Reviews : SYSTEM OF HATE / There Is No Madness Here :: ox-fanzine.de

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CDs/LPs/Singles - Reviews

SYSTEM OF HATE

There Is No Madness Here

Format: CD

Label: Louder Than War

Spielzeit: 43:41

Webseite

Wertung:


Auf Louder Than War, dem Label von John Robb (MEMBRANES, GOLDBLADE), ist das zweite Album der 2012 in Barnsley (zwischen Sheffield und Leeds) gegründeten SYSTEM OF HATE erschienen, denen die Band TOTAL CONFUSION voranging, die aber scheinbar keine Veröffentlichungen vorweisen konnte.

Und das vorweg, „There Is No Madness Here“ läuft hier seit Tagen in Dauerrotation und hat das Zeug zur neuen Lieblingsplatte – zumindest dann, wenn man auf latent bombastischen Düsterpunk à la TAU CROSS und KILLING JOKE steht.

Donnernde Drums stoßen auf aggressive Hardcore-Vocals, etwas an Vic Bondi erinnernd, hallige Gitarrenwände und eine Glasur aus flächigen Synthies – und das enorm druckvoll dargeboten, klar produziert, mit mehrstimmigen Refrain-Chören.

Ja, kennt man so alles von KILLING JOKE, aber hier ist das wie etwa bei TAU CROSS rauher, unkomplizierter, punkiger – oder wie eben bei KILLING JOKE in der ersten Hälfte der Achtziger. Gegründet wurde die Band von Dave Sutcliffe (voc), Shaun „Paddy“ O’Neill (bs), Patrick Crawford (gt) und Carl Gulliford (dr).

Carl, heute wieder dabei, hatte aber kurz nach Gründung einen schweren Unfall, wurde zeitweise vom THE DANSE SOCIETY-Drummer Paul Gilmartin vertreten, woraus sich eine Verbindung zu deren Bassisten Martin Roberts ergab, der sich wiederum als Keyboarder anbot und dadurch dem Sound von SYSTEM OF HATE das gewisse Etwas hinzufügte.

2012 kam die erste EP „Immortal“, 2014 die zweite, „Insanity“, 2016 folgte das Debütalbum „Unhallowed Ground“ und im Herbst 2018 kam dann „There Is No Madness Here“. Carl ist längst wieder dabei, Martin Roberts geblieben, und ich kann mich einfach nicht satthören an den zehn grandiosen Tracks, die eine in den Achtzigern begründete musikalische Tradition fortführen.

Textlich gibt man sich eher dunkel und mystisch bis unkonkret, trotz vieler christlicher Referenzen ist man aber eindeutig eingestellt: „Your god is dead“, lautet der Refrain des gleichnamigen Songs.

Joachim Hiller

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #142 (Februar/März 2019)

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