Klang und einem ehrlichen Klang. Wenn er eine Platte wirklich machen möchte, nimmt er auch diverse Hürden dafür in Kauf. Wir mussten für „Thorns“ zum Beispiel viel koordinieren, weil Diez für ein halbes Jahr ins Ausland ging, Mattes erst kurz vorher zu uns kam etc. Role wollte daher sogar Equipment einpacken und mit uns in ein uns räumlich näher gelegenes Studio einkehren, um dort die Platte mit uns aufzunehmen. Solche Sachen machen Role somit zu einem zwar weit entfernten, aber definitiv sehr festen Punkt der Familie. Wenn er zu uns sagt, diese oder jene Idee könnte doch auch spannend sein, dann denkt man heute erstmal nach. Umgekehrt genauso, denn Role lässt sich immer auch auf unsere Ideen und Vorschläge ein, wodurch sich eine sehr starke Vertrauensbasis entwickelt.

Jens Kirsch

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© by Ox-Fanzine / Ausgabe #96 (Juni/Juli 2011)

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