ROLLING BLACKOUTS COASTAL FEVER

Hope Downs

Nach zwei EPs auf Sub Pop erscheint jetzt auch der erste Longplayer der Australier ROLLING BLACKOUTS COASTAL FEVER auf dem traditionsreichen Label aus Seattle. Das mit dem Longplayer sollte man allerdings nicht überbewerten, denn trotz drei beziehungsweise vier Stücken mehr ist die Spielzeit von „Hope Downs“ nur unwesentlich länger als bei den EPs.

Am grundsätzlichen Sound des Quintetts hat sich nichts geändert, deren energetischer Gitarrenpop nicht so richtig australisch klingt und weiterhin mehr an die britischen Bands des legendären C86-Samplers erinnert oder an THE FEELIES und PAVEMENT.

Der Einfluss ihrer Landsleute THE GO-BETWEENS oder des Kiwi-Pop der Achtziger ist aber ebenfalls spürbar. Songwriterisch können sie den beiden EPs aber nichts wirklich Neues hinzufügen, und so bietet „Hope Downs“ zwar sehr schöne Gitarrensounds, aber richtig viel Eindruck hinterlassen die zehn neuen Stücke dennoch nicht, zumal die Australier auch weiterhin von den eigentlichen Vorbildern überschattet werden.