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CDs/LPs/Singles - Reviews

MIGHTY MIGHTY BOSSTONES

Don’t Know How To Party

Format: LP

Label: PolyGram/Music On Vinyl

Webseite

Wertung:


Als die Bostonians THE MIGHTY MIGHTY BOSSTONES 1989/90 ihr Debütalbum „Devil’s Night Out“ auf dem ebenfalls Bostoner Hardcore-Label Taang! veröffentlichten, waren die Reaktion hier in Europa gemischt: Hardcore-Label veröffentlicht Platte von Leuten mit Boston-Hardcore-Background, die eine Mischung aus Ska und metallisiertem Hardcore spielt? Die einen waren sofort begeistert, die anderen reservierter – wie das eben ist, wenn eine Band mit einer einzigartigen, damals so nicht gekannten Mischung auf die Bühne tritt, die sich in ihrer Härte schon deutlich unterschied von den ebenfalls mit Ska-Elementen spielenden Formationen wie OPERATION IVY oder CULTURE SHOCK.

Die Begeisterten waren mehr und wurden mehr, und in einer Zeit, als sich auf der anderen Seite der USA Grunge anschickte, den musikalischen Verlauf der Neunziger zu bestimmen, legte in Boston die Skacore-Big-Band das Fundament für den Ska(punk)-Boom, den die USA in jenem Jahrzehnt erlebte und der irgendwann wegen Marktübersättigung so abrupt endete, dass er einige Labels und Vertriebe in den Abgrund riss.

1991 erschien das zweite MMB-Album „More Noise And Other Disturbances“, wieder bei Taang!, die mit „What’s at stake“ darauf ihre Labelmates SLAPSHOT coverten. Noch mehr Coversongs gab es auf dem Anfang 1993 erschienenen Major-Debüt „Ska-Core, The Devil, And More“ – nur eine EP, der im Mai 1993 das dritte Album „Don’t Know How To Party“ folgte.

Auf dem coverten die Bosstones natürlich auch wieder, diesmal „Tin soldiers“ von STIFF LITTLE FINGERS. Verbiegen lassen hatten sie sich nicht, das Album behielt den Trademark-Sound bei, bot exakt die erprobte Mischung aus rauhen Hardcore-Sounds und Dicky Barretts kehlig-gröligem Gesang einerseits und druckvollen Bläsersätzen andererseits, sowie dem Kontrast aus Offbeat-Passagen und Hardcore-Geballer.

Seltsam: Eigentlich hatten die Bosstones „Don’t Know How To Party“ 1994 in der Vinylversion auf dem bandeigenen Big Rig-Label veröffentlicht, wie sie generell in jener Zeit wegen Desinteresse der Majors an Vinyl dieses selbst veröffentlichten.

Da verwundert es, dass die Neuauflage jetzt eben doch wieder über die Major-Connection kommt und nicht von der Band direkt. Kommt mit Textblatt.

Joachim Hiller

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #145 (August/September 2019)

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