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Interviews & Artikel

SCOREFOR

Jaja, Frauenband! Ach irgendwie bestehen die Jungens darauf, in die Melodycore-Schublade geschoben zu werden. Is aber nich! Glaubt mir, ich als Musikjournalist werde da doch wohl mehr Ahnung von haben, als die vier Lümmels von SCOREFOR! Die Jungs spielen auf ihrer aktuellen Maxi namens „I´m a rotten kid“ astreinen melancholischen Punkrock mit einem Schuss Melodycore, aber nur ganz wenig. Als Vergleich würde ich jetzt mal FACE TO FACE anbringen. Und dazu dieser geile Gesang mit den wunderbaren und einzigartigen Melodien! Auf geht´s...

Wenn ich mir auf eurer Homepage die Sachen genauer anschaue, komme ich ins Grübeln. Einerseits seid ihr eine Punkband, bis hierher also alles noch prima, aber warum zur Hölle lasst ihr euch nach einem Talentwettbewerb mit einer fetten Limo wegfahren? Ist das cool?


Andy: Also das war so: Wir waren da irgendwie nominiert für „New Talents 2000“. Das Finale war dann in Hannover. Im Endeffekt belegten wir Platz 3, was eine ziemlich fette Party nach sich zog. Als dann der Backstagebereich völlig leergesoffen war, und auch die eilig besorgten Sixpacks hinten und vorne nicht mehr langten, musste ein Weg gefunden werden, uns endgültig in einer Kneipe den Rest zu geben. Natürlich konnte zu diesem Zeitpunkt keiner mehr fahren. Vom Veranstalter wurde so eine Art Shuttle-Service für die Bands angeboten. Also nutzen wir natürlich diese Einrichtung und fuhren mit einer fetten Limo bei der Disco vor. Du hättest die Gesichter der Leute sehen müssen, als wir Chaoten ausstiegen... Einfach genial.

Nach mehrmaligem Hören fiel mir auf, dass das Riff bei „Fit In“ stark nach dem von OFFSPRINGs „The kids aren´t alright“ klingt.

Kropi: Was bist du denn für ein Musikjournalist wenn du da mehrmaliges Hören benötigst, HAHAHA?

Ja, danke, sehr witzig...

Andy: Also wir haben das Lied echt schon vor den Jungs von OFFSPRING gehabt. Frechheit!!!

Wie kommt´s, dass ihr auf dem aktuellen „Punk Chartbusters“-Sampler seid?

Andy: Wir hatten schon immer ein paar Covers in unserem Programm, unter anderem auch „Moonlight Shadow“ vom guten alten Mike Oldfield. Bei den Fans kam diese Version unheimlich gut an, worauf wir uns entschlossen haben, das Stück mal aufzunehmen und einfach zu dem Typen von Wolverine zu schicken. Und es hat geklappt...

Ihr nennt euch selber eine Skate-Punk-Band. Ich finde jedoch, dass ihr ernster, erwachsener und melancholischer klingt als die meisten dieser Bands.


Andy: Weißt du, wenn man selber Musik macht, tut man sich ziemlich schwer mit der Einordnung. Das wir uns besonders viel Mühe mit den Texten geben, kann man meiner Meinung nach nicht mit der Bezeichnung des Musikgenres klarstellen. Außerdem schließt Skate-Rock nich automatisch Ernsthaftigkeit, Melancholie, Reife und gute Texte aus.

Doch!

Kropi: Ich sehe das ähnlich wie Andy. Von der CD „Suffer“ sagt man auch, sie sei die beste Skate-Punk-CD. Ich glaube nicht, dass diese CD erwachsen oder ernst ist.

Sind die Photos im Inlay eurer neuen CD auf eurer Abschlussparty gemacht worden?

Kropi: Hat von uns jemand ´nen Abschluss? (grübel)

An wen denkt ihr beim Masturbieren?

Andy: Bestimmt nicht an dich!
Steve: Andy denkt an seine letzte Vollbombe, Rik an ein Kilo Gras. Ich an die Anzahl der jemals gefertigten Gibson Medalie.

Wie war das mit der Umbenennung von SHIT in SCOREFOR?


Andy: Unser erstes Demo „Gigantic“ haben wir unter dem Namen SHIT veröffentlicht. Es rief jedoch immer mehr negative Reaktionen hervor. Eltern riefen z.B. verzweifelt bei Veranstaltern an, ob Drogen verkauft würden, da ja SHIT auf den Plakaten stand.

Hehehe, ja die Bayern, gelle?!? Wie lebt es sich mit der Anschuldigung, eine Frauenband zu sein?

Kropi: Das ist ja keine Anschuldigung, sondern eine Tatsache. Dass die Frauen den Andy und mich vergöttern, versteht sich doch von selbst. Man kann der Sonne ja auch nicht verbieten, zu scheinen.

Schön gesagt! Wie sieht ein guter/schlechter Gig für euch aus?

Steve: Bei einem Gig spielen verschiedene Aspekte eine Rolle. Zum einen die Distanz bis zum nächsten McDonalds, die Stimmung bei den Fans... Passt das einigermaßen, sind wir guter Dinge.

Ihr habt ja jetzt einen Plattenvertrag.


Andy: Ja, wir sind uns mit Wolverine Records einig geworden. Im September kommt jetzt unsere Single „I don´t know why“ raus, und Ende September, Anfang Oktober wird dann unser Album „Leaving the birdcage“ erscheinen.

Danke für´s Interview!

Paul Tackenberg

Webseite

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #44 (September/Oktober/November 2001)

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