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Interviews & Artikel

BLOCKHEADS

Free Your Mind With Grindcore

Seit mittlerweile zwanzig Jahren lärmt sich das französische Grindcore-Quartett BLOCKHEADS schon durch den Untergrund. Doch erst mit ihrem aktuellen Album „This World Is Dead“ auf Relapse Records erlangen sie jetzt die Aufmerksamkeit, die ihnen mit ihrem frischen und kompromisslosen Oldschool-Sound schon längst zusteht. Wir nahmen Frankreichs bestgehütetes Geheimnis in Gestalt von Bassist Erik mal näher unter die Lupe.

Erik, worin liegt die Magie, so schnell wie möglich zu spielen?

Für uns bedeutet Grindcore zu spielen einen Riesenspaß. Das ist einfach unsere Leidenschaft. Die Magie entsteht durch das Zusammenspiel und den Spaß miteinander. Gleichzeitig kommst du auch noch herum, triffst viele Leute und kannst dich mit ihnen austauschen. Wir alle hören Grind, seit es diese Musik gibt. Bevor wir selbst damit angefangen haben, waren wir schon Grindcore-Fans. Damit können wir unseren ganzen Frust rauslassen und den Stress unseres täglichen Lebens kompensieren.

Gab es eigentlich mal Probleme wegen der Namensgleichheit mit Ian Durys damaliger Begleitband?

Nein, eigentlich noch nie. Und es scheint auch noch nie jemand aus Versehen zu unseren Shows gekommen zu sein. Oder er ist gegangen, ohne es uns zu sagen.

Man soll zwar kein Album nach seinem Cover beurteilen, aber das Foto auf eurer CD ist wirklich aufwühlend. Ist es nicht irgendwie Perlen vor die Säue zu werfen, wenn die Leute bei den Downloads sich gar nicht mehr für das Artwork oder die Texte interessieren?

Wir alle bevorzugen definitiv Schallplatten. Mir ist es wichtig, etwas in der Hand zu halten. Aber du kannst natürlich deinen Plattenspieler nicht überall mit hinnehmen, da sind Dateien doch praktischer. Aber „This World Is Dead“ ist unsere erste Veröffentlichung, die auch digital erhältlich ist, und wir haben keine Ahnung, wie sich Grindcore auf diesem Weg so verkauft.

Grindcore ist ja eine Lebensweise, nicht nur eine Musikrichtung. Seid ihr in politischen oder sozialen Projekten engagiert oder unterstützt bestimmte Parteien?

Mit Sicherheit kann ich dir sagen, dass wir nicht militant sind. Das hindert uns natürlich nicht daran, unsere Gefühle und Ansichten klar in unseren Texten auszusprechen. Diese Welt fördert die systematische Ausbeutung von Menschen und Naturschätzen für den schnellen Profit und das ist ein durchgehendes Thema bei uns. Offensichtlich scheint vielen Menschen das egal zu sein, da es sie nicht direkt betrifft. Wir sprechen die modernen Methoden der Massenmanipulation an, die von diesen Schäden ablenken sollen. Leider funktioniert die Manipulation sehr gut, irgendwann wird also der „point of no return“ erreicht sein und dann ist Feierabend. Aber wir predigen nicht, es geht uns um das richtige Bewusstsein für diese Probleme.

Ich glaube, ich kenne mehr französische Black-Metal-Bands als Grindcore-Kapellen. Welche sollte ich aber kennen?

Es gibt eine Menge. Versuch es mal mit INHUMATE, CHIENS, RATBOMB, THE WASHINGTONIANS, DEPARTMENT OF CORRECTION, D.H.I.B.AC., UNSU, TREPAN’DEAD, WARFUCK oder INCRUST.

Welches ist der beste Grindcore-Song, der je geschrieben wurde?

Vier Leute, vier Songs: „Scum“ und „Born on your knees“ vom ersten NAPALM DEATH-Album, „Walking corpse“ von BRUTAL TRUTH und „Digging in“ von NASUM.

Ollie Fröhlich

Webseite

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #108 (Juni/Juli 2013)

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