CRIMSON GHOSTS

Dead Eyes Can See

Im Vergleich zum Vorgänger "Carpe Mortem" haben die Kölner Fiendheads THE CRIMSON GHOSTS einen Gang zurückgeschaltet und etwas Härte gegen noch mehr "Uohohoo!"-Chöre eingetauscht - und das steht ihnen sehr gut, ist dazu angetan, sie zusammen mit THE OTHER und THE SPOOK zum Triumvirat der hiesigen MISFITS-Stammhalter zu machen.

Es ist ja sowieso verblüffend, dass eigentlich alle Bands, die sich mittlerweile am Erbe der Ghoulpunks bedienen, besser sind als das, was sich heute als "Original" verkauft. Positiv fällt hier einmal mehr Jackals bissiger Gitarrensound auf, ganz zu Schweigen von Vlads exzellenten Vocals, und die Trademark-Chorgesänge haben die roten Geister ja sowieso perfekt drauf.

Ehrensache, dass auch diesmal wieder 13 Songs auf dem Album geboten werden, und sogar die eher langsamen, stampfrockenden Nummern (etwa "Devil's night") gefallen, was auch der wuchtigen, klaren Produktion geschuldet ist.

Nicht so ganz mithalten kann da das Artwork - das sieht eher nach CorelDraw 1998 aus. (8) (Diese Band war auf der Ox-CD #77 zu hören)