MASONS

Witchita LP/CD

Die Familie "Hell Yeah", bestehend aus Mutter Middle Class Pig Rec. und Daddy THE MASONS, hat ihren dritten Sohn geboren. Der Name "Witchita" lässt viele Mutmassungen über den Charakter des Kleinen zu, aber am besten trifft es folgende Umschreibung: Dieser kleine Bastard ist erst wenige Wochen alt verdammt, hat dafür aber schon verdammt dicke Eier.

Ausserdem ist er in einer verdammten amerikanischen Kleinstadt aufgewachsen, hat Dreck gefressen, wohnt in einer gottverdammten Garage, mag Blues und natürlich belassenen, stampfenden Garage-Rock'n'Roll.

Der CRAMPS-Vergleich greift meiner Ansicht nach nur an diversen Backgroundguitar-Parts und vielleicht hier und da bei Tom Franks Stimme. Der OBLIVIANS-Vergleich mag die "roughness" (Schreiber erschiessen, sofort erschiessen...) des kleinen Kerlchens widerspiegeln.

Verdammt fiese, fuzzige Gitarren, stampfender, präziser Drumsound und verdammt fett durchlaufende Bassline tun das übrige. Anspieltips, falls ihr das Ding im Laden stehen seht, sind die Nr.

5: "Dying of a broken heart" und natürlich die Nr. 2: "Mr. Pharmacist" (im Original von THE FALL), wow!!! Aus L.A. kommen also nicht nur Melodic Punk-Rotzgören, sondern auch richtig schmutzige Männer mit schmutzigen Instrumenten, schmutzigen Gedanken, schmutzigem Sound und...

ja, schmutzigem, bluesigem Rock & Roll eben! Verdammt, verdammt, verdammt schmutzige Geschichte, das. Und das ist verdammt nochmal verdammt gut so!!! Hell yeah, verdammt, sagt der Onkel! Buy it and get dirty too...

Dieses Review enthält 15 mal das Wort "verdammt". Verdammt cool, oder?!