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CDs/LPs/Singles - Reviews

ULME

Ordinary Diva CD

Genre: Rock

bluNoise/EFA


Ordinary Diva" ist der zweite Longplayer des norddeutschen Trios ULME, die alle den Familiennamen Heesch tragen. Wer die Comicrubrik aufmerksam gelesen hat, ist dabei vielleicht auf den Zwerchfell Verlag gestossen, dessen Betreiber Christian Heesch heißt und einen Zeichner namens Stefan Dinter (Bruder von Filmemacher Mathias Dinter) unter seinen Fittichen hat, der für die Gestaltung des ULME-Booklets verantwortlich war.

Soviel zum Thema Namedropping". Ordinary Diva" ist kurz gesagt ein echtes Brett bzw. ein ganzer Baum, um mal direkt eventuelle Assoziationen bezüglich des Bandnamens aufzugreifen. Eine brachiale Mischung aus schleppendem, düsterem Rock und extrem verdichteten Hardcore-Elementen, der zeitweise an die moshigern Anteile von SOUNDGARDEN (auch die waren mal richtig gut) in ihrer Louder Than Love" Ende der 80er erinnert.

Während aber SOUNDGARDEN ihren 70er-Hardrock mit aggressiven Metalspitzen versahen, sind ULME purer Zeitlupencore, der erst beim siebten Song eine kurze, irritierend melodische Verschnaufpause einlegt (R.E.M.

oder was?). Zum Schluß driften ULME dann in einen längeren Improvisationsteil ab, ohne viel von ihrer vorherigen wuchtigen Energie einzubüssen. Der Sänger brüllt sich zwar überzeugend die Seele aus dem Leib, kann dabei aber selten verleugnen, daß er tatsächlich richtig singen kann, was die wenigsten NY-HC-Grunz-Vokalisten von sich behaupten können.

Sicherlich ist Ordinary Diva" eine zu psychotische Angelegenheit, um sie dauernd hören zu können, ziemlich überzeugend ist das Ganze auf jeden Fall.

Thomas Kerpen

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #27 (II 1997)

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