Reviews : DESMOND DEKKER / You Can Get It If You Really Want: Expanded Edition :: ox-fanzine.de

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CDs/LPs/Singles - Reviews

DESMOND DEKKER

You Can Get It If You Really Want: Expanded Edition

Format: CD

Label: Doctor Bird/Cherry Red

Spielzeit: 67:47

Webseite

Wertung:


Am 16.07.1941 geboren, wurde Desmond Adolphus Dacres in den Sechzigern in der Rude-Boy-Szene seiner Heimat Jamaika immer erfolgreicher, Ska und Rocksteady boomten dort und breiteten sich in die USA (wo Dekker es Ende der Sechziger in die Top Ten schaffte) und in Großbritannien aus, wo die Mod-Subkultur (neben den Einwanderern aus Jamaika) Gefallen an diesem neuen Sound fand.

Mit „Israelites“ hatte Dekker einen ersten Hit, viele weitere folgten, darunter das auch von Jimmy Cliff performte „You can get it if you really want it“. Dekker zog 1969 nach UK um, und dort nahm seine Karriere weiter Fahrt auf, „Pickney gal“, „Sing a little song“ (beide hier enthalten) schafften es ebenfalls in die Charts, was Bob Marley und anderen Reggae-Künstlern den Weg bereitete.

Das Album „You Can Get It If You Really Want“ erschien 1970 auf Trojan Records, erstaunlicherweise listet Discogs bis 2017 (LP) keine Neuauflage, so dass offensichtlich Bedarf bestand an einer um Bonusmaterial erweiterten CD.

Auf der finden sich neben den zwölf Songs des Original-Albums noch elf Songs extra (darunter „Sing a little song“), und das Booklet enthält fachkundige, aktuelle Linernotes von Harry Hacks, die begleitet werden von reichlich Cover- und Flyer-Aabbildungen sowie Fotos.

Eine schöne Zusammenstellung, die taugt für den Erstkontakt mit dem freilich Zeit seines Lebens (Dekker starb 2006) sehr religiösen (und das auch textlich einbringenden) Musiker. Pflichtstoff für jeden Rude Boy.

Joachim Hiller

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #139 (August/September 2018)

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