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Interviews & Artikel

GRIZZLY

Keine Angst vor großen Tieren

Als ich zehn oder so war, las ich die ganzen Karl May-Bücher und war total geschockt von der Darstellung dieser blutrünstigen Grizzlybären-Monster, die ich mir als doppelt so groß wie ein Mensch vorstellte. Die Neo-Pop-Punk-Band GRIZZLY aus Karlsruhe ist eher ... niedlich als monströs, und so wollte ich anlässlich des neuen Albums „Polaroids“ ergründen, was sie mit den nordamerikanischen Riesenbären verbindet.

Was fasziniert euch an Grizzlys so sehr, dass ihr die Band danach benannt habt?

Kev:
Uns fasziniert vor allem die unheimliche Kraft und Präsenz, welche ein Grizzly besitzt. Grizzlys wirken unheimlich stark und mächtig, sind aber gleichzeitig enorm intelligent und fürsorglich. Diese Kraft wollen wir auch gerne durch unsere Musik und Live-Performance transportieren. Wir hoffen, wir werden unserem Namen und diesem Giganten von Tier gerecht.

Der Grizzly wird als der gefährlichste aller Bären angesehen, und im Fall einer Begegnung hilft es zu erkennen, ob das wirklich einer ist. Woran erkennt man, dass man es mit der Band GRIZZLY zu tun hat?

Kev:
Uns erkennt ihr an unserer guten Laune, unseren schlechten Witzen, der Garderobe, die teils etwas ungewöhnlich erscheinen mag, und an unserer Affinität für Schnupftabak.

Das Habitat der Grizzlys ist der große, finstere Wald. Und eures?

Kev:
Wir kommen alle aus dem Großraum Karlsruhe und unser Heimathabitat ist in diesem Falle wohl am ehesten der benachbarte Schwarzwald.

Grizzlys essen am liebsten Lachs. Was ist eure bevorzugte Nahrung?

Dome:
13 Lachse.

Bären mögen keine Überraschungen, am besten hängt man sich beim Wandern in den Wäldern Nordamerikas ein Glöckchen um oder singt ein Liedchen. Mögt ihr Überraschungen? Und wie nähert man sich euch, ohne die Gefahr von bösen Verletzungen?

Kev:
Wir finden Überraschungen total gut und mögen es beispielsweise auch, befreundeten Band auf Tour mal einen kleinen, lieb gemeinten Streich zu spielen. Das sorgt für gute Stimmung und schöne Geschichten. Grundsätzlich sind wir absolut gegen Gewalt, und insofern muss man bei uns nie und nimmer mit Verletzungen rechnen, wenn man sich uns nähert. Fernhalten sollte man sich von uns lediglich, wenn einer unserer Member inklusive Crew das Wort „Pfirsich“ ausgesprochen hat, denn dann ist Vorsicht geboten, die Nase zu verschließen und schleunigst das Weite zu suchen ...

Grizzlys brüllen beeindruckend laut. Wie kann man euren Sound beschreiben?

Kev:
Als beeindruckend und laut. Nein, Spaß bei Seite. Wir bezeichnen unseren Stil gerne als „Heavy Pop Punk“, da wir gängige Pop-Punk-Elemente mit Einflüssen aus Metal, Hardcore und teilweise auch Rap und HipHop vermischen und er dadurch an Härte gewinnt.

Hat man einen Bären im Visier, bewegt man sich besser nicht. Außerdem lassen sie sich ungern fotografieren, heißt es. Erstarrt man deshalb bei der Begegnung mit euch auch besser in Ehrfurcht und lässt das Smartphone in der Tasche, oder habt ihr Schnappschüsse ganz gern?

Kev:
Wir freuen uns immer total, wenn Fans und Freunde Fotos mit und/oder von uns machen möchten und sind für jeden Schnappschuss zu haben.

Wenn der Grizzly einen schlechten Tag hat, hilft vielleicht die Fötusposition, vielleicht Pfefferspray. Was hilft, wenn ihr einen schlechten Tag habt?

Kev:
Videos von TeddyComedy, Songs von Kurt Dehn oder die Liebe unserer Freundinnen oder Familie! Alternativ dazu ein Abend an der Bar mit Freunden.

Joachim Hiller

Webseite

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #136 (Februar/März 2018)

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