Interviews & Artikel : PRAYERS :: ox-fanzine.de

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Interviews & Artikel

PRAYERS

Cholo Goth

Das Duo PRAYERS aus San Diego, bestehend aus Sänger Leafar Seyer (sein bürgerlicher Name Rafael Reyes rückwärts gelesen) und Dave Parley, hat am Rande der öffentlichen Wahrnehmung in den letzten Jahren sein eigenes Genre kreiert: „Cholo Goth“.

Wirkungsvoll werden verschiedene musikalische Stilrichtungen ihrer mexikanischen Herkunft sowie HipHop, Synthie-Pop, Gangster-Habitus und unzählige Mexican-Skull-Tattoos mit den musikalischen Einflüssen ihrer Jugend kombiniert. Das sind für Leafar Seyer BAUHAUS, NEW ORDER JOY DIVISION oder CHRISTIAN DEATH, deren verstorbener Sänger Rozz Williams ein zentraler Einfluss für ihn ist. Der L.A. Death Rock der frühen Achtziger Jahre, wie von 45 GRAVE, hat ebenso Eingang in ihren Sound gefunden. Dabei hat Seyer eine klassische Gang-Vergangenheit und saß mehrfach im Knast. Als er 2010 länger einsaß, schrieb er den Roman „Living Dangerously“ und wurde anschließend ab 2013 musikalisch aktiv. Dave Parley hingegen ist mit Skateboard und Straight-Edge-Punk im mexikanischen Tijuana aufgewachsen.

2014 durften PRAYERS auf speziellen Wunsch von Ian Astbury das Vorprogramm von THE CULT bestreiten und Sänger Astbury ließ sich zu der Aussage hinreißen: „Cholo Goth is the forefront of the music revolution. Cholo Goth breaks stereotypes and it’s also my salvation. It’s music for outcasts, like myself. It’s rebellious and forgiving.“

Der PRAYERS-Sound ist absolut nicht mit dem (klassischen) britischen Goth zu vergleichen. Denn die Gang-Vergangenheit bei der Sherman 27th Grant Hill Park Gang und die mexikanischen Wurzeln treten offen zu Tage. Mit Cholo wird die soziokulturelle Zugehörigkeit zur lateinamerikanischen Gangkultur unterstrichen. Der mexikanische Totenkult ist omnipräsent und an Okkultismus wird nicht gespart. Das mag offensichtlich und vorhersehbar sein, hat aber genug dunklen Drive, der als Gesamtwerk seinen Platz zu Recht in den Vororten von Los Angeles hat, wo Leafar Seyer im April dieses Jahres seine erste Kunstausstellung eröffnete. Leafar Seyer ist zudem mit Kat Von D verheiratet, einer bekannten Tattookünstlerin, die man aus den Reality-TV-Serien „Miami Ink“ und „LA Ink“ kennt. Kat Von D war 2016 in dem ihr gewidmeten PRAYERS-Song „Black leather“ als Gastsängerin zu hören.

Anfang 2018 ist das PRAYERS-Album „Baptism Of Thieves“ erschienen. Im April wurde außerdem die „Cursed Be Thy Blessings“-Single veröffentlicht, für die PRAYERS mit den CHRISTIAN DEATH-Originalmitgliedern Rikk Agnew, James McGearty und Gitane Demone ins Studio gingen, um deren Track „Dogs“ zu covern. Rozz Williams ist und bleibt ein wichtiger Einfluss, eine Ikone, für den Leafar Seyer einst einen kleinen Schrein errichtete. Die Todesanzeige des Sängers hängt gerahmt in seiner Wohnung.

Markus Kolodziej

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© by Ox-Fanzine / Ausgabe #140 (Oktober/November 2018)

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NO FUN AT ALL, gegründet 1991 in Schweden, sind wieder im Auftrag des schnellen, melodischen Hardcore/ Punk unterwegs. Neben MILLENCOLIN und SATANIC Surfers zählen sie zu den größten Acts der schwedischen Skatepunk- und Melodycore-Szene. Im April ... mehr