ASTRAY

Silence Is Not An Option CD

Knapp daneben ist auch vorbei: ASTRAY aus Rügen spielen auf ihrem Debüt, das der 2006er EP "Reincarnated" folgt, Hardcore/Thrash Metal mit unpassenden Nu Metal-Anleihen in semi-professionellem Sound. "Fucking deprived" klingt nicht nur des Titels wegen mächtig nach "Fucking hostile", auch die Bandhymne "Astray" erinnert zu sehr an "Cowboys from hell", als dass es kultig wäre.

Dann noch Sachen wie dieser deplatzierte Nu Metal-Slapbass in "Crude valuation" und fertig ist ein Album, das trotz oft richtig feiner Riffs ("Raise your fist") aufgrund fehlender Eigenständigkeit leider nichts geworden ist.

(36:40) (5)