Interviews & Artikel : SQUARE OF OPPOSITION RECORDS :: ox-fanzine.de

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Interviews & Artikel

SQUARE OF OPPOSITION RECORDS

Ein verdientes Label im Kurzporträt

Wo und wann gegründet, heute wo ansässig?

Square of Opposition wurde 2001 in Lehigh Valley, Pennsylvania gegründet. Ich lebe dort immer noch und organisiere alles von zu Hause aus.

Von wem gegründet und wer steckt heute dahinter?

Nach der Highschool wollten mein Freund Seth und ich, Chris, etwas Produktives mit unserer Zeit, Energie und Kohle anfangen. Wir buchten Shows, er machte Musik und ich brachte mir Siebdruck bei. Ray kannten wir, weil er bei DEFIANT TRESPASS spielte, eine der ersten Bands, die wir dann veröffentlichten. Ray sprang zwischendurch ab und dann Seth, da er nach Texas zog. Momentan spielt er bei LITERATURE Bass und ist also noch Teil von Square of Opposition. Wir sind alle noch gut befreundet, was toll ist.

Lebst du von deinem Label?

Keinesfalls! Jeder Penny wird ins nächste Projekt gesteckt. Ich brauche noch einige Jahre, um meine Kreditkartenrechnungen abzubezahlen.

Decken die Verkaufszahlen die Herstellungskosten?

Es gleicht sich seit etwa zwei Jahren aus. Davor habe ich mit jeder Veröffentlichung Geld verloren.

Was machst du sonst noch?

Ich betreibe eine Siebdruckerei, Lehigh Valley Apparel Creations. Bevor es damit richtig losging, hatte ich die üblichen lausigen Jobs, mit denen ich das Label finanzierte.

Deine bevorzugten Stilrichtungen?

Ich glaube, mich zieht eher eine bestimmte Ästhetik an als irgendein Genre. Ich liebe vor allem Musik mit D.I.Y.-Charakter.

Deine Labelvorbilder?

Labels wie Dischord und SST waren wohl für jeden verdammt inspirierend. Für mich waren Wohnzimmerlabels wie Unread und Shrimper wichtig. Yuletide, Vermiform und Gravity ebenfalls, ich habe viele Ideen für Aufmachung und Ästhetik beim Neunziger-Emo geklaut. Dann wären da noch die Labels, mit denen ich zusammengearbeitet oder getauscht habe, die Liste ist ellenlang.

Die ersten Bands, die heutigen Bands?

Die ersten Bands waren DEFIANT TRESPASS und GOVERNMENT SATIRE, die aktuellen unter anderem LITERATURE, 1994!, SPRAYNARD und WE WERE SKELETONS. Die bekanntesten sind wohl SNOWING, die haben sich aber aufgelöst.

Deine wichtigsten beziehungsweise besten Veröffentlichungen?

Das könnte ich im Leben nicht beantworten. Sie sind alle auf so unterschiedliche Art so wichtig gewesen. Die erste Split-CD oder das Tape für unseren Kumpel Erik, der mit MISCHIEF BREW später international erfolgreich wurde. Bei GET TO THE CHOPPER spiele ich selbst mit, ANTILLECTUALS’ „Waves“-EP war der erste internationale Release. Die Platten von 1994!, SPRAYNARD und SNOWING haben dem Label zu viel Aufmerksamkeit verholfen. Letztens erst habe ich sogar ein Fotobuch herausgebracht. Jede Veröffentlichung hat ihre eigene Geschichte und bedeutet etwas anderes für mich.

Was ist so faszinierend an der Labelarbeit?

Es ist ein Lernprozess, von technischer als auch persönlicher Natur. Mit Freunden arbeiten, neue kennen lernen, mit Labels tauschen, Bestellungen von überall auf der Welt bekommen und Mails, in denen die Wertschätzung für meine Arbeit ausgedrückt wird ... Das alles ist geil!

Deine Labelpolitik?

Um KILL THE MAN WHO QUESTIONS zu zitieren: „Fuck this as a commodity!“ Ich sehe zu viele Labels, die von Leuten gegründet werden, die auf maximalen Gewinn aus sind. Tut es aus Leidenschaft oder verpisst euch! Ich werde immer noch hier sein, wenn eure Gewinnmargen im Keller sind, aus Liebe zum D.I.Y.

Kristoffer Cornils

Webseite

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #104 (Oktober/November 2012)

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