MUDHONEY

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Die Fußnote des Grunge

Anfang der Neunziger Jahre wurde die gesamte Welt mit dem Duft des „Teen Spirit“ bestäubt. Sofern man eine Gitarre halten und als ersten Wohnsitz Seattle angeben konnte, stand einem die Musikwelt offen. Dass ausgerechnet MUDHONEY vergleichsweise wenig Kapital aus dem damaligen Grunge-Hype schlagen konnten, den sie maßgeblich bereitet hatten, ist alleine schon bemerkenswert. Dafür hat die daraus resultierende Gewissheit, eher Betrachter als Teil eines kurzfristigen popkulturellen Phänomens zu sein, die Band vor größeren musikalischen Dummheiten bewahrt und uns über die vergangenen 27 Jahre ein Gesamtwerk von beachtlicher Qualität beschert. Vor ihrem Auftritt im De Effenaar in Eindhoven im Mai sprach ich mit Mark Arm (Gitarre, Gesang), Steve Turner (Gitarre, Gesang) und Bassist Guy Maddison.

Dieses Jahr ist es vergleichsweise ruhig um MUDHONEY gewesen, wohingegen 2013 ein äußerst produktives Jahr für euch war, mit einem Studioalbum, zwei Live-Alben, der Band-Dokumentation „I’m Now“ und der Biografie von Keith Cameron. Gibt es 2015 nichts zu „supporten“?


Mark: Doch, unsere Familien! In der Vergangenheit haben wir es eigentlich regelmäßig einmal im Jahr nach Europa geschafft, aber 2013 war dann dermaßen arbeitsintensiv, dass wir im Jahr darauf nur noch in Australien getourt sind.

Steve: Direkt zu Beginn des Jahres waren wir dort für einen ganzen Monat unterwegs, unter anderem beim Big Day Out Festival. Danach war Guys Jahresurlaub aufgebraucht.

Mark: In Australien finden Konzerte zumeist nur freitags und sonntags statt, also sitzt man viel herum und wartet, ob man nicht doch noch an einem Mittwochabend einen Auftritt zum Beispiel in Sydney ergattert. Ich bin dann surfen gegangen, sofern das Wetter es zugelassen hat, und Steve ist viel Skateboard gefahren.

Apropos Australien: Kürzlich hatten wir die Gelegenheit, mit den COSMIC PSYCHOS zu sprechen ...

Mark: Die haben beim Big Day Out auf derselben Bühne unmittelbar vor uns gespielt und sie sind besser denn je. Ich hatte sie lange nicht mehr live gesehen, erst wieder, als sie für die „Blokes You Can Trust“-Dokumentation nach Seattle gekommen sind. Zuerst habe ich gedacht: „Ob das wohl etwas wird? Es ist doch nur noch Ross.“


Steve: Aber Ross alleine reicht doch schon!

Mark: Sicher, aber ich habe eben gedacht, es ist Ross Knight zusammen mit zwei jungen Typen. Wie sich dann herausstellte, sind die beiden schon etwas älter und einer von ihnen ist Macka von den ONYAS, ein großartiger Gitarrist. Er erinnert mich stark an Peter „Dirty“ Jones, den ersten Gitarristen der COSMIC PSYCHOS. Robbie Watts war ebenfalls sehr gut und ist dazu ein feiner Kerl, aber es war der Gitarrensound auf den ersten beiden Alben, der mich besonders angesprochen hat. Leider haben wir sie in dieser Zusammensetzung nie live erlebt.

Macka hat in Anspielung auf die eigene Band ein Zitat zum Besten gegeben, das auf euch gleichermaßen passt: „Wenn man irgendwo einfach lange genug stehen bleibt, fangen die Leute irgendwann an, dich anzuschauen.“

Mark: Haha! Wir haben mal zusammen mit MOTÖRHEAD in Portland gespielt. Anschließend sind Steve und ich für einige Pressetermine nach Deutschland geflogen und haben Lemmy am Flughafen in Heathrow getroffen. Als wir uns gemeinsam durch den Zoll schlängelten, habe ich ihn gegrüßt, und er schien sich dunkel zu erinnern, wer wir sind und dass es uns schon etwas länger gibt. Er hat dann zur Verabschiedung etwas ganz Ähnliches gesagt: „Ihr müsst nur lange genug dabeibleiben, dann werden sie euch von ganz alleine zur Legende machen.“

Wenn man den Ausführungen von Michael Azerrad in seinem Buch „Our Band Could Be Your Life“ Glauben schenken darf, habt ihr euch über einen gemeinsamen Freund kennen gelernt, der dachte, ihr seid beide straight edge.

Steve: Stimmt, das war Alex Vincent, damals Schlagzeuger von GREEN RIVER. In meinem Fall muss man wohl von straight edge per Zufall reden. 1981 habe ich einen Artikel über Ian MacKaye gelesen und gedacht, der Typ ist 16 Jahre alt, er trinkt keinen Alkohol, er fährt Skateboard, er verabscheut besoffene Punks, die die Klubs kurz und klein hauen ... mir geht es genauso! Ich bin dabei! Mein erstes Bier habe ich mit 21 getrunken.

Mark: Ich war damals bereits auf dem College in Oregon. Die einzige Form von Unterhaltung waren die Partys der Studentenverbindungen, die ansonsten ja eher elitär sind. Dieses College war aber so klein, dass jeder eingeladen wurde, selbst wenn er nicht Mitglied der Verbindung war. Das Semester hat man dann damit zugebracht, sich um den Verstand zu trinken, bis man sich der ganzen Sinnlosigkeit bewusst wurde. Mit all diesen Arschlöchern wollte ich ohnehin nichts zu tun haben, also habe ich aufgehört zu trinken. Dafür habe ich dann mit LSD angefangen, haha.

Seit eurem letzten Album bin ich etwas irritiert. Auf einmal zirkulieren Fotos der Band mit Weingläsern und du singst, wenn auch kritisch, über Chardonnay. In der Vergangenheit hat man MUDHONEY eher assoziiert mit ...

Mark: Billigem Bier! Dann will ich das mal aufklären: Steve trinkt ausschließlich Weißwein und ich alles von Weißwein über Rotwein bis zu Dessertwein, Rosé und Sekt. Guy liebt Bier, wie es sich für einen ordentlichen Australier gehört.

Die Burnt Hickory-Brauerei in Georgia hat euch zu Ehren erst kürzlich ein Mudhoney-Bier gebraut.

Steve: ... von dem Guy begeistert war.


Guy: Das Zeug ist absolut ungenießbar! Es ist ein Dunkelbier, bei dem Malz mit einem sehr rauchigen Geschmack verwendet wurde. Der Alkoholgehalt ist einfach viel zu hoch.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich diese Worte jemals aus dem Mund eines Australiers hören würde.

Steve: Komm schon, Guy, der Mann hat sogar Preise gewonnen mit seinen Bieren.

Guy: Aber bestimmt nicht mit unserem!

Mark: Da hat ihm der Auftakt unserer Tour vorgestern in Belgien deutlich besser gefallen. Wir haben im Rahmen eines Festivals auf einer Biofarm gespielt und direkt nebenan war Guys Lieblingsbrauerei.

Steve, du bist bereits vor einigen Jahren von Seattle nach Portland gezogen. Erlebst du da in puncto „Szenehype“ gerade ein Déjà-vu?

Steve: Kennst du die Fernsehserie „Portlandia“? Die musst du dir angucken, dann weißt du, wie es in Portland zugeht. Es ist eine sehr treffende Satire, die sich über die Klischees lustig macht, die die Stadt umgeben, dieser ganze Hipster-Lokalkolorit. MILLIONS OF DEAD COPS, die mittlerweile wirklich in Portland leben, treten in einer Folge auf, spielen dabei aber ausschließlich Akustiksets. Genau so ist Portland. Irgendwie immer noch sehr D.I.Y. und Punk, aber eher Ökobauern-Punk. Die Stadt hat sich in den letzten Jahren stark verändert, nachdem eine Menge Leute dorthin gezogen sind.

Das erinnert ein wenig an Austin, Texas. Beim South by Southwest lag der Schwerpunkt früher auf der Musik, jetzt nimmt man die Veranstaltung eher als Technologie-Messe mit Musik-Anhängsel wahr.

Steve: Es ist ein Auflauf von Clusterfuckern.

Mark: Sub Pop war in der Vergangenheit immer beim SXSW vertreten, aber in den letzten beiden Jahren haben sie darauf verzichtet. Als beim letzten Mal eine riesige Doritos-Chipstüte neben der Bühne aufgeblasen wurde, ist man wohl zu dem Schluss gekommen, dass das Festival seinen Zenit überschritten hat. Es ist nicht mehr das Independent Music Festival, das es Ende der Achtziger Jahre war. Damals bekamen Bands, von denen bis dahin noch niemand gehört hatte, die Möglichkeit, sich vor einem größeren Publikum zu präsentieren. Die Bands, die heute dort spielen, sind zumeist schon von einem ordentlichen Hype umgeben. Bei anderen Veranstaltungen, beispielsweise dem New Music Seminar in NYC, ist es ähnlich, oder sie existieren bereits gar nicht mehr, wie das Gavin Festival in San Francisco. Der CMJ Music Marathon in New York dürfte die einzige Ausnahme sein.

Trotzdem muss man sich als Band Veränderungen stellen, ansonsten landet man eines Tages in der örtlichen Sportbar als Teil der „Grunge Reunion Tour“, wie ihr es auf der „March To Fuzz“-Compilation einmal selber ironisch angekündigt habt. Kann man in 2015 auch noch ein jüngeres Publikum für die Band begeistern?

Steve: Unser Publikum ist ziemlich gemischt. Du hast immer ein paar Teenager im Kurt Cobain-Look, genauso wie Fans, die sogar deutlich älter sind als wir. Gestern Abend zum Beispiel hatte ich direkt vor mir einen etwa 65-jährigen Typen im MUDHONEY-T-Shirt, der jede Textzeile mitgebrüllt hat, drei 15-jährige Mädchen und eine Oma im Rollstuhl.

Charles Peterson hat mit seinen Fotografien das Image von MUDHONEY entscheidend geprägt. Vor eurer letzten Tour habe ich mir dann die Frage gestellt, ob auf den Fotos heute nur noch ein Haufen Leute mit Smartphones zu sehen wären, und war angenehm überrascht, dass die meisten tatsächlich das Konzert genossen haben.

Mark: Nun, das ist der Sinn der Sache. Vor ein paar Jahren war ich in Seattle auf einem GRINDERMAN-Konzert. Vor mir saß eine Frau auf dem Boden, die irgendwie gelangweilt wirkte und die ganze Zeit auf ihr Smartphone starrte. Ich dachte mir, dass ihr Freund sie wahrscheinlich zum Konzert geschleppt hat und sie nun irgendwie versucht, die Zeit totzuschlagen. Irgendwann habe ich dann auf ihr Display geschaut und sah ein Bild von Nick Cave, der im selben Moment direkt vor ihr auf der Bühne stand. Das war ziemlich seltsam.

Mark, du bist in den erlauchten Kreis jener Musiker aufgenommen worden, denen man eine Throbbleheads-Figur gewidmet hat. Damit bist du offiziell im Showbusiness-Olymp angekommen, oder?

Mark: Das relativiert sich sehr schnell, wenn dir die ersten zehn Leute zur deiner Miniaturausgabe mitteilen, dass sie dich überhaupt nicht wiedererkannt haben.

Anfangs habt ihr die Band ja selbst als Fußnote der Musikgeschichte bezeichnet. Auch wenn so eine Throbbleheads-Figur nur ein Gimmick ist, ist es schon interessant, wenn man sich als Plastikfigur nun neben Leuten wiederfindet, die einen in musikalischer Hinsicht entscheidend geprägt haben, wie zum Beispiel Keith Morris, Wayne Kramer, DEVO, Roky Erickson und ...

Mark: GG Allin! Aber wir sind ja immer noch nur eine Fußnote, nur wird die eben länger und länger.

Wie ist das „Live At Third Man Records“-Album entstanden? Habt ihr eine persönliche Beziehung zu Jack White?

Mark: Nein, der Kontakt kam durch Ben Blackwell zustande, der auch bei den DIRTBOMBS spielt und bei Third Man Records arbeitet. Ich habe ihn das erste Mal auf einem Konzert in Detroit getroffen, da war ich noch ein Teenager, seitdem kennen wir uns.

Steve: Dafür, dass das Label erst seit 2001 existiert, ist der Output immens. Es scheint Jack Whites persönliches Hobby zu sein, bei dem er an nichts spart. Die Aufnahmen waren etwas nervenaufreibend, weil hinter uns Tontechniker in weißen Laboranzügen das Vinyl-Azetat mitgeschnitten haben, während wir die Songs spielten.

Mark: Es gab einen kurzen Soundcheck, dann haben wir gewartet, bis das rote Lämpchen aufleuchtete und anschließend für zwanzig Minuten gespielt. Anschließend wurde das Azetat gewechselt, wir haben wieder auf das rote Lämpchen gewartet und wieder für zwanzig Minuten gespielt. Was die Soundqualität und das Zusammenspiel der Band anbetrifft, bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Aufnahmen sind deutlich besser als jene, die wir auf der Space Needle in Seattle gemacht haben.a

Hat Sub Pop das organisiert? Man fährt ja nicht einfach mit dem Fahrstuhl 180 Meter zur Aussichtsplattform eines Fernsehturms hoch, packt seine Gitarre aus und legt los.

Mark: Zum 20-jährigen Labeljubiläum war die Spitze der Space Needle bereits gelb-weiß angestrahlt worden wie eine Sub Pop-Single. Anschließend wurde für zwei Wochen eine Sub Pop-Flagge gehisst. Die wussten also, an wen sie sich wenden mussten. Zum 25-jährigen Jubiläum wurden wir dann gefragt, ob wir dort spielen wollen. Da fragt man sich zuerst, wie das überhaupt funktionieren soll.

Steve: Und dann bekommt man Angst.

Mark: Vor allem, als der Vorschlag kam, da oben eine Bühne aufzubauen, die über den Rand hinausragen sollte. Da haben wir gesagt, „Oh nein, nein, nein, nein!“ Die große Plattform ist leicht abschüssig, wenn du da ein paar Mal zu feste auf die Kickdrum trittst, segeln alle samt Bühne in den Abgrund. Wir sind dann auf die mittlere Plattform ausgewichen und haben da vor etwa zwanzig Leuten gespielt.

Steve: Während über unseren Köpfen Charles Peterson in einem Hubschrauber kreiste. Außerdem war es sehr windig und dementsprechend kann man auf den Aufnahmen eine ganze Reihe offensichtlicher Fuck-ups hören.

Mark: Wenn du als kleiner Junge in Seattle zur Schule gehst, erzählen dir alle diese Geschichte, dass sich ein Penny, den man von der Aussichtsplattform der Space Needle hinabwirft, 15 cm tief in den Boden bohrt. Unser Schlagzeuger Dan war daher in großer Sorge, dass er einen Stick fallen lassen und damit einen Passanten unten in den Asphalt nageln könnte.

Zum 20-jährigen Labeljubiläum gab es eine Wiedervereinigung der MUDHONEY-Vorgängerband GREEN RIVER. So etwas kann ja auch schon mal in die Hose gehen, hier herrschte aber eher die Meinung, die Band hätte sich wohl nie aufgelöst, wenn sie damals auch nur annähernd so gut gewesen wäre.

Mark: Besser als damals zu klingen, war aber auch nicht wirklich schwer.

Steve: Das mag auch damit zu tun gehabt haben, dass Stone Gossard, Bruce Fairweather und ich erstmals zusammengespielt haben. Bei drei Gitarristen steckt einfach mehr Wumms dahinter. Vielleicht werden wir einige Songs in dieser Formation noch einmal neu einspielen. Am interessantesten fände ich die frühen Demos, die es nie auf Platte geschafft haben.

Mark: Noch sind alle am Leben und verfügen über ausreichend Tagesfreizeit.

Mark, ist das Thema „Gesangsunterricht“ zwischen dir und Jeff Ament noch einmal diskutiert worden?

Mark: Seltsam, das ist irgendwie nicht mehr zur Sprache gekommen.

Gesang und Gitarrensound bilden zu einem guten Teil das Rückgrat von MUDHONEY, insofern muss man euch für eure Beratungsresistenz gegenüber schlechten Ratschlägen dankbar sein.

Mark: Was wäre die Alternative gewesen? Meine Stimme ist eben so. Und wenn ein hohes Tier von Caroline Records dir empfiehlt, deinen Gitarrensound zu bereinigen, um etwas mehr wie die SMASHING PUMPKINS zu klingen, dann sagst du auch nicht: Super! Tausend Dank! Nimm mir den klitzekleinen Funken Originalität, über den ich vielleicht verfüge, bitte auch noch.

Mark, am Ende von „And the shimmering light“ gibt es die Textzeile: „There are no words for how you feel, not even in Germany“. Ist das wörtlich zu nehmen?

Mark: Ja. Die deutsche Sprache ist sehr vielschichtig, für alles gibt es eine Bezeichnung. Denk nur an ein Wort wie „Schadenfreude“. Im Englischen gibt es nichts, was dem auch nur annähernd gleichkommt. Darum ging es mir in diesem Song, dass in keiner Sprache ein entsprechendes Wort für das darin beschriebene Gefühl existiert, nicht einmal in der deutschen.

Was hat es mit dem „Head On The Curb“-Album auf sich, das auf Sutro Park erschienen ist?

Steve: Das hat Dave Katznelson veröffentlicht, der A&R-Manager bei Reprise Records war. Er hat das Label kurz nach uns verlassen. Es handelt sich um Demos, die während der Aufnahmen zu „Piece Of Cake“ entstanden sind. Weiteres Material aus der „My Brother The Cow“-Phase will er wohl ebenfalls noch herausbringen.

Letzteres Album wurde von Music On Vinyl wiederveröffentlicht. Wie sieht es generell mit den Rechten an euren Majorlabel-Veröffentlichungen aus?

Mark: Wir hätten die Alben, die damals auf Reprise Records erschienen sind, gerne auf Sub Pop wiederveröffentlicht. Als wir mit ihnen darüber sprachen, stellte sich heraus, dass Music On Vinyl schon längst damit beschäftigt war. Mit uns hatte vorher keiner darüber gesprochen, was ich etwas seltsam fand. Die Rechte an den Alben liegen immer noch bei Warner Brothers, die ja auch an Sub Pop beteiligt sind.

Steve: Diese Beteiligung hat andererseits die „March To Fuzz“-Compilation überhaupt erst möglich gemacht. Die Vinylversion von „Tomorrow Hit Today“ habe ich 1998 auf meinem eigenen Label Super Electro Recordings veröffentlicht, weil sich keiner von denen dafür interessiert hat. Ich habe einmal mit einem Mitarbeiter telefoniert, der Warner Brothers dann aber verlassen hat. Dann war niemand mehr da, mit dem ich darüber hätte sprechen können, also habe ich die Platte einfach herausgebracht. Ich bin also quasi mein eigener Bootlegger.


 


[b]Diskographie


Mudhoney (LP/CD, Sub Pop, 1989) • Every Good Boy Deserves Fudge (LP/CD/MC, Sub Pop, 1991) • Piece Of Cake (LP/CD/MC, Reprise, 1992) • My Brother The Cow (LP/CD/MC, Reprise, 1995) • Tomorrow Hit Today (LP/CD, Reprise, 1998) • Here Comes Sickness: The Best Of The BBC Recordings (CD, Strange Fruit/BBC Music, 2002) • Since We’ve Become Translucent (LP/CD, Sub Pop, 2002) • Under A Billion Suns (LP/CD, Sub Pop, 2006) • Live Mud (LP, Sub Pop, 2007) • The Lucky Ones (LP/CD, Sub Pop, 2008) • Live At El Sol (LP/CD/DVD, Munster, 2009) • ... Until (mit Kim Salmon: LP, Bang!, 2011) • Head On The Curb (LP, Sutro Park, 2011) • Vanishing Point (LP/CD, Sub Pop, 2013) • Live At Third Man Records (LP, Third Man, 2014) • On Top! (LP, Sub Pop, 2014)