OVERCAST

Reborn To Kill Again

Wieso fängt dieses Album denn bitte mit dem gleichen Geklimper an wie "Seasons In The Abyss"? Denkt da etwa jemand, er hatte eine tolle Idee? Nun ja, lassen wir Milde walten, schließlich handelt es sich um die Jugendsünden von KILLSWITCH ENGAGE-, SHADOWS FALL- und SEEMLESS-Mitgliedern, wobei der aufmerksame Leser bemerkt haben wird, dass ich kein ausgesprochener Fan von KILLSWITCH ENGAGE bin.

Das ändert sich auch nicht mit diesem Release, selbst wenn "Route bound Apollo" einen herrlich hymnischen Refrain zu bieten hat. Größtenteils bewegt man sich im Midtempo-Bereich, bisweilen wird es richtig schleppend und in diesen Momenten nerven OVERCAST beinahe.

Die Riffs sind manchmal derart zusammengewürfelt, dass man sich fragt, wie OVERCAST auf die Idee kommen, die etlichen Versatzstücke in "Filter of syntax" würden auch nur irgendwie zusammenpassen.

Diese teilweise fehlende Kausalität lässt das Album oft ziemlich zerfahren klingen, aber das scheint die Herren nicht zu stören, es gibt zwei neue Lieder auf dem Best-Of und demnächst wohl ein neues Album.

Braucht man eigentlich nicht. (4)