Reviews : THERMALS / Fuckin A CD :: ox-fanzine.de

Das aktuelle Ox

Unsere Aboprämie

Wer das Ox bis zum 01.03.2019 neu abonniert, erhält auf Wunsch die neue PASCOW-CD „Jade“ (Kidnap/Rookie) als Prämie. (Solange Vorrat reicht) (Bitte im Feld "Nachricht" angeben + Namen des Prämienempfängers)

 

Abo gegen Tasche!

Wer das Ox neu abonniert, wer ein Abo verschenkt oder als Ox-Abonnent einen neuen Abonnenten wirbt, der bekommt von uns die Ox-Tasche (fair gehandelte Bio-Qualität) geschenkt!

 

California über alles

"California über alles - Dead Kennedys Wie alles begann" ist das erste umfassende Buch über die DEAD KENNEDYS. Es konzentriert sich auf die Gründungs­phase der Band in der Szene von San Francisco bis zum Erscheinen des ersten Albums "Fresh Fruit For Rotting Vegetables". Autor Alex Ogg sprach dafür mit vielen Zeitzeugen.

 

Kochen ohne Knochen

Das Ox-Kochbuch 5 & Kochen Ohne Knochen #23

Kochen ohne Knochen - Das Ox-Kochbuch 5: Über 200 rein pflanzliche Rezepte für Beginner und Könner, für Veganer, Vegetarier und Allesesser, von simpel bis anspruchsvoll. Von Punks, nicht nur für Punks.
Dazu jede Menge Merchandise rund ums Kochbuch: Küchenmesser, Profimesser, Hand- und Geschirrtuch, Küchenschürze, Stofftasche, Sparschäler, Frühstücksbrettchen, Pfannenwender, Buttons, ...

Kochen ohne Knochen #23: Die neue Ausgabe des veganen Magazins ist jetzt im Handel und bei uns erhältlich.

 

CDs/LPs/Singles - Reviews

THERMALS

Fuckin A CD

Format: 7"+CD-R

Sub Pop/Cargo


Das ist sie. Meine Platte für den Frühling 2004. Und für den Sommer 2004. Ach was sag ich, ich werde für den Rest meines Lebens in jedem Frühling und Sommer nur noch diese Platte hören. Eventuell auch noch in jedem Herbst und Winter.

Okay, ich habe mich hier etwas hinreißen lassen, aber "Fuckin A" ist so ... so ... unglaublich großartig, dass ich jeden einzelnen der drei THERMALS dafür stundenlang küssen und anhimmeln könnte.

Vielleicht beschränke ich mich dabei aber doch lieber auf die Bassistin. Ich gebe es ja zu, das erste Album der THERMALS "Mere Parts Per Million", das ebenfalls auf Sub Pop erschien, ist komplett an mir vorbeigegangen, was angesichts der Klasse von "Fuckin A" unverständlich und ein nicht wieder gut zu machender Fehler ist.

Obwohl: Chef Joachim schrieb zum Debüt in Ox #51 "nettes, kleines Album. Nicht neu, aber jung und frisch umgesetzt und deshalb allemal den Versuch wert", sprach von Lo-Fi und verzerrtem Gesang und vergab mickrige sieben Punkte.

Kaum vorstellbar, dass das ein und dieselbe Band sein soll. Klar, Innovationspreise gewinnt auch "Fuckin A" sicherlich nicht und ein bisschen noisig und mit ein paar Feedbacks versehen ist auch diese Platte, aber von Lo-Fi ist hier nichts mehr zu spüren.

Dieses Mal wurde ja auch im Sudio und nicht in des Sängers Küche aufgenommen. Egal, "Fuckin A" jedenfalls ist viel, viel mehr als nur eine nette Platte. Für mich ist sie ein kleines einzigartiges Meisterwerk.

Punkt. Ach ja, die Musik. Punkrock, Indie-Pop, Noise-Pop, Post-Punk, Post-Irgendwas. Scheißegal, wie man das nennt, es ist schlicht und einfach grandiose Musik, die jedem, der auch nur ein Fünkchen für treibende, leicht melancholische, dabei aber sehr laute Gitarrenmusik mit kleinen, erst unaufdringlichen und beinahe schüchternen, nach einer Weile aber Gänsehaut erzeugenden und süchtig machenden Melodien übrig hat, gefallen muss.

Und Sänger Hutch Harris erinnert mich mit seinem lauten und klaren Sprechgesang und seiner bestimmten Art der Phrasierung an Mike Scott von den von mir heimlich geliebten WATERBOYS. Wunderschön.

(27:53) (10/10)

André Bohnensack

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #55 (Juni/Juli/August 2004)

Verwandte Links

Interviews

 

Reviews