Interviews & Artikel : LUX NOISE :: ox-fanzine.de

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Interviews & Artikel

LUX NOISE

Verdiente Plattenfirmen im Kurzporträt

Wo und wann gegründet, heute wo ansässig?

Lux Noise wurde 1986 von mir, Michael Hediger, gegründet und aufgebaut. Das Label hat heute den Hauptsitz in Basel, Schweiz.

Von wem und wer steckt heute dahinter?

Anfang 2010 wurde Lux Noise neu lanciert. Aus dem Ein-Mann-Betrieb wurde ein Kollektiv-Label. Das heißt, dass jede Band sich an einem Release beteiligt und somit jeder Musiker zu einem Kollektivmitglied wird.

Lebst du, lebt ihr vom Label?

Leider springt momentan – noch – nicht so viel dabei raus, dass man sich was auszahlen könnte. Die Unterstützung der Bands und der stetige Aufbau des Labels geht momentan vor. Sprich: ohne Liebe zur Musik ginge eigentlich gar nichts.

Was macht ihr sonst noch?

Die meisten Kollektivmitglieder sind selber Musiker und somit in diversen Bands involviert. Darunter befinden sich zudem Grafiker, Programmierer, Produzenten und Tontechniker. Der D.I.Y.-Gedanke ist vermutlich etwas vom Zentralsten. Alle unterstützen sich gegenseitig – sei das beim Booking, Promotion, Webdesign, Artwork oder Recording. Bei Lux Noise ist die ganze Bandbreite abgedeckt.

Welches sind die bevorzugten Stilrichtungen?

Als Hauptkriterium für Lux Noise wurde mal definiert, dass nur gute Live-Bands aufs Label kommen. Zudem sollte eine Band den Rock’n’Roll-Spirit intus haben, dann spielt der detaillierte Soundstil nicht mehr ganz so eine große Rolle. Wir mögen musikalische Engstirnigkeit nicht so wirklich.

Label-Vorbilder?

Wir sind bis zum heutigen Zeitpunkt keiner vergleichbare Labelstruktur begegnet. Die Frage ist daher nicht zu beantworten. Es gibt aber ein paar sehr gute Vinyl-Labels, wie Bootleg Booze Records in Schweden, Ghost Highway Recordings in Spanien oder Strange Magic Records in den USA.

Die ersten Bands, die heutigen Bands?

Am Anfang waren Bands wie HI-GRIP, TOUCH EL ARAB, DOMINA & THE SLAVES, STEVENS NUDE CLUB und BABY JAIL. Heute besteht das Label aus WOLFWOLF, BITCH QUEENS, MOTHER RAZORBLADE, THE VIBES, THE JIMMY MILLER INCIDENT, GLORIA VOLT, BABY JAIL und R-A-M-S.

Welches sind die drei wichtigsten, besten oder meistverkauften Veröffentlichungen?

TOUCH EL ARAB „We Believe“-EP – CH-Charts Platz 4, November 1987; BABY JAIL „Tubel-Trophy“-Single – 1992 CH-Charts Top 10, und BITCH QUEENS „Female Shotgun“-Album bei der Label-Reaktivierung 2010.

Was fasziniert euch am Labelmachen?

Die Faszination liegt sicherlich darin, gute Musik allen Menschen zugänglich zu machen. Zudem ist das Kollektiv bei LuxNoise zu einer richtigen „Selbsthilfe-Familien-Therapie-Gruppe“ zusammengewachsen. Dieser Austausch ist unglaublich bereichernd.

Eure Labelpolitik?

In einer Zeit, in der Majorlabels nur noch Kassenschlager rausbringen und Independentlabels untergehen, versuchen es immer mehr Bands auf eigene Faust. Genau dort liegt der Ansatz des Labelkonzepts. Anstatt eines Alleingangs will das Label als Kollektiv etwas gemeinsam aufbauen.

Benedikt "Lepra" Gfeller

Webseite

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #114 (Juni/Juli 2014)

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