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CDs/LPs/Singles - Reviews

CALABRESE

The Traveling Vampire Show

Format: CD

CD | Spookshow/Abstract | calabreserock.com


Benannt nach einem kurzweiligen Roman von Richard Laymon treten die süßen Jungs von CALABRESE zum dritten Mal ihren Raubzug durch die Welt des Horrorpunks an. Raubzug deshalb, weil vor dem Phoenix-Trio wieder einmal nichts sicher ist.

Weder Buchtitel, noch andere Bands, noch die eigene Vergangenheit. Wer die großartige Debüt-Mini-CD von CALABRESE besitzt oder das etwas enttäuschende Zweitwerk "13 Halloweens" wird den Seitenhieb verstehen.

Wie schon auf dem Vorgänger bereichern sich die drei Brüder am liebsten an ihren eigenen Riffs, Drum-Beats und Refrains, so dass "Death eternal" wie der Zwillingsbruder der Bandhymne "Midnight spookshow" klingt, und man in jedem weiteren Song das unbestimmte Gefühl eines Déjà-vus erlebt.

Speziell Drummer Davey scheint dabei nur zwei Takte zu kennen: Midtempo mit Becken, oder Midtempo mit Stand-Tom, während der Rest der Band in jedem Song die bekannten "Whoo Whooo"-Backing-Vocals abfeiert.

Also, nichts Neues an der US-Front. Anderseits: "Never change a running system", wie der Amerikaner sagt. Und so muss man den Jungs attestieren, dass sie nicht nur noch mehr Mitgrölrefrains auf "The Traveling Vampire Show" gepackt haben, sondern dazu auch noch - trotz allem Wiedererkennens - ein paar Überraschungen in den Gesangslinien und den Gitarren-Licks parat halten.

Zudem wartet das Zweitwerk mit einem fetten Sound auf, den der erste Longsplayer so schmerzlich vermissen ließ. Wer also von CALABRESE - und das werden außerhalb der Horrorpunk-Gemeinde viele sein - noch nichts im Schrank stehen hat, sollte jetzt zugreifen, denn an dieser Band kommt man eigentlich nicht vorbei, wenn man auf Gruselpunk mit Doo-Wop-Anleihen und Boygroup-Appeal steht.

Ob CALABRESE aber wirklich die selbsternannte "greatest Horror-Rock Band" der Welt sind, darf man bezweifeln, selbst wenn sie mit "The Traveling Vampire Show" das beste Werk ihrer noch gar nicht langen Karriere abgeliefert haben und sogar euer Rezensent nach anfänglicher Langeweile immer wieder auf dieses Album zurückgreift.

Anspieltip: "Voices of the dead". (7)

André Ohler

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #79 (August/September 2008)

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