Interviews & Artikel : LOW IMPACT RECORDS :: ox-fanzine.de

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Interviews & Artikel

LOW IMPACT RECORDS

Klein, aber fein

Schon seit einer ganzen Weile überzeugt Low Impact Records aus Schweden mit so feinen Releases wie den MAGGOTS oder den STROLLERS - da war es an der Zeit, mal Näheres über das Label zu erfragen. Meine Fragen beantwortet Ollie, einer der drei Labelmacher.

Wann habt ihr das Label gegründet?


Das war 1997. Wir waren für eine Woche in London, nur um rumzuhängen, und nach einer durchsoffenen Nacht im Pub schmiedeten wir den Plan.

Warum?

Wir drei – Ollie, Danny und Johan – sind zusammen aufgewachsen und waren alle irgendwie an der DIY-Musikszene in den frühen 80ern beteiligt. Wir hatten damals auch ein Label und später vermissten wir irgendwie die ‚gute, alten Zeit’. Außerdem sind wir in verschiedene Städte in Schweden gezogen und das Label bot eine gute Gelegenheit, in Kontakt zu bleiben. 1996/97, als wir losgelegt haben, war in der schwedischen Szene auch wirklich was los, so dass es kein Problem war, motiviert zu werden.

Wie und wann seid ihr zu Punkrock gekommen? Welche Bands waren damals wichtig für euch?

Wir sind alte Säcke und mit Punk haben wir seit 1977 zu tun. Die RAMONES, die SEX PISTOLS und CLASH und die ganzen Ur-Bands, die unterwegs waren, hauten uns um.

Wie habt ihr das Label gemacht? Ich meine, welche Erfahrungen im Veröffentlichen von Platten hattet ihr vorher? Und wie habt ihr das Geld zusammengekriegt?

Wir hatten unser erstes Label Konkurrenz Rekardz 1980. Unsere erste Veröffentlichung war eine 7“ von einer Band, die Ollie und Danny hatten. Wir haben auch ein Compilation-Album namens ‚Svenska Tonarsgrupper Vol 3’ rausgebracht. Also hatten wir etwas Know-how, als wir mit Low Impact Records anfingen. Wir fingen an, 7“-Singles zu veröffentlichen und nahmen das als Startpunkt. Etwas Geld kam durch die Singles rein, aber das meiste Geld kam aus unserer eigenen Tasche.

Welche Labels, Personen oder Ideen haben euch dazu inspiriert, das Label zu gründen?

Unser erstes Label wurde durch den DIY-Aspekt in der Punk-Bewegung inspiriert. Anyone can do it, so let’s do it! Aber Low Impact ist eher durch unsere eigene, unabhängige Inspiration entstanden und durch diese Garage-Punk-Sache.

Wer sind die Leute hinter dem Label?

Ich, Ollie, übernehme den A&R Part, Johan kümmert sich um’s Business und Danny erledigt weitestgehend die PR-Angelegenheiten. Und zusammen kümmern wir uns um alles, was eben anfällt.

Verbirgt sich irgendeine Geschichte hinter dem Namen?

Nicht wirklich. Wir brauchten einen Namen und dachten, er hört sich cool an.

Ist das Label ein Hobby für euch oder bezieht ihr daraus euren Lebensunterhalt?

Jeder von uns dreien hat einen normalen Job, ich arbeite im Bereich Grafik-Design, Danny arbeitet was mit Computern an der Uni und Johan arbeitet in der Verwaltung in einem Theater.

Gibt es so etwas wie eine spezifische Labelpolitik?

Wir müssen die Sachen lieben, die unsere Arbeitszeit in Anspruch nehmen.

Hat es eine Bedeutung für euch, ein Indie-Label zu sein? Wie steht ihr zu den Majors?

Majors sind gut für Scheißmusik, so dass die ganzen Idioten ihren Anteil an dem Müll kriegen, von dem die Majors wollen, dass er gekauft wird.

Vinyl? CD? Gibt es irgendwelche Vorlieben? Wie beurteilt ihr die verschiedenen Situationen in den verschiedenen Märkten?

Mir ist es egal, ob ein Album auf Vinyl oder CD erscheint, aber eine Single sollte definitiv auf Vinyl sein. Da wir ein kleines alternatives Label sind, sind die meisten unserer Kunden Plattensammler, und die sind auf der ganzen Welt gleich. Wir favorisieren 7“- und 12“-Vinyl, aber auch CDs, denn die sind billiger in Produktion und Verschiffung.

Mit welchen Vertrieben arbeitet ihr?

In Deutschland mit Cargo, die sich auch um die USA, die Schweiz, Frankreich und Österreich kümmern. Mit Goodfellas in Italien, Sound Pollution in Skandinavien und Sonic Rendezvous in den Niederlanden. Außerdem arbeiten wir mit Desertones in Australien.

Was würdet ihr niemals rausbringen?

Musik, die uns nicht gefällt.

Was war euer größter Erfolg bis jetzt, was eure größte Enttäuschung?

Ich glaube, die MAGGOTS und die erste STROLLERS waren unsere Top Seller. Unsere größte Enttäuschung war der Split der STROLLERS.

Was sind eure Lieblingsbands außerhalb des Labels? Welche Bands hättet ihr gerne auf eurem Label?

Wenn wir mehr Geld hätten, würden wir alle Bands signen, die uns je gefallen haben und das sind zu viele, um sie aufzählen zu können.

Joachim Hiller

Webseite

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #51 (Juni/Juli/August 2003)

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