Interviews & Artikel : Jens Rachut :: ox-fanzine.de

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Interviews & Artikel

Jens Rachut

Scheiß Rehe im Kackwald

Es war mal wieder Zeit, das letzte Interview mit einem der einflussreichsten deutschen Punksänger überhaupt – mehr „gecovert“ wurde wohl kein anderer Gesangsstil, keine andere Art zu texten – ist exakt fünf Jahre her. Und dazwischen gibt/gab es RATTTENGOLD, quasi die Coverband in eigener Sache, die aber in Bälde abgewickelt sein wird. Doch Jens Rachut wäre nicht Jens Rachut, gäbe es nicht schon längst ein Nachfolgeprojekt. Uschi und ich saßen mit Jens, der als normaler Arbeitnehmer mit seinen 64 Jahren kurz vor der Rente stehen würde, Mitte April vor dem Konzert im Wermelskirchener AZ im Biergarten zusammen, immer wieder stilgerecht unterbrochen von einem alkoholisierten Punk, der offensichtlich Fan von uns dreien war. Im Vorfeld ließ mir Herr Rachut auf die Frage nach einem Interview mitteilen: „Ja, aber nicht langweilig werden.“ Er schlief während des Gesprächs nicht ein, ihr jetzt hoffentlich auch nicht.

Du trinkst Wasser? Nur heute?


Ja, ich muss nachher noch ins Hotel fahren. Aber ich habe für euch Bier mitgebracht. Wohnt ihr in der Nähe?

Ja, Solingen, das ist quasi ein Ort weiter.

Im eigenen Haus?

Na ja, die Bank hat das bezahlt. Und wir zahlen an die Bank. Und hoffentlich als Rentner keine Miete. Wirst du irgendwann Rente kriegen?

Ja, 280 Euro. Was soll man sagen ...? Punker-Rente eben, unter 300.

Wer nennt das so?

Weiß man doch. Ist halt so. Man muss eben lange gesund bleiben. Das ist sowieso der Trick.

Gesund alt zu werden war einst nicht gerade das klassische Punk-Ideal. Da hieß es eher „Live fast, die young“ und „Jung kaputt spart Altersheim“.

Aber das ist vierzig Jahre her. Das war damals so eine Welle, „No time to be 21“ und so. Man hat das damals ja auch geglaubt. Aber irgendwann kam man dahinter, dass das Quatsch ist.

Gab es für diese Erkenntnis ein einschneidendes Erlebnis?

Ich bin irgendwann zum Arzt gegangen, ich glaube mit 49. Habe alles durchchecken lassen. Der sagte, es sei alles super, bis auf ein paar Kilo Übergewicht, ich solle so weitermachen. Da habe ich erst erkannt, wie wichtig Gesundheit ist. Das ist das Allerallerwichtigste, das kannst du drehen und wenden, wie du willst! Steve Jobs ist da das beste Beispiel: Milliardär, und dann Bauchspeicheldrüsenkrebs ... Gesundheit kannst du nicht kaufen! Nach dem Arztbesuch habe ich mir dann erst mal zwei Flaschen teuren Wein geholt, habe mich hingesetzt und ’ne Zigarette geraucht, obwohl ich davor acht Jahre nicht geraucht hatte, und habe den Moment genossen. Weil ich wusste, das ist alles in Ordnung. Selbst die Leberwerte waren okay, was einen dann auch wundert. Aber andererseits ... meinte der Arzt auch, dass die Leber dankbar ist, wenn man hin und wieder eine Alkoholpause macht, und dann funktioniert die auch ganz normal. Man kennt ja mittlerweile doch einige Leute, die gestorben sind. Oder aktuell ein Bekannter: Schmerz beim Wasserlassen, dann hieß es Prostatakrebs. Jetzt wird er bestrahlt und ist guter Dinge, dass das wird ... Und manche haben auch einfach Glück, obwohl sie nichts auslassen.

Dass man in dieser Welt, dieser Gesellschaft noch ein bisschen was erleben will, das ist eine Erkenntnis, die man erst mal haben muss. Wie kam das bei dir?

Das System und die Gesellschaft angreifen, das wollte man vielleicht mit Anfang zwanzig mal. Und dann entwickelt man eben seine Haltung, will manche Dinge nicht mitmachen. Aber du kriegst den Turm nicht gesprengt, der ist zu groß, zu breit und zu mächtig.

Was willst du in den – optimistisch gerechnet – dreißig Jahren, die dir bleiben, noch machen? Wofür willst du gesund bleiben?

Ich will mal nach Patagonien. Ich kenne Leute, die waren da schon mal. Die Natur reizt mich. Die Leere und Weite. Jederzeit kann dir ein Puma seine Zähne in die Schulter hacken. Sollte das wirklich passieren, wäre ich nicht mal sauer auf das Tier.

Und jetzt hast du ein Sparschwein für die Reise?

Nee. Ich habe mir jetzt gerade einen anderen Schrebergarten geholt, mitten im Wald. Jetzt bin ich da erst mal.

Im letzten Interview unterhielten wir uns über Schnecken ...

Schnecken sind die Pest. Das ist wie mit einer Erkältung: Es gibt kein Mittel dagegen. Ich habe mit Bierfallen angefangen, da habe ich jeden Abend billiges Bier reingekippt. Und jeden Morgen habe ich die ausgekippt, zwölf Fallen. Ich habe die Schnecken gezählt, da waren bis zu 200 drin. Ich dachte, irgendwann werden sie weniger, aber das ging immer so weiter.

Terra preta soll helfen, diese spezielle „Regendwalderde“, die man selbst erzeugen kann.

Ich habe jetzt eine radikale Lösung: Ich habe mir aus 2,50 langen Balken, die ich 50 cm tief einbetoniert habe, eine Plattfom gebaut, und da stelle ich alles drauf. Da kommen die Schnecken nicht drauf. Und auch nicht die Scheiß Rehe, die es in diesem Kackwald gibt. Die Rehe sind noch schlimmer als die Schnecken, die fressen nur die Triebe. Um vor denen sicher zu sein, musst du alles mindestens 1,80 hoch verstauen. Echt, wie man Rehe so hassen kann ...

Du spielst ja auch noch Theater in Hamburg. Was machst du gerade?

Ich spiele in „Der Goldene Handschuh“ mit.

... nach dem Buch von Heinz Strunk?

Genau. Da spiele ich eine Katze. Also den Kater, den alle haben. Ich konnte mir die Rolle selbst ausdenken. Das Stück spielt in der Säuferszene, und die haben alle einen Kater, und so dachte ich mir, den spiele ich. Ich habe ein Katzenkostüm an und tauche da immer wieder mal auf.

Wie viel Zeitaufwand ist so ein Theaterstück?

Erst wird acht Wochen geprobt, und dann gespielt. Derzeit läuft das auch noch. Alle, die da mitmachen, sind in Ordnung. Da ist keiner, der rumnervt.

Bist du Autodidakt als Schauspieler?

Nennen wir das lieber Darsteller. Man merkt schon den Unterschied. Also ob du Schauspieler bist und rumkreischst oder ob da einer kreischt, weil er nicht anders kann.

Seit einer Weile bist du mit RATTTENGOLD auf Tour, ihr spielt Songs fast aller deiner vorherigen Bands.

Ja, aber RATTTENGOLD hören bald auf. Das wird sonst zu käsig. Aber ich habe schon eine neue Band, die heißt ROTTENMEIER.

Wie Fräulein Rottenmeier aus „Heidi“?

Genau. Das sind die beiden Typen von YASS. Die kommen aus Freiburg. Die haben zweimal mit RATTTENGOLD gespielt und machen geile Mucke. Also bin ich da mal hingefahren, wir haben das ausprobiert, und es war gut.

Und wie klingt das? Wie die „typischen“ Rachut-Bands oder eher so was wie KOMMANDO SONNE-NMILCH?

Na, das ist halt die Stimme. Wenn Jimi Hendrix irgendwo spielen würde, würde das ja auch zuerst nach Jimi Hendrix klingen.

RATTTENGOLD ist dir zu „käsig“ geworden ... Nun, ich wunderte mich damals auch erst mal – Rachut macht jetzt eine Rachut-Coverband oder was?

Das war ein alter Traum von mir und Andreas. Wir wollten noch mal alle geilen Stücke, auf die wir Bock haben, zusammen spielen. 2014 ging das los, 2015 war okay, es lief auch einigermaßen, aber jetzt wird es ... käsig. Du kannst nicht ein drittes Mal in einer Stadt auftreten und „Die Tsetse Fliege“ singen. Deshalb gibt es jetzt die neue Band. Als ich YASS sah, war das Musik, die mich berührt hat, das ist wahnsinnig gut. Bei den Proben habe ich auf deren Anraten erstmals Kopfhörer benutzt – ich habe so Dinger bisher nie benutzt! Die beiden sind sehr laut, ich muss die einfach zum Schutz tragen. Ich konnte nicht glauben, wie laut die sind, aber die haben nur einmal angeschlagen und mir sind die Augäpfel aus den Höhlen getreten. Das ist Schlagzeug, das sind Sounds, die der eine über so Pedals auslöst, und dann Gitarre. Mich hat das echt umgehauen.

Wird da auch wieder irgendwo eine versteckte WIPERS-Referenz auftauchen?

Nee, gar nicht. Die WIPERS sind eine der wenigen zeitlosen Bands, aber, und das weißt du wie ich auch, die haben nur drei gute Platten gemacht, die ersten. Wenn ich nur an „Pushing the extreme“ denke, stellen sich schon Härchen an meinem Arm auf. Der Rest, die späteren Platten, das war Müll.

Gibt es aus all den Songs, die du gemacht hast, welche, von denen du heute so begeistert bist wie von den WIPERS-Liedern?

„Der Panzerfahrer“ von N.R.F.B.

Fassen wir mal zusammen, was du derzeit so machst: Noch RATTTENGOLD, aber bald vorbei, dann ROTTENMEIER. Und ...?

ALTE SAU sind da noch, da wollen wir gerade noch eine Gitarre dazunehmen. Mit der Orgel ist das irgendwie stehengeblieben. Aber ROTTENMEIER ist derzeit total anstrengend, das ist viel Heimarbeit. Die schicken was, und ich texte dazu, schicke das zurück, ich ändere was, schicke es an die, die ändern mal ein Solo, und so weiter. Ich fahre im Juli noch mal runter, und im August sind wir dann im Studio. Touren werden wohl nur in den Ferien gehen.

Und was machst du im Rest der Zeit?

Rehe hassen.

Wenn du an den Texten arbeitest, wie muss ich mir das vorstellen? Tippst du am Computer?

Ja, ich schreibe am Computer.

Und was machst du den Rest des Tages?

Das kommt immer auf den Abend davor an. Ich habe eben so Saufphasen, die ich mir aber bewusst nehme. Ich nehme mir mal vier Tage frei, gehe aus, mache Quatsch. Und dann steht wieder irgendwelche Arbeit an. Im Alter kann man nach dem Saufen einfach nicht mehr hart arbeiten, das geht nicht mehr. Also lasse ich das, wenn ich Texte schreiben will, Texte fürs Theater auswendig lernen muss, wenn Theaterproben anstehen, wenn ich was im Garten machen muss. Oder kannst du verkatert arbeiten?

Nee, also lasse ich das bleiben, wenn was ansteht. Brauchst du eine Struktur in deinem Tag, etwa Aufstehen zu einer festen Zeit? Oder lebst du eher in den Tag hinein?

Ich habe schon meine Termine, etwa wenn ich ein Hörspiel schreibe, dann gibt es da eine Deadline und man ist nüchtern und klar und schreibt und räumt mal sein Zimmer auf. Und dann belohnt man sich auch mal dafür, das ist eben so, wenn man selbständig ist. Da hat man dann so Phasen, da kommt Kohle rein und man denkt, geil, jetzt hast du’s geschafft, aber einen Scheiß hast du, denn dann kommt, wie jetzt wieder, der Sommer, und du hast gerade mal vier Auftritte ... Und das Theater hat auch Ferien.

... andererseits hast du viel Freiheit, ein selbstbestimmtes Leben.

Da stimmt, ich habe ein sehr gutes Leben. Ich weiß auch nicht, wem ich dafür danken soll. Ich glaube an nix. Ich sage aber oft zu mir, oder zu meiner Freundin: „Alter, was für ein geiles Leben!“ Man ist einigermaßen gesund, man hat keinen bösen Chef, kommt so klar. Ist doch super! Und wir haben keinen Druck, eine Platte abgeben zu müssen, weil davon die Miete abhängt, wie all die anderen da rumspacken, weil sie irgendwas müssen, und dabei immer schlechter werden.

Scheiß Tretmühle.

Ich könnte das auch nicht. Ich sehe das ja an all den Bands, Autoren, Theatermachern. Die machen ein Ding nach dem anderen, aber keiner ist so gut, dass er immer produktiv und gut sein kann. Die denken das aber. Und da sie im Laufe ihres Lebens dann oft zu Narzissten werden, geben sie es dann erst nach drei, vier Jahren zu, wenn was wirklich nichts war. Wenn man denen aber aktuell sagt: „Hey, dein Buch ist total langweilig!“, oder die Platte, dann heißt es: „Du spinnst! Da habe ich ein halbes Jahr dran gearbeitet!“ Was für ein Argument! Als ob etwas nur deshalb gut wäre, weil man Zeit investiert hat.

Tatsächlich meint ja jeder dahergelaufene Punk, mit über vierzig mal ein Buch schreiben zu müssen. Ich behaupte: Die wenigsten davon sind gut ... Wurde an dich mal herangetragen, doch ein Buch zu schreiben?

Ja, 2008 habe ich damit angefangen – und habe nach wie vor 40 Seiten. Ich habe das mal von Profis lesen lassen, und ... jetzt versuche ich es eben noch mal. Wahrscheinlich bin ich nur in der Lage, Hörspiele zu schreiben, das sind 52 Seiten, pro Seite eine Minute. So weit reicht mein Können. Aber ich glaube, jetzt den Dreh zu haben, deshalb versuche ich es noch mal. Ich kann nämlich sehr gut Verhöre schreiben, das macht mir Spaß.

Verhöre? So Stasi-mäßig?

Nee! Das spielt in der Zukunft, die Welt ist explodiert. Es gibt nur hier und da noch eine kleine Stadt, überall der Mondstaub, denn der Mond ist auf die Erde gekracht, blablabla. Und da ist ein Typ – wahrscheinlich ich, das sage ich aber noch keinem –, der festgenommen wird. Und die haben alle so Atemschutzgeräte, nur der Typ nicht, der kann frei atmen, und die wollen wissen warum. Und deshalb wird der verhört, und das geht über Seiten. „Woher kommst du?“, „Was hast du gemacht?“, und auf die Art kann man da so eine Fantasiefigur aufbauen, die ganz geil drauf ist.

Was ist mit den Hörspielen?

Zehn oder elf habe ich gemacht. Für den WDR. Da gibt es eine Frau, die mag mich. Und die mag so schräge Sachen, die man nicht immer verstehen können muss. Ich höre zum Beispiel sehr viel finnische Musik. Ich verstehe da aber kein Wort, aber es klingt gut. Und es berührt mich. Frag mich aber nicht nach Namen. Ich war in den letzten fünf Jahren oft in Finnland. Norwegen wurde mir irgendwann zu langweilig, da ist nix zu holen. Außer Fisch natürlich. Finnland ist da viel krasser, da kriegst du echt das Absurde um die Ohren geschlagen. Da hast du Autobahnraststätten mit blauen Sitzflächen, rote Stühle, grüne Tische. Das ist geil.

Hast du literarische Vorbilder?

Ich bin mit Bukowski großgeworden, wie wir alle in dem Alter. Und wenn man sich näher und länger mit Bukowski beschäftigt hat, dann kommt danach erst mal nichts. Da kannst du mir nennen, wen du willst. In dieser Gossenlyrik kommt nach Bukowski lange nix. Der benutzt kaum Adjektive, der schreibt in kurzen, knappen Sätzen. Und so einen Kater zu beschreiben, das schaffte nur der. Da ist man dann etwas vorbelastet, was die eigene Schreibe betrifft. Ich war damals beim Bund, und ich hatte Bereitschaft, habe dem Oberfeldwebel mal ein Bukowski-Buch zugesteckt. Das fand der ganz gut. Wir waren ein ganz kleiner Zug, elf Leute, wir haben die Panzer repariert, die Franz-Josef Strauß mal gekauft hatte, diese HS 30. Strauß hatte sich natürlich schmieren lassen, die Panzer waren scheiße, man konnte mit denen nicht fahren, aber die Treffsicherheit war gut. Na, und die mussten wir reparieren, sinnlose Arbeit. Zu der Zeit [1978, die Red.] hat Bukowski in der Markthalle gelesen, und da fragte ich meinen Vorgesetzten: Kannste mir nicht freigeben? „Mal kucken“, sagte er. Und dann bekam ich frei. Leider hat Bukowski den Absprung nicht geschafft, später fand ich den doof, da hat man ihm das nicht mehr geglaubt. Da hat er von seinem ersten Computer erzählt, einem Mac, und so. Früher hat der auf einer Schreibmaschine geschrieben, wie treffsicher der sein musste, wie konzentriert der arbeiten musste! Und wie der vorgelesen hat, das musst du dir mal anhören, der hatte so einen Singsang – ganz cool, ganz ruhig, ganz sonor.

Man merkt, dass du solche Erkenntnisse in deinen Texten berücksichtigst, daran, wie du singst. Kurze, harte Stöße.

Mit so einem Text hast du ja nicht viel Zeit. Das Lied geht ja nur drei Minuten. Und da muss man loswerden, was man sagen will, was aber nicht immer gelingt.

Joachim Hiller

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #138 (Juni/Juli 2018)

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