Reviews : SUICIDAL TENDENCIES / Controlled By Hatred/Feel Like Shit ... Déjà Vu / The Art Of Rebellion :: ox-fanzine.de

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CDs/LPs/Singles - Reviews

SUICIDAL TENDENCIES

Controlled By Hatred/Feel Like Shit ... Déjà Vu / The Art Of Rebellion

Format: LP

Label: Epic/Music On Vinyl

Webseite

Wertung:


Nachdem die SUICIDAL TENDENCIES mit ihrem dritten Album „How Will I Laugh Tomorrow ...“ 1988 ihren Stil radikal weg vom Hardcore-Punk hin zum melodischen Speed/Thrash Metal geändert hatten und erstmals einem breiteren Publikum bekannt wurden, veröffentlichten sie 1989 mit „Controlled By Hatred/Feel Like Shit ...

Déjà Vu“ ein damals als Mini-LP beworbenes Album, welches auch aus heutiger Sicht etwas unausgegoren wirkt. Von den neun Songs sind gleich zwei alternative Versionen des Stücks „How will I laugh tomorrow ...“ enthalten – ein Radio-Edit und eine „Heavy Emotion“-Version.

Mit „Master of no mercy“, „Waking the dead“, „Controlled by hatred“ und „Choosing my own way of life“ gibt es gleich vier Neueinspielungen von Songs des NO MERCY-Albums „Whitespread Bloodshed Love Runs Red“, und „It’s not easy“ von LOS CYCOS war zuvor nur auf dem inzwischen legendären „Welcome To Venice“-Sampler zu hören, den es wegen verschollener Masterbänder wohl nie auf CD geben wird.

Lediglich „Just another love song“ und „Feel like shit ... déjà vu“ waren neue Kompositionen. Unausgegoren wirkte das Album insofern, als dass die NO MERCY-Lieder und der LOS CYCOS-Song im SUICIDAL TENDENCIES-Gewand, also mit einem stoisch schreddernden Mike Clark und einem enthemmt fiedelnden Rocky George, jenen, die bereits die Originalversionen kannten, völlig überladen vorkamen und es, zumindest im Fall des Rezensenten, auch heute noch tun.

Der spätere METALLICA-Bassist Robert Trujillo war in den Videos zum Album zu sehen, zur Zeit der Aufnahmen aber noch nicht in der Band. Den Fans war es egal und das Album erreichte Goldstatus.

Drei Jahre später folgte mit „The Art Of Rebellion“ das bis dahin ungewöhnlichste, aber auch kommerziell erfolgreichste ST Album. Drummer R.J. Herrera war draußen, die Band nur zu viert. Ungewöhnlich war es, weil vermehrt smoothere und experimentellere, aber auch klassische Heavy-Metal-Elemente Einzug in die Kompositionen fanden.

Besonders der Crossover-Track „I’ll hate you better“ klingt in den ruhigen Passagen wie „Secrets“, einem der cheesigsten VAN HALEN-Songs des „Diver Down“-Albums. Vor allem Muirs Gesang ähnelt dem Geflüster von David Lee Roth doch sehr.

Trotz oder vielleicht auch gerade wegen dieser Annäherung an den Mainstream, wurden sowohl „I’ll hate you better“ als Single wie auch das Album selber die erfolgreichsten Veröffentlichungen von ST und die Band konnte mit METALLICA, KISS und GUNS N’ROSES auf ausgedehnte Stadiontouren gehen.

An diese erfolgreichste Bandphase konnte Muir mit allen weiteren Veröffentlichungen und Inkarnationen der SUICIDAL TENDENCIES in der Folgezeit nicht wieder anknüpfen.

Guntram Pintgen

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #129 (Dezember16/Januar17 2016)

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Enrico und seine Squadra wissen einfach wie’s geht, und das schon seit 1991! Immer noch brennt die Flamme. Für die gute Sache, für die Einigkeit der Szene, für Fußball ohne Dumpfbacken, gegen braune Einfältigkeit und Engstirnigkeiten sämtlicher ... mehr