Interviews & Artikel : Bev Davies :: ox-fanzine.de

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California über alles

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Interviews & Artikel

Bev Davies

Die Angst vor Triffids

2012 spielen THE MEATMEN ihr erstes Konzert in Vancouver. Eine kleine alte Dame sitzt mit einer Kamera an der Seite der Bühne. Aber kleine alte Damen tragen keine D.O.A.-Pins und AMON AMARTH-T-Shirts. Tesco Vee schaut rüber und meint: „Bist du Bev?“ Er widmet ihr das nächste Lied „Dinosaur“. Bev lacht und fotografiert Tesco mit seinem riesigen aufblasbaren Penis. Ich hatte Tesco vorher darauf hingewiesen, dass er einige von Bevs Fotos in der Touch And Go-Anthologie verwendet hatte.

Auch wenn das berühmte Punk-Zine seinen Sitz im Mittleren Westen der USA hatte, benutzte er ein Bild, das Bev von BLACK FLAG im März 1980 mit Dez Cadena als Leadsänger gemacht hatte (siehe Seite 277). Es taucht auch in Bevs „2007 Punk Rock Calendar“ auf, den sie mit Radiopersönlichkeit und EVAPORATORS-Frontmann Nardwuar the Human Serviette veröffentlicht hat. Neben Tourfotos von Bands wie BLACK FLAG nahm bev davies – sie bevorzugt ihren Namen in Kleinbuchstaben – einige der bemerkenswertesten Fotografien der Vancouver-Punk-Szene der ersten Generation auf, etwa ihre Fotos für die D.O.A.-LP „Hardcore 81“. Die Rückseite des Covers der ursprünglichen Pressung der SUBHUMANS-Platte „Incorrect Thoughts“ stammt auch zum Teil von ihr.

Bev wuchs in Toronto auf, in einer Welt, in der es noch keinen Rock’n’Roll gab. Sie erinnert sich, Elvis Presley im Fernsehen gesehen zu haben. „Es war entweder die allererste Show, bei der er dabei war, oder etwas Ähnliches. Es war vor seinem Auftritt bei Ed Sullivan, also wurde er nicht nur von der Hüfte aufwärts gezeigt.“ Die erste Single, die sie kaufte, war „Johnny B. Goode“ von Chuck Berry. Sie hörte Chicago-DJ Dick Biondi im Radio und machte Fotos von der amerikanischen Garage-Band THE BARBARIANS, als sie in die Stadt kamen. Und sie unternahm zwei Schulausflüge nach England. Im Jahr 1963 haben die Teenager der Familie, bei der sie wohnte, ihr zwei Dinge nahegebracht. Zum einen Science-Fiction: Sie liest „Die Triffids“ von John Wyndham aus dem Jahr 1951, und als sie das erste Mal nach London kam, hatte sie „Angst vor Triffids, wohin ich auch ging“. Zudem spielten ihre neuen britischen Freunde Bev die BEATLES-Platte „Twist And Shout“ vor. Sie brachte sie mit nach Toronto, wo niemand wusste, wer die BEATLES waren. „Ich nahm sie mit zu Schulfeiern und Partys von Freunden und so, und niemand mochte sie. Und dann tauchten sie in der Ed Sullivan-Show auf, und alle Jungs fingen an, sich die Haare wachsen zu lassen ... es war verrückt.“

Bev zieht immer noch die früheren Pre-„Rubber Soul“-BEATLES – die BEATLES, die sie live in Toronto gesehen hat – ihrem gekünstelten Psychedelic-Sound vor. Sie sagt über „Sergeant Pepper“: „Ich hielt es einfach nicht für echt.“ Aber natürlich hatte sie zu diesem Zeitpunkt längst die ROLLING STONES entdeckt. Als sie 1965 die Chance bekam, die Stones in Toronto in der Maple Leaf Gardens zu sehen, stand sie mit ihrer Kamera bereit.

Die ROLLING STONES ... das waren also die ersten Fotos einer wirklich bekannten Band, die du gemacht hast?

Auf einem Foto steht Mick Jagger einem Raum, in dem wahrscheinlich sonst die Hockeyspieler gewesen wären. Da ist eine kleine Presse-Sache im Gange. Und das andere Foto wurde am nächsten Morgen im Hotel gemacht. Ich war viel zu eingeschüchtert, um einfach zu sagen: „Hey Brian, schau mal hoch.“ Also ist nur der Scheitel von Brians Kopf zu sehen. Und hier ist Keiths Kopf, und das ist Mick, der mich ansieht.

Hattest du die Erlaubnis, diese Fotos zu machen?

Sie sagten nicht nein. Man sagt ja, es ist einfacher, um Vergebung zu bitten, als um Erlaubnis.

Wie hast du Brian Jones kennen gelernt?

Mein Freund Glynn Bell, Mitglied der Garage-Band THE UGLY DUCKLINGS hier aus Ontario, lebte im selben Haus wie ich. Er sah genauso aus wie Brian Jones – THE UGLY DUCKLINGS spielten damals nur ROLLING STONES-Cover. Und eines Tages sagte er zu mir, dass die Präsidentin des Fanclubs ihn mitnehmen wird, um Brian Jones zu treffen. Und ich sagte: „Sie nimmt uns beide mit. Sonst lasse ich dich nicht aus dem Haus!“ Brian war wirklich überrascht, wie sehr dieser Typ ihm glich. Er sagte: „Wow, man erzählte mir, dass jemand kommt, um mich zu treffen, der so aussieht wie ich, und – das tust du wirklich!“

Warst du in Brian verliebt?

Ich war total in Mick Jagger verknallt. Aber ich habe Brian eine Frage gestellt, ich habe ihn gefragt, wie es ist, ständig auf Tour zu sein, und er sagte, es sei, als würde man sich mit seinen Brüdern das Zimmer teilen, es macht einen wahnsinnig. Er drückte sein Missvergnügen darüber aus, wie sehr sie alle aufeinanderhocken müssten, räumlich gesehen ... Ich habe sein Autogramm in einem Buch, und wahrscheinlich auch das von Keith. Ich habe es Anton Newcombe vom BRIAN JONESTOWN MASSACRE in seiner Live-Stream-Show Dead TV gezeigt. Er sagte: „Gib es mir.“ Ich sagte: „Okay, ich schreibe einen Zettel drauf mit der Anweisung an meinen Sohn, es dir nach meinem Tod zu geben.“ Er sagte: „Gut, das reicht.“ Anton hat mehrfach behauptet, dass Brian Jones mit ihm kommuniziert. Und wer wäre ich, infrage zu stellen, wer zu Anton spricht? Und es ist nicht wahr, dass ich keine Erlaubnis habe, das zu veröffentlichen. Als ich am 4. September 2017 das Grab von Brian Jones in England besuchte, hatte ich ein Exemplar meines Kalenders von 2007 dabei. Darin sind diese zwei Fotos von den ROLLING STONES. Also saß ich da und zeigte sie Brian und sprach mit ihm darüber.

Und du hast gefühlt, dass ...

Dass er mir die Erlaubnis erteilte, die Fotos zu verwenden? Ja, ganz bestimmt. Und ich sagte ihm, dass ich Jim Morrison für ihn grüßen würde. Was ich tat, zum Vergnügen der Leute, die um Jim Morrisons Grab herumstanden.

Wie hast du Neil Young kennen gelernt?

Meine Freundin Tannis Nieman sagte, sie habe einen tollen Typen auf der Straße gesehen. Er hatte eine Gitarre dabei und sie muss unbedingt herausfinden, wer das war. Und schließlich fanden wir heraus, dass das Neil Young war. Zu diesem Zeitpunkt betrieben wir ein Café, The Cellar. Und kurz danach trat er mit den MYNAH BIRDS auf. Neil kam also und spielte auf der Gitarre in unserem Café mitten in der Nacht, weil wir die ganze Nacht geöffnet hatten. Und manchmal kam er einfach rein und saß da und schrieb Lieder. Und wenn er schrieb, haben wir die Türen verschlossen und nur Leute reingelassen, die wir kannten. Und ein paar Häuser weiter befand sich Webster’s Restaurant, das 24 Stunden am Tag geöffnet war. Und in dem Buch „Shakey“ über Neil bestreitet er, dass das wahr sei, aber es war so. Und er sagte: „Lass uns nach Kalifornien gehen, ich will nach Kalifornien ziehen und ein Rock’n’Roll-Star werden.“ Er behauptet in dem Buch: „Eine schöne Geschichte, aber leider nicht wahr.“

Du dachtest, du fährst mit Neil nach Kalifornien?

Ja, das sollte ich auch. Ich fuhr nach Hause zu meinen Eltern und stellte alle meine Sachen unter, die mir wichtig waren. Ich war bei Neil, als er die Gitarren verpfändete und Sachen vertickte, um den Leichenwagen, den Mortimer II, den er nach Kalifornien mitnahm, zu kaufen. Und ich sollte ihn treffen, wenn es dunkel wird, auf dem Parkplatz neben unserem Café. Und als ich mich näherte, war da der Leichenwagen, es waren Leute da, und – es fühlte sich wirklich seltsam an. Du erkennst einfach den Unterschied, ob jemand dazugehört oder nicht. Einer der Tricks, um hinter die Bühne zu kommen, ist, niemanden wissen zu lassen, wie sehr du dich wie ein Außenseiter fühlst; du gehörst einfach dorthin! Und hier fühlte ich mich unerwünscht. Und Neil nahm mich beiseite und sagte mir, ich könne nicht mitkommen, sie hätten alle darüber abgestimmt.

Hast du geahnt, dass er später berühmt werden würde?

Ich weiß es nicht. Ich wusste, dass er die seltsamste Stimme hatte, die ich je gehört hatte. Er hatte definitiv dieses Talent, wenn man einen Raum betritt und er spielt, dass man sich zu ihm umdreht. Er war ein Hingucker, das steht fest. Als ich ihn später zum ersten Mal sah, hier in Vancouver, waren da 16.000 Menschen, eine ausverkaufte Show im Coliseum, und ich dachte: Wow, wir hatten Glück, wenn wir 16 Leute in unserem Café hatten, und er klingt genauso. Ruhm bleibt mir ein Rätsel.

Du bist nach Vancouver gekommen, um auf die Emily Carr Kunstschule zu gehen, richtig?

Es war die Vancouver School of Art, bevor es die Emily Carr war. Als ich 1968 nach Vancouver zog, fiel mir auf, dass die Leute hier Lieblingsbands hatten, die sie mochten, wie MOTHER TUCKERS YELLOW DUCK oder die TRIALS OF JAYSON HOOVER. Und die Leute gingen hin und jubelten und hatten Spaß, und sie waren ihre Freunde, was sich so anders anfühlte als in Toronto, wo es so schien, als ob niemand eine Band wirklich mochte, bevor sie nach New York gegangen sind und man in New York sagte: „They’re cool.“ Dann ging ich auf die Kunstschule und bekam ein Kind. Schließlich lebte ich mit jemandem zusammen und wir beschlossen, D.O.A. zu sehen, weil D.O.A. dieses wirklich coole Poster hatte, auf dem stand: „Vancouver, ihr dachtet, ihr wärt uns losgeworden“. Es war nicht cool, weil es gut gezeichnet war oder so, es war einfach nur lustig. Sie spielten ein bisschen außerhalb von Vancouver, weil sie, als sie in Victoria aufgetreten waren, dort für etwas Aufruhr gesorgt hatten. Also sagte die UBC, die University of British Columbia: „Nein, ihr könnt hier nicht spielen.“ Also spielten sie in Burnaby. Das war 1978. Ich hatte am ersten Abend keine Kamera dabei, aber ich dachte: „Wow, die sind fantastisch. Von denen möchte ich Fotos machen.“

Was an D.O.A. hat dich so begeistert?

Da war so viel in meinem Leben, das mir etwas gab, und es war einfach wie ein Realitätsschub, zu diesen Auftritten zu gehen – und sich wirklich lebendig zu fühlen. Jetzt beschwere ich mich, wenn ich mich aufraffen muss, um Negative in den Scanner legen. Im Vergleich dazu, wie es damals war, runter von der Couch und zu einem Gig im Smilin’ Buddha zu gehen und Fotos zu machen und nach Hause zu kommen, den Film zu entwickeln und Abzüge zu machen und am nächsten Abend wieder hinzugehen und sie den Leuten zu geben. Das war schon eine Menge Arbeit. Aber die Musik war der Soundtrack meines Lebens; das Gefühl, dass man herumlaufen kann und in seinem Kopf eine bestimmte Musik hat, die sonst niemand kennt. Und dann triffst du jemanden auf der 4th Avenue oder so, der die gleiche Musik mag, und der sagt: „Hey, da ist ein Gig im Buddha nächsten Donnerstag, bist du auch da?“ Es war eine kleine, verschworene Gemeinschaft von Leuten, die es wirklich genossen haben, zu diesen Konzerten zu gehen. Ich fand es einfach gut, die Fotos zu machen!

RUDE NORTON, Rock Against Racism,

5. Mai 1979, Smilin’ Buddha

Man kann es wahrscheinlich nicht erkennen, aber da steht die Nummer elf drauf, das bedeutet, es ist die elfte Rolle Film, seit ich in Vancouver angefangen habe, Fotos zu machen. Das Links ist Dimwit und rechts Art Bergmann. Dimwit spielte Schlagzeug bei den SUBHUMANS, und er trommelte irgendwann auch bei D.O.A.. Und Art Bergmann hatte seine eigene Band, die K-TELS, die sich in YOUNG CANADIANS umbenannten, als die Firma K-Tel drohte, sie zu verklagen. Art war an diesem Abend hier der Gastsänger. RUDE NORTON waren etwas, was wir als „fuck band“ bezeichneten, eine Gruppe, die sich aus Leuten verschiedener anderer Bands zusammensetzte, die untereinander die Instrumente tauschten. Dimwit ist normalerweise Schlagzeuger, aber hier spielt er Gitarre. Man trat einfach unter einem anderen Namen auf. RUDE NORTON spielten oft „Green acres“, diesen wunderbaren Song aus der gleichnamigen Sitcom! Auch wenn Dimwit schon vor einer ganzen Weile gestorben ist, wird man ihn in der Musikszene von Vancouver und wahrscheinlich in Nordamerika generell sicher noch sehr vermissen. Er war ziemlich berühmt.

Die K-TELS (später bekannt als YOUNG CANADIANS) mit Jim Cummins

(I, BRAINEATER) 15. Juli 1979

Das sind Art Bergmann, Jim Bescott und Barry Taylor, dazu Jim Cummins an der Leinwand. Vorne spielten die YOUNG CANADIANS und im Hintergrund malte Jim dieses Gemälde. Das war im East Cultural Centre in Vancouver, und der Grund, warum ich dieses Foto hier ausgesucht habe, ist der, dass dort tatsächlich einige Frauen auf der Bühne tanzen. Ich war auf dem Balkon, weil ich fand, dass das der beste Ort ist, um Fotos von diesem besonderen Ereignis zu machen, mit Jim im Hintergrund. Jetzt hatte ich zwar einen Zoom, aber dann hätte ich die Tänzerinnen und Tänzer nicht mit drauf bekommen. Das könnte der Song „Hullaballoo girls“ gewesen sein, oder es war „Hawaii“.

RUDE NORTON, Rock Against Racism,

5. Mai 1979, Smilin’ Buddha

Man kann es wahrscheinlich nicht erkennen, aber da steht die Nummer elf drauf, das bedeutet, es ist die elfte Rolle Film, seit ich in Vancouver angefangen habe, Fotos zu machen. Das Links ist Dimwit und rechts Art Bergmann. Dimwit spielte Schlagzeug bei den SUBHUMANS, und er trommelte irgendwann auch bei D.O.A.. Und Art Bergmann hatte seine eigene Band, die K-TELS, die sich in YOUNG CANADIANS umbenannten, als die Firma K-Tel drohte, sie zu verklagen. Art war an diesem Abend hier der Gastsänger. RUDE NORTON waren etwas, was wir als „fuck band“ bezeichneten, eine Gruppe, die sich aus Leuten verschiedener anderer Bands zusammensetzte, die untereinander die Instrumente tauschten. Dimwit ist normalerweise Schlagzeuger, aber hier spielt er Gitarre. Man trat einfach unter einem anderen Namen auf. RUDE NORTON spielten oft „Green acres“, diesen wunderbaren Song aus der gleichnamigen Sitcom! Auch wenn Dimwit schon vor einer ganzen Weile gestorben ist, wird man ihn in der Musikszene von Vancouver und wahrscheinlich in Nordamerika generell sicher noch sehr vermissen. Er war ziemlich berühmt.

Die K-TELS (später bekannt als YOUNG CANADIANS) mit Jim Cummins

(I, BRAINEATER) 15. Juli 1979

Das sind Art Bergmann, Jim Bescott und Barry Taylor, dazu Jim Cummins an der Leinwand. Vorne spielten die YOUNG CANADIANS und im Hintergrund malte Jim dieses Gemälde. Das war im East Cultural Centre in Vancouver, und der Grund, warum ich dieses Foto hier ausgesucht habe, ist der, dass dort tatsächlich einige Frauen auf der Bühne tanzen. Ich war auf dem Balkon, weil ich fand, dass das der beste Ort ist, um Fotos von diesem besonderen Ereignis zu machen, mit Jim im Hintergrund. Jetzt hatte ich zwar einen Zoom, aber dann hätte ich die Tänzerinnen und Tänzer nicht mit drauf bekommen. Das könnte der Song „Hullaballoo girls“ gewesen sein, oder es war „Hawaii“.

Flo und die Ladys im Buddha

Das ist Rolle 146, also war es die 146. Rolle Film, die ich verschossen habe. Das Foto wurde 1980 im Smilin’ Buddha aufgenommen, es sind Flo (links), Miss Mustard (rechts) und Sally (Mitte). Sally wurde später Boutique-Besitzerin in Gastown. Es war so, dass die Frauen am Tisch immer einen Platz für mich freihielten und auch immer wussten, wo ich meinen Mantel gelassen hatte, wenn ich ihn irgendwo hingelegt hatte. Ich fand das sehr entgegenkommend. Das Smilin’ Buddha war für mich immer ein sehr angenehmer Ort, aber es waren die Frauen, die es so angenehm machten. Und ich glaube, Flo meinte zu mir: „Mach ein Foto von uns.“ Und gerade in dem Moment, als ich sie fotografieren wollte, hat sie ihre Arme so ausgestreckt. Dieses Bild gefällt mir sehr. Zu dieser Zeit gab es so wenig harte Drogen und so viel Alkohol. Ich kann mich erinnern, wie ich um zwei Uhr morgens an der Ecke Hastings und Main stand, um mir ein Taxi heranzuwinken und dachte, das Schlimmste, was mir passieren könnte, wäre, dass ein Betrunkener vorbeikommt und auf mich drauf fällt. Es fühlte sich wirklich nicht gefährlich an, gerade im Vergleich zu heute.

Kim, Sue und Chuck

Das sind wieder ein paar der Frauen aus der Szene und Chuck Biscuits von D.O.A., später Schlagzeuger bei BLACK FLAG und DANZIG. Richtig heißt er Charles Montgomery, er ist der Bruder von Dimwit. Auf der linken Seite sieht man Kim und rechts Sue, wir nannten sie Sue Short. Und sie waren beide in einer Band namens THE DEVICES. Und der in der Mitte, der auf die Wange geküsst wird und so tut, als würde er es nicht genießen, ist Chuck Biscuits. Und das war in einer der Umkleidekabinen im 179 Legion, zwischen der der 8th Avenue und Commercial Drive.

Brad und Randy in San Francisco

Hier sehen wir zwei besonders nette Jungs. Das Foto ist in San Francisco entstanden, wo ich hingefahren war, um D.O.A. zu sehen. Auf der linken Seite sieht man Brad Kent, damals Gitarrist von D.O.A., später unter anderem bei .45S, SICK ONES, AVENGERS und MONSTER BABY. Er starb im Februar 2016. Und das rechts ist Randy Rampage, D.O.A.-Bassist, Mitglied der .45S, ANNIHILATOR und THE SICK ONES, der ihn von hinten umarmt. Und dieses Bild steht unter der Überschrift: „Die Nacht, in der sie versuchten, mich mit etwas in einer braunen Papiertüte zu töten“. Sie hatten irgendeine Flasche mit Alkohol, die sie immer wieder herumgereicht haben, leider ist das nicht zu sehen auf dem Bild. Er hat sie wahrscheinlich in der anderen Hand. Auf jeden Fall wohnte ich bei Brad und Heather – Heather Haley – und ich blieb dort für ein paar Tage, über Ostern, bevor ich weiterflog nach L.A. Und ich verbrachte die ganze Zeit damit, in ihrer Wohnung zum Badezimmer zu krabbeln, mich zu übergeben und mich wieder ins Bett zu schleppen. Was auch immer sie getrunken haben, es hat mich wirklich fertiggemacht. Was für eine Sorte Alkohol es auch gewesen sein mag, er ist mir nicht bekommen. Aber ich liebe dieses Bild. Und Brad hat dieses wunderbare „D.O.A. will rise again“-Shirt an.

D.O.A. in Chicago, 9. Juni 1979:

Randy und Chuck

Das ist ein Foto von Chuck und Rampage in Chicago. Sie sehen aus wie kleine Jungs, nicht wahr? Babies with Attitude. Ich war nach Chicago geflogen, um sie beim Rock Against Racism im Lincoln Park zu sehen. D.O.A. waren die erste Band, die seit der National Convention der Demokratischen Partei 1968 offiziell im Lincoln Park gespielt hat. Die ersten, die die Erlaubnis erhielten, dort aufzutreten. Es war der 9. Juni 1979, und es schien eine große Sache zu sein. Als sie in Vancouver losfuhren – wobei ich ganz vergessen hatte, wie lange sie brauchen würden, bis sie dort unten ankommen –, sagte ich: „Nun, wenn ich beim Bingo gewinne, komme ich mit dem Flugzeug nach.“ Und als der Termin näherrückte, überlegte ich mir, was es für ein Gefühl wäre, wenn ich in der nächsten Woche beim Bingo gewinnen würde und nicht geflogen wäre, nur weil ich nicht eine Woche früher beim Bingo gewonnen hatte? Also kaufte ich mir einfach ein Ticket und flog hin. Ich übernachtete im Y in Downtown. Die einzige Karte, die ich von Chicago hatte, war in dem Buch „Revolution For the Hell of It“ von Abbie Hoffman. In dem befand sich auch eine Übersicht mit Chicagoer Hotels!

SUBHUMANS, 24. Februar 1980

Das sind die SUMBHUMANS. Und dieser Typ hier, der dritte von rechts, mit halb geschlossenen Augen ... ich weiß nicht, wer das ist, aber er taucht auf vielen meiner Fotos im Publikum auf. Er war ein bisschen wie ein Greaser oder so etwas, der aus Surrey kam oder so. Aber Mike Normal aka Mike Graham ist kein bisschen gealtert. Und Wimpy wird gerade von der Bühne gezerrt. Das Publikum wird ihn noch ganz ausziehen. Ich habe die RUDE NORTON-Fotos, auf denen er seine Hose bis zu den Knöcheln runtergezogen hat. Die Unterhose hat er noch an. Ich dachte immer: Eines Tages frage ich Wimpy, warum er seine Hose bis zu den Knöcheln runtergezogen hatte. Ich habe es nie getan, und jetzt ist er tot.

.45S, 28. März 1980 im Buddha

Das sind Heather Haley, Randy Rampage und .45S. Und das ist wieder im Smilin’ Buddha. Als sie nach Los Angeles zog, war Heathers Haut selbstverständlich kreideweiß, weil sie auch von Natur aus rote Haare hat. Obwohl ich glaube, dass sie im Moment ein wenig nachhilft. Aber sie hatte schon immer diesen kreideweißen Teint, und die Leute kamen immer an und meinten: „Oh, du bist so blass, du musst krank sein.“ Haha, weil niemand in Kalifornien helle weiße Haut hat.

D.O.A. „Hardcore 81“

Die Vancouver-Szene – obwohl ich zu Beginn nicht dabei war – war definitiv durch Hardcore 81 gespalten [das Konzert, nicht das Album; Bevs Foto von D.O.A. ist auf der Rückseite des gleichnamigen Albums]. Das Foto wurde am zweiten Abend dort aufgenommen, woraus später das Richard’s on Richards wurde, damals der angesagte Laden. Es gab keine Pop-Bands beim Hardcore 81. Die MODERNETTES spielten nicht beim Hardcore 81. Die POINTED STICKS spielten nicht beim Hardcore 81. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Szene aufgeteilt in Hardcore-Bands und andere Bands. Ich meine, ich war an beiden Abenden da. Ich war mir bewusst, welche Bands gespielt haben. Aber es war mir nicht so ganz klar, welche Bands nicht spielten. Erst als ich die MODERNETTES oder die YOUNG CANADIANS das nächste Mal sah, ist mir aufgefallen, die haben gar nicht gespielt. Und nach und nach habe ich kapiert, dass es daran lag, dass sie nicht in zu dem passten, was man sich unter einer Hardcore-Band vorstellte. Andererseits durften dort Gruppen auftreten, deren Fangemeinde kaum groß genug war, um das zu rechtfertigen ... Ich habe genug gesagt, aber wenn man die MODERNETTES und die YOUNG CANADIANS ausschließt, dann ist das nicht mehr mein Ding.

MODERNETTES in Gary Taylors Rock Room (Mary Jo Kopechne, aka Mary Armstrong und John „Buck Cherry“ Armstrong)

Dave Gregg und D.O.A. im Buddha

Hier sehen wir Dave Gregg auf der Bühne, wie er seine Gitarre auf die Bühne legt, sie mit Feuerzeugflüssigkeit besprüht und in Brand setzt. Dave mochte Jimi Hendrix. Die Tour von D.O.A startete in Vancouver, sie sind die Westküste hinunterfahren und wieder über Vancouver ging es dann vermutlich erst durch Kanada und schließlich wieder in die USA. Und er hat das in Kalifornien und Seattle und so weiter gemacht – also haben sie mir gesagt, ich solle es fotografieren. Man hat mir oft gesagt, ich solle auf irgendwas achten, sonst wäre es vielleicht nicht immer im richtigen Moment da gewesen. Wie das Bild, das hier jetzt nicht dabei ist, als D.O.A. für THE CLASH eröffnet haben, und jemand auf den CLASH Tourbus gemalt hat: „CLASH suck, D.O.A. rules“. Es wäre mir draußen nie aufgefallen, außer jemand wäre gekommen und hätte mich geholt. Jedenfalls weiß ich nicht, wie oft er die Gitarre angezündet hat, aber es war einmal zu viel, wie Joe Shithead fand. Es gab eine Show irgendwo in Kanada, in Edmonton oder so, wo er mit der Gitarre spielte und sie in Millionen Stücke zerbarst. Und Joe meinte, es war so cool, sie explodierte einfach in seinen Händen und alles flog ins Publikum, und wenn er es dabei belassen hätte, wäre es in Ordnung gewesen. Aber Dave stand mitten unter den Zuschauern und versuchte, Teile davon von den Leuten zurückzubekommen! Das war der Moment, in dem Joe dachte, jetzt reicht es. Es war fast wie in „Blow Up“, dem Antonioni-Film, in dem sich die Fans um eine YARDBIRDS-Gitarre kloppen.

MOTÖRHEAD, 15. Juli 1981

Ich gab dieses Foto Lemmy, als ich ihn das letzte Mal sah [als Bev das Coverfoto für die Ox-Ausgabe im Dezember 2010 machte]. Er sagte zu seinem Manager: „Da ist ein Bild von mir mit meinen alten Zähnen!“ Das ist die Originalbesetzung mit Lemmy und Fast Eddie und Philthy Animal Phil, und ein bisschen Wodka, der orange zu sein scheint, obwohl wir nicht sehen können, dass es orange ist. Ich bin am Nachmittag vor dieser Show in einen Laden gegangen und bekam meinen Fotopass und alles, was ich brauchte, um zu diesem Konzert zu gehen. Und ich holte meine Kameras und ging zur Tür, und man sagte mir: „Du kannst nicht mit diesen Kameras reinkommen, weil Ozzy und seine Band dir dafür kein Okay gegeben haben.“ Und ich sagte: „Nun, ich fotografiere Ozzy nicht, also gehe ich rein.“ „Nein, du kannst nicht rein.“ Also gingen sie los und holten Monica, die Labelrepräsentantin für MOTÖRHEAD, und sie kam wieder raus und sprach mit mir, und ging wieder rein und sprach mit einigen Leuten von Ozzy, und kam wieder raus und sagte: „Nein, du kannst hier drinnen nicht fotografieren. Aber nachdem sie fertig gespielt haben, kommen MOTÖRHEAD raus und machen Fotos mit dir.“ An dem Abend hätte ich ein Aufnahmegerät dabei haben sollen, denn sie machten sich ganze Zeit über Ozzy lustig. Das war in der Kerrisdale Arena, draußen im Hinterhof, aber es war nicht die MOTÖRHEAD-Show, wegen der nie wieder Rock-Konzerte dort stattfinden durften – das passierte erst später. Was zum einen daran lag, wie laut sie waren. Die andere Sache war, dass es immer ein wenig spät wurde, und die Leute aus Surrey und Delta und East Vancouver nicht mehr nach Hause kamen, also blieben sie und machten auf dem Rasen der Anwohner Party, bis morgens wieder Busse fuhren. Sie haben sich über Nacht einfach dort breitgemacht. Und das war das Ende.

Lemmy, 28. Mai 1982

Die Magie von Lemmy ist, dass er bereit war, jedem von uns etwas von sich zu geben. Viele Leute tun das nicht. Man trifft sie, und sie sind irgendwie verschlossen und kühl, aber Lemmy war fähig, einem das Gefühl zu vermitteln, ein Freund zu sein, wenn man mit ihm gesprochen hat. Und es hat mich überrascht, wie viele Menschen das so empfunden haben. Das lag nicht nur an mir –es war Lemmy.

Bruce Dickinson und mein Sohn

Das war hinter der Bühne bei einem IRON MAIDEN-Konzert im Pacific Coliseum. Mein Sohn war fast so groß wie Bruce, obwohl Bruce sich hinkniet und mein Sohn seinen Arm um Bruce’ Hals gelegt hat. Er war immer nett. Als ich ihn nach diesem Konzert wiedersah, fragte er: „Wie groß ist dein Sohn jetzt?“ Ich war schon lange bei keiner ihrer Shows mehr, weil sie dazu neigen, sich in Sphären zu begeben, in die ich ihnen nicht folge, wie das BC Place-Stadion und die Rogers Arena in Vancouver. Ich genieße solche Shows nicht, und ich bekomme auch keinen Fotopass dafür. Es ist dasselbe wie mit Lady Gaga oder Prince, als sie hier waren. Ich hätte sie liebend gerne gesehen, aber wenn sie Sitzplätze ganz vorne für 2.000 Dollar verkaufen, werde ich da sicher nicht hingehen.

Joe Strummer und CLASH,

Pressekonferenz US Festival 1983

Ich war nicht beim Fußballspiel von THE CLASH mit den Punks von Vancouver, einschließlich Mitgliedern der SUBHUMANS, Aber es gibt Geschichten darüber. Buck Cherry aka John Armstrong von den MODERNETTES erzählte eine Story über Joe Strummer, der in die Bar gegenüber dem Hotel, in dem sie übernachteten, kommt, wo es eine Menge Punks gab, sich hinsetzt und allen eine Runde ausgibt. Bei der ersten Show im Commodore war ich gar nicht. Ich habe sie zweimal in der Kerrisdale Arena gesehen, und dann das letzte Mal im Coliseum. Ich habe Fotos davon, wie die Leute auf die Bühne kamen. Und mein Sohn war da, weil ich keinen Babysitter hatte. Also nahm ich ihn mit und er tanzte Breakdance auf dem glatten Zement, unter dem sich die Eisfläche befand. Wir gingen danach in den Gästebereich und saßen einfach nur herum, und von THE CLASH waren auch welche da, darunter Paul Simonon und der Gitarrist, der Mick Jones ersetzt hatte. [Das war das CLASH-Line-up von „Cut The Crap“ und die erste Show, bei der Bev und ihr Interviewer Allan MacInnis beide waren, wobei sie sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht kannten.] Sie schossen mit kleinen Plastikpistolen aufeinander, und dann sollten sie alle Kügelchen wieder einsammeln, und mein Sohn half ihnen und suchte all die Plastikkugeln zusammen, also gaben sie ihm eine Pistole. Schließlich waren die drei umringt von Leuten und während man Interviews gab, ballerten sie wie wild durch die Gegend. Irgendwann sagte ich zu meinem Sohn: „Wir müssen jetzt gehen.“ Und wir nahmen ein Taxi zurück zu unserem Haus, und ich sagte: „Das war wirklich nett von THE CLASH, mit dir so zu spielen.“. Er sagte: „Was?!“ Er hatte keine Ahnung, mit wem er gespielt hatte – es waren nur zwei Erwachsene für ihn.

Aber dieses Foto entstand beim US Festival in San Bernardino. Es war Mick Jones’ letzter Auftritt mit THE CLASH. Man kann in der ersten Reihe die Presse sehen – Joe Strummer hat ihnen den Rücken zugewandt. Und dann ist da noch die Band – man kann ihre Hinterköpfe erkennen. Es war der erste Tag des Festivals, und sie hatten die Pressekonferenz einberufen, weil sie darauf hinweisen wollten, dass Apple-Mitbegründer Steve Wozniak und die Leute, die das Festival leiteten, ihnen nicht so viel zahlten wie Bowie und VAN HALEN bekamen. Aber sie wollten nicht noch mehr Geld, sie sagten: „Wir bekommen ziemlich viel Gage [es waren $500.000], aber wir wollen die Differenz von dem, was die anderen Leute bezahlt bekommen und das Geld spenden.“ Und sie nannten irgendeine Organisation, die die Armen in Los Angeles mit Essen versorgte. Und es funktionierte, das Geld wurde gezahlt. Ich habe keine Ahnung, wie viel es wirklich war. Man sieht diesen Pressemob an der Vorderseite der Bühne, und ich habe mich hinter der Band positioniert. Ich kenne Fotos von anderen Leuten, die fast identisch sind mit meinen, also müssen wir sehr nah beieinander gestanden haben. Aber viele von uns waren nicht da hinten.

THE CLASH, 26. Juni 1982

Ich durfte THE CLASH einmal hinter der Bühne in der Kerrisdale Arena fotografieren, und ihr Manager – es war immer derselbe Manager – sagte: „Okay, stör sie jetzt nicht. Sie bereiten sich gerade vor. Setz dich auf diesen Stuhl und sprich niemanden an. Setz dich hin, ich hole dich dann, wenn es soweit ist.“ Der Stuhl, auf dem ich saß, befand sich auf dem Flur zwischen ihrer Garderobe und dem Raum, in dem sie sich einspielten, wo sie ihr Equipment hatten. Und sie liefen ständig an mir vorbei. Ich habe nichts gesagt. Dann kam der Manager zurück und sagte: „Nun, ich weiß nicht, ob das klappen wird. Sie mögen keine Presse!“ Und ich sagte: „Ohne die Presse wären sie immer noch die beste Band der Welt, von der noch niemand hätte je etwas gehört hat.“ Und er meinte: „Hahaha, okay, komm rein.“ Wenn ich also etwas anderes gesagt hätte, hätte ich die Fotos an jenem Abend im Proberaum vielleicht nie bekommen.

Allan MacInnis

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #136 (Februar/März 2018)

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