Interviews & Artikel : HOLY GOAT RECORDS :: ox-fanzine.de

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Interviews & Artikel

HOLY GOAT RECORDS

Auf die Ziege!

Holy Goat ist bei Kennern bekannt für schön aufgemachte Veröffentlichungen auf Vinyl und Kassette, die im weitesten Sinne im Hardcore-Bereich angesiedelt sind. 2018 erschien dort das neue Album von BLANK, aktuell das Debüt von KONTROLLE. Ralf erklärt das Wie und Warum.

Wo und wann und von wem gegründet, heute wo ansässig?


Holy Goat Records wurde 2013 in Köln gegründet und ist auch heute noch dort beheimatet. Das Label habe ich gegründet und ich mache die ganze Labelarbeit neben meinem regulären Vollzeitjob nach wie vor alleine.

Warum hat man heutzutage, wo doch jede Band auch alles selbst machen kann, noch ein Label?

Da der finanzielle Aufwand, um eine Platte rauszubringen, ziemlich hoch ist – die Studiokosten, die Kosten für die Pressung, Werbung etc. – braucht man besonders als neue Band jemanden, der einem unter die Arme greift und wenigstens teilweise das finanzielle Risiko trägt. Und diese Rolle übernehme ich gerne, wenn ich an eine Band und ihre Musik glaube und davon überzeugt bin, dass diese einer breiteren Masse zugänglich gemacht werden sollte. Außerdem habe ich keine anderen Hobbys.

Was machst du sonst noch?

Neben dem Label habe ich noch ein Distro und einen Tourbus, mit dem ich Bands herumfahre, und ich kümmere mich um deren Merch. Ansonsten siebdrucke ich Patches und kleinere Aufträge und veranstalte einmal im Jahr ein Labelfest.

Welche sind deine bevorzugten Stilrichtungen und Formate?

Ich tue mich mit diesen Schubladen etwas schwer, aber „Hardcore und Artverwandtes“ trifft es wohl am ehesten. Von Doom über Crust zu Grindcore und Post-Punk ist alles dabei. Da bin ich ziemlich altmodisch, ich veröffentliche ausschließlich analog auf Vinyl und Kassetten.

Gibt es Label-Vorbilder?

Richtige Vorbilder sind das nicht, aber ich finde Ebullition, Day After, A389, Deathwish oder Southern Lord machen großartige Arbeit.

Die ersten Bands, die heutigen Bands?

Die ersten Bands waren WOLVES REIGN, KUMULUS oder SUNLUN, aber auch BLANK waren schon recht früh dabei und ziehen sich als wichtige Konstante bis heute durch. Aktuelle Bands wären beispielsweise ALTERI, MINUTES, CHEPANG und natürlich KONTROLLE.

Was waren die drei wichtigsten oder besten oder meistverkauften Veröffentlichungen?

Da war die „Intermundia Split“-LP von BLANK und SANGHARSHA, die MÖBIUS-LP „The Magic Of Macabre“ und die „Dadhelo – A Tale Of Wildfire“-LP von CHEPANG.

Was fasziniert dich am Labelmachen, was frustriert?

Am Faszinierendsten ist es für mich zu sehen, dass die Bands teilweise wie zu einer Art Familie zusammengewachsen sind und ich mit meiner Arbeit ein Teil davon sein darf. Motivierend ist es natürlich auch, wann immer man Wertschätzung für seine Arbeit erfährt. Am frustrierendsten ist es auf der anderen Seite, wenn alle Mühen umsonst waren, ein Release sich fast gar nicht verkauft, eine Band sich weigert, live zu spielen, oder sich eine Woche nach Veröffentlichung auflöst.

Deine Labelpolitik?

Grundsätzlich muss mir die Musik gefallen und ein gewisses Potenzial mitbringen, sich verkaufen zu lassen. Auch ist mir eine persönliche Bindung wichtig, ich arbeite lieber mit Leuten zusammen, mit denen ich auf einer Wellenlänge bin, als ein unterkühltes Geschäftsverhältnis zu haben. Und natürlich würde ich niemals irgendeinen sexistischen, rassistischen Grauzonendreck veröffentlichen. Die Ziege hasst Nazis.

Joachim Hiller

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© by Ox-Fanzine / Ausgabe #143 (April/Mai 2019)

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