Interviews & Artikel : Xao Seffcheque :: ox-fanzine.de

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Interviews & Artikel

Xao Seffcheque

Wer zum Teufel ist Xao Seffcheque? Den jüngeren Lesern wird dieser Name vielleicht nicht viel sagen, aber Ende der 70er Jahre, Anfang der 80er, war Seffcheque vielleicht so etwas wie das Enfant terrible der deutschen Musikszene. Musiker und in erster Linie Künstler, erst solo, bzw. in den Formationen XAO UND DIE PEST, wahlweise XAO UND DIE POST, später Gitarrist und Komponist von FAMILY 5. Darüber hinaus, ist er einer der Mitverantwortlichen dafür, dass die Ende der 70er Jahre aufkommende deutsche Punk- und New Wave-Szene überhaupt Gehör bekommen hat, indem er als einer der Ersten, über den Fanzine-Bereich hinaus, für Stadtzeitungen, die damalige Musikzeitung Sounds oder sogar Buchartikel für rororo geschrieben hat. Ein wesentlicher Bestandteil der frühen musikalischen Sachen von Xao war immer auch ein gewisser Witz, jedoch nie in der Art, in peinlichen Fun-Punk Attitüden unterzugehen, sondern eine satirisch intelligente Umgehensweise mit dem Begriff Humor. So brachte Xao 1980 den angeblichen Sampler „Sehr gut kommt sehr gut“ raus, für mich bis heute ein Meilenstein, auf dem die gesamte damalige Prominenz der deutschen Punk Szene vertreten war. Obwohl Xao sämtliche Sachen selbst gespielt hat, hält sich selbst bis heute teilweise noch das Gerücht, hier eine Werkschau der damaligen Szene zu haben. Dazu braucht ihr nur mal den Samplernamen in die Internetsuchmaschine eingeben und euch die verschiedenen Treffer, die sich mit der Neuen Deutschen Welle befassen, durchzusehen. Weil bereits in den letzten beiden Ox-Ausgaben ein ausführliches Interview mit Peter Hein von FAMILY 5 war, habe ich, um Wiederholungen zu vermeiden, unseren Gesprächsteil über F5 weitgehend weggelassen.

Du bist ja eigentlich Österreicher, aber trotzdem gehörtest du mit zu den Pionieren der frühen Neuen Deutschen Welle, also den Anfängen deutschsprachigen Punkrocks, der in Düsseldorf begann. Wann bist du nach Deutschland gekommen?


Ich war ´76 das erste Mal zu Besuch in Düsseldorf, weil ich die Leute von PADLT NOIDLT kannte. Danach sind die nach Graz gekommen, wo ich herkomme, und dort habe ich ´77 eine komplette Tour mit denen durch Österreich gemacht. Im September des selben Jahres bin ich dann erneut nach Düsseldorf gekommen, musste aber kurz darauf wegen eines Todesfalles in der Familie noch mal zurück. Danach habe ich dann endgültig meine Wohnung aufgelöst, habe alles in meinen R4 gepackt und bin so am 17.11.77 endgültig in D´dorf angekommen.

Was war der Grund dafür?


Da gab´s verschiedene. Das lag vor allem an den Leuten von PADLT NOIDLT, die ich, wie gesagt, schon länger kannte. Das war so eine ausgeflippte Künstlergruppe, deren Schaffen zu 60% aus Kunst, 20% Performance und 20% Punk/Wave bestand. Da war Mike Hentz, ein wirklich Ausgeflippter, dem ich viel zu verdanken habe, weil er mich vor allem zu mir selbst geführt hat. Mike hat auch für meine erste Platte „Deutschland nicht über alles“ das Cover gestaltet. Andreas Brüning war auch dabei, der später bei FAMILY 5 mitgemacht hat. Kennengelernt hatte ich die ´75, da war ich noch ganz jung, hatte gerade das Abi gemacht und war Chef von der Kulturinstitution Graz, Forum Stadtpark. Da gab es ein Avantgarde-Kulturfestival namens „Steirischer Herbst“. Ich war an Kunst immer interessiert und wollte auch gerne selber was machen, hab´ mich aber nicht recht getraut. Als ich PADLT NOIDLT kennen gelernt habe, sahen die halt so aus, wie man Mitte der 70er aussah, mit langen Haaren und Schnurrbärten und so. Anfang ´77 kamen die dann nach Graz und hatten plötzlich alle kurze, gefärbte Haare und trugen Lederjacken. Außerdem hatten sie ein Geschenk für mich dabei: die erste RAMONES-LP. Bis dahin hatte ich Bowie und Zappa gehört, wie alle eigentlich. Aber als das mit dem Punk anfing, wollte sowas ja keiner mehr zugeben, das waren ja jetzt die Feindbilder.

Das ist interessant. Als ich mir meine erste Punkplatte gekauft habe und meinte, jetzt wäre ich eben auch ein Punk, habe ich meine einzige Zappa-Single, die ich damals hatte, mit Haushaltsbenzin übergossen und angezündet, haha.

(Lacht) Find ich in Ordnung. Ist zwar Bildersturm, aber das ist O.K.. Ich hab sie verkauft, bis auf ein paar, z.B. die „Freak out“.

Großartige Scheibe, aber damals, nach den SEX PISTOLS, war dieser Rockkram ja absoluter Scheißdreck.

War´s ja auch irgendwo zu dem Zeitpunkt. Die Sachen waren zwar musikalisch auf einem hohen Niveau, aber wofür? Na ja, wie gesagt, die kamen mit der RAMONES-Platte an und ich kannte bis dahin aus dieser Richtung nur DR. FEELGOOD, bei denen ich aber noch dachte: „Guck an, darum geht´s also jetzt.“ Die RAMONES habe ich mir dann mit Kopfhörer angehört und als erstes kam „Blitzkrieg Bop“. „Das ist ein guter Witz“, dachte ich, „so ein Stück Musik zu machen.“ (lacht) Dann kam „Beat on the Brat“. Irgendwie dachte ich: „Noch ein harter Witz, andere Version, auch O.K.“ (lacht). Schließlich hatte ich die Platte durchgehört und dachte: „Hey, die meinen das ernst, du glaubst es nicht.“ Aber danach dachte ich mir, das sei ja genial, das sei Popmusik pur. „Drei Akkorde nur, aber es hört sich klasse an und so was kriege ich zur Not auch noch hin.“ Ich wollte ja Musik machen, aber bei dem, was damals angesagt war, dafür war ich nicht gut genug. Als ich dann schließlich nach Düsseldorf kam, landete ich auf der Ratinger Strasse und hatte noch 18 Mark in der Tasche. Ich hab´ mir erst mal eine Pizza gekauft und bin dann in den nächsten Laden und das war der Ratinger Hof. Da war ich da.

Wie sah die Szene denn da aus und wie bist du aufgenommen worden?

Da gab es Unterschiede. Mit manchen konnte ich gut, und die wiederum mit mir - mit anderen ging weniger. Das hat sich dann geändert als ich für den „Überblick“ geschrieben habe. Da hatte ich das Musikressort übernommen und habe als erster eine große Story über Punk in Düsseldorf gemacht. Also war ich mittendrin, aber ohne Band. Weil´s mir damals dann auch scheiße ging und ich viel gesoffen habe, bin ich nach Hamburg gegangen und hab da mit zusammengesparten 1000 Mark in der Klangwerkstatt meine erste 10“ rausgebracht. Im selben Jahr dann noch die „Sehr gut kommt sehr gut“ bei Schallmauer.

Ich habe mir heute morgen nach Jahren mal wieder deine Platte „Ja, Nein, Vielleicht“ angehört. Ich muss dazu sagen, dass ich mir die Platte damals aus dem Grund gekauft habe, weil ich die „Sehr gut kommt sehr gut“ hervorragend fand. Mit „Ja, Nein, Vielleicht“ konnte ich hingegen überhaupt nichts anfangen. Für mich war das damals experimenteller Scheiß, den ich mir tatsächlich bis heute nicht mehr angehört habe. Heute sehe ich das allerdings anders. Die Platte ist nicht schlecht und könnte eventuell sogar in die Techno-Vorläufer-Ecke gepackt werden.

Ja, das war schon so. Eine der frühen Techno Platten. (lacht) Na ja, fast. Es haben sich sogar 5000 Stück auf der Stelle verkauft.

Wie war das Feedback sonst?

Pressemässig sensationell. Es gab eigentlich nur gute Kritiken. Das erste Stück lief zwischen D.A.F. und den KRUPPS auf allen Tanzbühnen. Im Radio lief „Eine Nacht in Tunesien“, meine Version eines Dizzy Gillespie-Stückes. Für mich ist das heute allerdings das beschissenste Stück der Platte. Das ist mir fast peinlich. Den Song „Du und Ich“ hingegen, habe ich sogar für Werbung und Filmmusik verkauft. Vor kurzem hab ich mal eine Mail gekriegt, von einem Kanadier, der seit 20 Jahren auf der Suche nach einem Stück ist. Er hatte nun schließlich rausgekriegt, dass der Song von mir ist und hat mich über Suchmaschine im Internet ausfindig gemacht. Er wusste nicht mal, wie das Stück heißt, sondern nur, dass es ihn irgendwie berührt habe, weil so unterschiedliche Elemente aufeinander treffen. Das konnte daher nur von dieser Platte sein, also hab ich sie ihm gebrannt und zugeschickt, und der Kerl ist total ausgetickt, hat es mittlerweile schon ungefähr 200 mal gehört. (lacht) Durch dieses Erlebnis habe ich das Album aber selber erst nach Ewigkeiten noch mal gehört. Damals, bei der Aufnahme der Platte, hatte ich nur so eine Idee, von der ich aber nicht recht wusste, wie das werden würde. Was ich da genau machte in dem Moment, wusste ich nicht. Mich faszinierte die Idee und die Sequenzen, ich wollte aber auch das Gitarrespielen nicht ganz drangeben, weil ich auch nicht diese KRAFTWERK-Ästhetik haben wollte. Aber ich mochte sie irgendwie anders einsetzen, nicht als etwas, worauf sich die ganze Musikrichtung der Platte aufbaut.

Vor allem die Bläsersätze bringen sehr frischen Wind in die Songs, was das Ganze sogar ziemlich zeitlos macht. Zurück nach D´dorf. Wann hast du denn Janie alias Peter Hein kennen gelernt? „Den kannte ich ja schon lange, noch von CHARLEY´S GIRLS. Außerdem war ich ja großer MITTAGSPAUSE-Fan. Ich hatte von denen ´79 zwei Konzerte mitgeschnitten. Eines davon war die „Live in Wuppertal: Punk macht dicken Arsch“.“

Woher dieser merkwürdige Titel?


(lacht) Mir ist halt aufgefallen, dass die ganzen Punks damals einen fetten Arsch hatten. Das war dann halt ein großer Spaß, zu behaupten, dass man von Punk einen dicken Arsch bekommt. Das haben ja sogar manche ernst genommen und geglaubt.

Hype also. So wie mit der Schreiberei, wo ihr euch selbst habt wichtiger scheinen lassen, als ihr wart, und die Leute haben´s geschluckt.

Wir haben uns aber auch über uns selbst lustig gemacht. Ein super Artikel war „Schüsse in Bilk City“ von Tommie Stumpf.

Gutes Stichwort. DER KFC war für mich auch immer eine der herausragenden damaligen Bands.

Die erste LP „...letzte Hoffnung“ war ein Meilenstein. „Wie lange noch?“ kann mit jedem Stück von Janie mithalten. Tommie Stumpf habe ich später auch seine Rickenbacher abgekauft, weil er statt Gitarre nur noch Synthie spielen wollte.

Macht der eigentlich noch was?

Ich habe ihn neulich getroffen. Er ist jetzt Softwareprogrammierer für die Industrie.

Nach seiner KFC-Zeit habe ich ihn mal solo gesehen. Da hat er völlig harten und abstrusen Techno gemacht, was ich damals ausgesprochen scheiße fand. Später habe ich mir dann gewünscht, ich hätte das einige Jahre später erleben dürfen, dann wäre ich wahrscheinlich abgeflogen.

Es waren ja auch viele Leute unglaublich visionär, was diese Musikrichtung anging. Leider sind die meisten untergegangen. Das war schade, weil da echt Talente dabei waren, die von der Neuen Deutschen Welle kaputtgemacht worden sind. Wieder einmal hat die Industrie völlig versagt.

Als ihr FAMILY 5 gegründet habt, war die Neue Deutsche Welle ja schon wieder Schnee von gestern. Euer Erfolg ist jedoch auch leider ausgeblieben.


Wir hatten da ein ganz anderes Problem, dass nämlich unter anderem unsere Platten nicht im Laden standen.

Ich hatte da nie Probleme ranzukommen.

Ja, Köln. Aber was ist mit den ganzen Kleinstädten und Miniplattenläden? Da gab´s uns einfach nicht. Eine Platte von den ÄRZTEN oder den TOTEN HOSEN findest du mittlerweile in jedem noch so kleinen Nest. Allerdings weiß ich heute auch nicht, ob ich Arzt oder Tote Hose sein wollte. Ökonomisch gerne, aber 20 Jahre so was zu machen? Ich weiß nicht! Versteh mich nicht falsch, ich mag die Leute gerne und respektiere, was sie machen. Ich sage auch nicht, dass sie sich nicht entwickelt haben, eine der letzten Singles der HOSEN erinnerte mich sogar an ein F 5-Stück, so mit Bläsern. Da hab´ ich gedacht: „Oh, jetzt haben sie´s entdeckt, endlich.“ (lacht) Von der ökonomischen Freiheit, die sie jetzt haben, ist es bestimmt toll, aber ich glaube, wir haben uns da immer zu sehr den Marktmechanismen verweigert. Ich glaube auch nicht, dass mein musikalisches Potential, in den Bereichen, in denen ich mich sonst weiterentwickelt habe, ausgereicht hätte, den Erfolg so weiter zu tragen. Meine Entwicklung wäre davon wohl eher abgewichen. Wir hätten unseren Erfolg, wenn wir ihn denn gehabt hätten, auch nicht so konservieren können wie die HOSEN. Wir hätten uns wahrscheinlich nach jeder zweiten oder dritten Platte ein neues Publikum suchen müssen, weil ich mir nicht vorstellen kann, immer für die selbe Altersgruppe Musik zu machen, obwohl wir selbst 20 Jahre älter geworden sind. Wir waren einfach nicht bereit, alles drauf zu setzen und wollten auch keine Zugeständnisse oder Heino-Nummern machen. Ich find es lustig, wenn es jemand macht, aber ich hab´ immer gesagt, ich mach so ´nen Schnickschnack nicht.

Ihr arbeitet an einer neuen FAMILY 5-Platte. Erzähl mal was dazu.

Angefangen haben wir bereits ´97 mit den Aufnahmen, haben die aber erst Ende letzten Jahres fertig gemacht, also mit den letzten Tracks und Gesängen. Das Problem ist, dass derjenige, der die Platte produziert hat, einen Schlaganfall im Auge gehabt hat und daher ständig in Behandlung ist, um sein Augenlicht zu retten. Sowas hat natürlich Priorität. Das ist also der Grund, warum wir das Album noch nicht abmischen können, obwohl ich eigentlich dazu bereit wäre. Ansonsten liegt noch die F 5-Coverplatte an, sozusagen zum 20. Geburtstag der Band. Farin Urlaub covert da zum Beispiel „Stein des Anstoßes“, was für mich eins unserer besten Stücke ist. Ich sag´s ja nicht gerne, aber seine Interpretation ist beinahe noch besser. Dann ist da noch eine Version von „Schlaf der Vernunft“ von SUBTERFUDGE drauf, da fällt dir ein Ei aus der Hose.

Was machst du momentan sonst noch?

Ich schreibe Drehbücher für´s Fernsehen, was ich ja auch immer schon nebenbei gemacht habe. Im Augenblick bereite ich einen Film vor, der 1979 in D´dorf spielt und der die Anfänge der Punkbewegung skizzieren soll. Den will ich dann nächstes Jahr drehen. Die Uridee hatten Janie und ich gemeinsam vor ca. vier Jahren, da hatte sich aber kein Schwein dafür interessiert. Jetzt sieht das anders aus. Die Drehfassung mache ich zusammen mit Martin Ritzenhoff, von dem z.B. „Schulschluss“ oder „Fußball ist unser Leben“ sind. Der ist gut und hat vor allem einen unvoreingenommenen Blick auf die Sachen von damals. Das Ganze wird allerdings ein Spielfilm, also ohne historischen Zwang. Man muss nicht sagen „So war es“, sondern „So könnte es gewesen sein“.

Claus Wittwer

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #44 (September/Oktober/November 2001)

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