Reviews : BUSTER SHUFFLE / I’ll Take What I Want :: ox-fanzine.de

Das aktuelle Ox

Unsere Aboprämie

Wer das Ox bis zum 30.06.2018 neu abonniert, erhält auf Wunsch die neue CD von STREET DOGS „Stand For Something Or Die For Nothing“ (Century Media) als Prämie. (Solange Vorrat reicht, Versand ab 22.06.18) (Bitte im Feld "Nachricht" angeben + Namen des Prämienempfängers)

 

Abo gegen Tasche!

Wer das Ox neu abonniert, wer ein Abo verschenkt oder als Ox-Abonnent einen neuen Abonnenten wirbt, der bekommt von uns die Ox-Tasche (fair gehandelte Bio-Qualität) geschenkt!

 

California über alles

"California über alles - Dead Kennedys Wie alles begann" ist das erste umfassende Buch über die DEAD KENNEDYS. Es konzentriert sich auf die Gründungs­phase der Band in der Szene von San Francisco bis zum Erscheinen des ersten Albums "Fresh Fruit For Rotting Vegetables". Autor Alex Ogg sprach dafür mit vielen Zeitzeugen.

 

Kochen ohne Knochen

Das Ox-Kochbuch 5 & Kochen Ohne Knochen #23

Kochen ohne Knochen - Das Ox-Kochbuch 5: Über 200 rein pflanzliche Rezepte für Beginner und Könner, für Veganer, Vegetarier und Allesesser, von simpel bis anspruchsvoll. Von Punks, nicht nur für Punks.
Dazu jede Menge Merchandise rund ums Kochbuch: Küchenmesser, Profimesser, Hand- und Geschirrtuch, Küchenschürze, Stofftasche, Sparschäler, Frühstücksbrettchen, Pfannenwender, Buttons, ...

Kochen ohne Knochen #23: Die neue Ausgabe des veganen Magazins ist jetzt im Handel und bei uns erhältlich.

 

CDs/LPs/Singles - Reviews

BUSTER SHUFFLE

I’ll Take What I Want

Format: CD

Label: Burning Heart

Spielzeit: 28:08

Webseite

Wertung:


Das vierte Album von BUSTER SHUFFLE soll die zum Quartett geschrumpfte Londoner Band nun in den USA und darüber hinaus erfolgreich machen. Die erste Single „I don’t trust a word you say“ bezeichnet Sänger und Pianist der Band Jet Baker als „ska rock’n’roll banger“.

Es geht so ungewohnt punkig zur Sache, dass selbst RANCID-Fans ihre Freude daran haben sollten. Und dabei ist das noch nicht einmal das schnellste Stück auf der Platte. Bei den zwölf Nummern in einer knappen halben Stunde geht es recht abwechslungsreich, interessant arrangiert und auch mal gechillt zur Sache.

Durch den unwiderstehlichen Cockney-Slang werde ich immer wieder an ART BRUT oder SERIOUS DRINKING erinnert. Musikalisch lassen die BOOMTOWN RATS und natürlich MADNESS grüßen. „I’ll Take What I Want“ ist für mich der eigentliche würdige Nachfolger ihres Debüts „Our Night Out“.

Das zweite Album, „Do Nothing“, war mir zu stark durch Gastmusiker beeinflusst und beim dritten Werk, „Naked“, experimentierte mir der Produzent zu viel herum. Mir war das dann doch alles zu experimentell und vom Sound her zu künstlich aufgebauscht.

Sicher gab es darauf auch den einen oder anderen großen Moment, der im Live-Set nicht fehlen sollte, aber unterm Strich waren mir die beiden Alben nicht eingängig genug. Auf dem neuen Album wird wohl „I don’t trust a word you say“ der einzige große Wurf bleiben, mit der nötigen Promotion hätten aber durchaus noch einige weitere Songs Single-Potenzial.

Ich fühle mich gut unterhalten, sowohl musikalisch als auch durch die Texte: aktuelle politische Themen treffen auf gesellschaftliche Entwicklungen bis hin zu eher postpubertären Allüren.

Was das Leben als Musiker eben so zu bieten hat, wenn man unter anderem von London aus agiert und in der Welt herumkommt. Der Spaß kommt auf keinen Fall zu kurz. Die Länge des Albums ist optimal auf den amerikanischen Markt angepasst.

An Zufall kann ich da kaum noch glauben, angesichts dessen, wie sich BUSTER SHUFFLE für den hier präsentieren. Die ersten Schritte zum US-Erfolg sind gemacht mit dem schwedischen Label Burning Heart und der Booking-Agentur Destiny.

Beides Garanten, um in den USA landen zu können. BUSTER SHUFFLE wären nicht die erste Band, die von Großbritannien in die USA übersiedelt, sollte ihr Plan gelingen. Nicht zuletzt die wirtschaftspolitischen Bedingungen könnten ab 2018 ein nicht unwesentlicher Faktor sein, wenn man dann noch über die Grenzen Großbritanniens hinaus aktiv sein möchte.

Derzeit herrscht überschwängliche Begeisterung für die USA. Wir werden sehen, ob der Cockney-Piano-Ska-Pub-Punk’n’Roll dauerhaft in den Staaten funktionieren wird. Wer „Our Night Out“ mochte, sollte mit „I’ll Take What I Want“ bestens bedient sein.

Ich finde das Album sehr gelungen!

Simon Brunner

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #135 (Dezember/Januar 2017)

Kaufen

Passende Platten bei finestvinyl.de

Verwandte Links

Interviews

 

Reviews

Suche

Ox präsentiert

PEACOCKS

THE PEACOCKS gibt’s schon ewig. 20 Jahre oder so. Tausende Platten verkauft und tausende Bands an die Wand gerockt. Bad Religion, No Means No, Voodoo Glow Skulls, Snuff, Dwarves, Mighty Mighty Bosstones, Slackers, Voltbeat, Tiger Army... Aber immer ... mehr