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CDs/LPs/Singles - Reviews

CURSIVE

Such Blinding Stars For Starving Eyes

Format: LP

Label: 15 Passenger

Webseite

Wertung:


Keiner hätte damals geahnt ... Stopp! Kein lahmer Einstieg in die Rezension dieser Album-Neuauflage. Tim Kasher und seine CURSIVE-Bandkollegen waren 1996 Anfang zwanzig, lebten im szenemäßig abgehängten Omaha, Nebraska (einfach mal auf der Karte schauen, wo das ist), Conor Oberst und Saddle Creek (das noch Lumberjack hieß) machten gerade ihre ersten Gehversuche, der Saddle Creek-Hype, der ein paar Jahre später die Stadt und das Label weltweit zum Markenzeichen machen sollte, war nicht in Sicht.

In jenem Jahr erschien die erste CURSIVE-7“, die Band schickte Aufnahmen an Crank! Records nach Los Angeles, wo gerade mit Bands wie MINERAL oder BOYS LIFE quasi Emo 2.0 kultiviert wurde.

CURSIVE, die damals in den USA mit Gleichgesinnten wie THE PROMISE RING, THE GET UP KIDS oder JEJUNE spielten, gefielen den Crank!-Leuten, und so erschien dort 1997 das Debütalbum „Such Blinding Stars For Starving Eyes“, das 2017, zwanzig Jahre später, von CURSIVE auf dem neuen, bandeigenen 15 Passenger-Label im Vinylformat (mir vorliegend: blaubeermilchfarben) neu aufgelegt wurde.

Nun gibt es Frühwerke, die genau das sind und bestenfalls nur Schritte auf dem Weg dorthin, wofür eine Band später wahrgenommen wird (hier: „The Ugly Organ“, 2003, ihr viertes Album), doch so ein Urteil ist hier nicht angebracht.

CURSIVE liefen sich hier gerade erst warm und waren doch schon ähnlich intensiv, wie sie es bis heute sind, nur eben spröder, unfertiger – man könnte auch so „unkonzipierter“, sich ihrer selbst noch nicht so bewusst.

Das kam dann erst allmählich mit den Nachfolgern „The Storms Of Early Summer: Semantics Of Song“ (1998, Saddle Creek) und „Domestica“ (2000, Saddle Creek) und eben „The Ugly Organ“, dem Album, das bis heute das Maß der Dinge ist – wie das eben so passiert bei Bands, mal Fluch, mal Segen.

„Such Blinding Stars For Starving Eyes“ zu hören ist wie alte Fotos anzuschauen – man erkennt Menschen wieder, sieht charakteristische Merkmale, merkt aber auch, was das Leben seitdem mit ihnen angestellt hat.

Die Neuauflage kommt mit vierseitigem Textblatt inklusive alter Fotos, der Texte und Linernotes.

Joachim Hiller

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #140 (Oktober/November 2018)

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