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CDs/LPs/Singles - Reviews

BUSTERS

Evolution Pop CD

Format: CD

thebusters.com/Soul Food


In einem abgefahren, bunten, augenkrebserzeugenden Digipak kommt der neue, mittlerweile dreizehnte Studio-Langspieler der zwölf Herren von den BUSTERS daher. Das letzte Album "Revolution Rock" hab ich irgendwie verpasst, und kann auch nix zum Sound sagen, aber im Vergleich zu "360°" hat sich hier aber so Einiges getan: Die BUSTERS rocken, und zwar ordentlich.

Gleich bei Lied 1 dachte ich, eine falsche Platte eingelegt zu haben, denn es geht richtig ordentlich nach vorne. Dann kommt mit "Whiskey 'til I drop" die zweite Single-Auskopplung, auch eigentlich eher BUSTERS-untypisch und genial zum Mitsingen.

Das Lied ist wohl auch auf einigen besseren Radiostationen ab und an zu hören. Angenehm frisch geht es weiter, zum Beispiel bei Track fünf mit der ersten Auskopplung "Radio smash hit", einem extrem nach vorne gehenden Ohoho-Punkrock-Song mit Sonnenschein und absoluter Hitverdächtigkeit, dabei aber zumindest ein schöner Seitenhieb gegen die kommerziellen, gesichtslosen Radiostationen unseres Landes.

Und erst danach wird der klassische 2Tone unterm Bett hervor geholt (der Song heißt auch ganz passend "Rude up your life"), gehört aber durchaus wieder zu den großen Schunkel-Hits, die die BUSTERS für mich zu einer der wenigen gut erträglichen klassischen Ska-Bands machen.

"Nobody like you", der achte Song auf "Evolution Pop" ist dann eine Mischung aus ganz altem BUSTERS-Sound mit ganz viel MADNESS, Russenchor und dabei so treibend, dass ich nicht anders kann, als auf dem Stuhl mit dem Hintern zu wackeln.

Naja, wie eigentlich bei der ganzen Platte. Song elf, "Big boy", überrascht mit harten Gitarrenriffs und Shouts, die mit Offbeat gepaart werden - Headbangen und gediegenes Skanken im Wechsel, eine coole Mischung.

Zum Ausklang gibt es dann noch ein paar ruhigere Ska- und Swingnummern, aber alles in allem eine Platte voller Experimentierfreude, wie ich sie von den BUSTERS nicht erwartet hätte. Ich bin äußerst positiv überrascht, und die Platte wird bestimmt noch das eine oder andere Mal bei Partys, aber auch einfach so ihren Weg in meinen CD-Player finden.

Obendrauf gibt es als Bonus dann noch alle Songs als mp3s, was ja auch schon eine schöne Aussage ist, sowie das Video zum "Radio smash hit". Macht Spaß! Übrigens, noch als kleine Schmankerl oben drauf: Farin Urlaub ist als Gastproduzent bei zumindest zwei Songs im Boot gewesen, und rausgebracht hat die Band die Platte selbst.

(61:33) (09/10)

Jan Eckhoff

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #64 (Februar/März 2006)

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CJ RAMONE

CJ Ramone, Jahrgang 1965, heißt eigentlich Christopher Joseph Ward. Er war von 1989 bis 1996, also bis zum Schluss, Bassist der RAMONES und Nachfolger von Dee Dee. Er ist zu hören auf den Alben „Mondo Bizarro“ (1992), „Acid Eaters“ (1994) und ... mehr