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Interviews & Artikel

BAMBIX

Eine Frage an ... Wick

Wenn ich als Flüchtling heute in die Niederlande kommen würde, wie wäre die Situation für mich?

Als Flüchtling würde wird man in ehemaligen Gefängnissen, Krankenhäusern oder Armee-Barracken untergebracht. Die niederländische Regierung tut so, als hätte sie die Katastrophe nicht kommen sehen und kümmert sich nur um Übergangslösungen. Das Krasseste ist, in Nijmegen wird eine Unterkunft für 6.000 Flüchtlinge errichtet. 6000 Leute an einem Ort.

Die Art der Unterbringung ist ziemlich unterschiedlich, aber allen ist gemeinsam, dass es absolut keine Privatsphäre für die Flüchtlinge gibt. Die unterschiedlichen kulturellen und persönlichen Hintergründe interessieren niemanden. Und dann wundern sich die Leute, wenn es in den Unterkünften zu Kämpfen und Auseinandersetzungen kommt. Einige Flüchtlinge machen auf der Schwelle wieder kehrt, wenn sie sehen, was sie erwartet. In Nijmegen protestieren sie dagegen, dass die Räume nicht ausreichend beheizt werden, obwohl der Winter kommt. Das macht Leute wütend! Rechtspopulistische Politiker wie Geert Wilders verbreiten aber, die Flüchtlinge würden uns unsere Jobs und Häuser wegnehmen und mehr Privilegien kriegen als wir.

Stell dir vor, wie es sein muss, in einer Zelle mit jemandem zusammen zu leben, unter dessen Verfolgung du vielleicht früher mal gelitten hast. Oder in einer Halle mit 500 Liegen, von denen zwei für dich und deine zwei Kinder sind. Um dich herum nur Lärm und künstliche Beleuchtung, es gibt keine Privatsphäre, man kann nichts tun und nirgendwo hingehen und ist komplett abhängig von der Laune des diensthabenden Asylbeamten. Es ist unerträglich. Du fliehst aus einem Kriegsgebiet und kommst in ein Land, in dem man dich in diese missliche Lage zwingt.

Die Bevölkerung begegnet den Flüchtlingen derzeit noch recht positiv, aber der wütende Mob wird immer größer. Gerade erst hat die Regierung eine Änderung im Umgang mit Flüchtlingen mit Aufenthaltsgenehmigung beschlossen. Ihnen wurde das Vortrittsrecht auf Wartelisten von Sozialwohnungen gestrichen und die sozialen Leistungen gekürzt.

Man muss natürlich auch sagen, dass die Hilfsbereitschaft eines großen Teils der Bevölkerung sehr herzerwärmend ist. Sie arbeiten hart, um den Flüchtlingen zu helfen und sie willkommen zu heißen. Tausende Freiwillige sammeln Kleidung, Spielzeuge, Decken und Lebensmittel. Viele Organisationen arbeiten Tag und Nacht. Sportvereine, Unternehmen und Schulen organisieren Projekte. Es sind immer Leute da, die dir helfen, wenn du ankommst. Es gibt eine Frau, die syrische Familien zu sich einlädt und für sie ein echtes syrisches Essen kocht. Viele Familien bieten ihre Gästezimmer oder andere Räume an.

In den Niederlanden waren Flüchtlinge immer willkommen. Möge dies immer so bleiben.

Moritz Eisner

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© by Ox-Fanzine / Ausgabe #123 (Dezember 2015/Januar 2016)

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