SKUNK ALLSTARS

Bleeding Hearts And Smiling Faces CD

Ich hatte Angst, so richtig, als ich diese Skapunk-Platte sah. Ich kannte SKUNK aus dem Ruhrgebiet. Die SKUNK ALLSTARS kommen aus Köln. Also nicht gerade extrem weit voneinander entfernt... Parallelen? Der amüsant-naiv, völlig maßlos übertreibende Beipackzettel zur Platte erwähnt die LONG BEACH DUB ALL STARS (Ex-SUBLIME)...

Ah ja, der Name fiel ja auch schon früher ständig in diesem Zusammenhang. Dazu sollte man erklären: SKUNK zählen wohl zu den überheblichsten, deutschen Bands aller Zeiten, die musikalisch nichts konnten, sich jedoch mit allem brüsteten und sich mit jedem selbst verglichen.

Okay, zurück zu den SKUNK ALLSTARS, bei denen tatsächlich einer der Vorgänger (???) dabei ist. Als ich nun die CD einlegte, war ich positiv überrascht. Also so schlimm wie SKUNK sind sie keinesfalls, auch wenn natürlich einem eine Weichspülversion aus Skapunk, Pop, Reggae und Skatepunk erwartet, die komplett ohne Haken und Ösen auskommt.

Aber muss das denn immer sein? Eigentlich nicht. Die Platte hat Energie, auch wenn auf Sparflamme. Sie macht gute Laune, auch wenn auf VIVA-Interaktiv-Niveau. Ob unter den 13 Stücken auch Hits sind, sollte man live testen.

Vielleicht demnächst im Vorprogramm von SUM 41? (5/10) (52:06)