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CDs/LPs/Singles - Reviews

THEE HEADCOATEES

Punk Girls

Format: LP

Label: Damaged Goods

Webseite

Wertung:


Acht Alben haben THEE HEADCOATEES zwischen 1991 und 1998 veröffentlicht: „Girlsville“ (1991), „Have Love Will Travel“ (1992), „Ballad Of An Insolent Pup“ (1994), „Bozstik Haze“ (1997), „Punk Girls“ (1997), „Taylor Meets Thee Headcoatees“ (1998), „Here Comes Cessation“ (1999) und „The Sisters Of Suave“ (1999).

Einige davon hatte Damaged Goods 2008 neu aufgelegt, jene, die einst via Vinyl Japan erschienen waren und nach dem Ende des Labels nicht mehr erhältlich waren. Nun hat Damaged Goods, wo diverse andere HEADCOATEES-Releases erschienen sind, aber auch die meisten Billy Childish- und Holly Golightly-Platten, zwanzig Jahre nach dem Release von „Punk Girls“ das damals via Sympathy For The Record Industry veröffentlichte Album rereleaset – eine gute Sache, gehen die Angebote für das Original bei Discogs doch im Moment bei 26 Euro los.

THEE HEADCOATEES, das war das weibliche Paralleluniversum zu THEE HEACOATS, mit den Damen Holly Golightly, Kyra LaRubia, Bongo Debbie und Ludella Black in vorderster Front und musikalisch unterstützt von den HEADCOATS-Männern, weshalb die Konzerte der HEADCOATS oft eben auch Konzerte mit den HEADCOATEES im Vorprogramm waren.

Als Billy Childish dann die HEADCOATS für Geschichte erklärte, war es bald darauf auch mit dem Girl-Ableger vorbei, der ähnlich simplen Garage-Pop zu Gehör gebracht hatte, im Gegensatz zur Männerband aber mit diesem unwiderstehlichen Sixties-Girl-Pop-Touch.

Und so wie für Billy Childish das Leben nach den HEADCOATS weiterging, ging es auch für Holly Golightly sehr erfolgreich solo weiter. Auch Kyra veröffentlichte mal ein Soloalbum, scheint aber schon lange nichts Neues gemacht zu haben, und Sarah J.

Crouch alias Ludella Black war zunächst ebenfalls mit Solo-Releases präsent, später mit den DELMONAS und den MASONICS. Auch Bongo Debbie taucht(e) immer wieder mal irgendwo auf, etwa mit mit A-LINES, DUTRONC und THE BUFFETS.

„Punk Girls“ ist ein charmantes Album im klassischen THEE HEADCOATEES- beziehungsweise Childish-Style, was kaum verwundert, hat doch Billy Childish (fast) alle Songs geschrieben – und der Rest sind Cover, etwa „Teenage kicks“ (UNDERTONES), „Pinhead“ (RAMONES) oder „Ça plane pour moi“ (PLASTIC BERTRAND).

Dass Holly Golightly auch selbst Songs schreiben kann, hat sie freilich mittlerweile bravourös bewiesen.

Joachim Hiller

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #135 (Dezember/Januar 2017)

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