NARCOSIS

Best Served Cold Discography 1998-2007

Ups, mal wieder eine waschechte Grindcore-Scheibe auf Earache. Hier sind alle 51 Songs jener Briten zusammengestellt, die von 1995 bis 2007 ihr Unwesen trieben, diverse Touren mit ungefähr jeder bekannten Grind/Hardcore/Power Violence-Band spielten, aber nie so richtig den Durchbruch schafften.

Unterhaltsame Linernotes erzählen die bewegte Geschichte der Band, die jeder hasste, bis Peet Dandy von HARD TO SWALLOW als Sänger einstieg und NARCOSIS zu Everybody’s Darling mutieren ließ.

Naja, an der Eingängigkeit seines Gesanges kann es nicht gelegen haben, brüllt und kreischt sich der Mann doch am Anschlag durch die meist humorvollen Titel wie: „Just because they say Christ when you walk into a room, doesn’t make you Jesus“.

Musikalisch sind NARCOSIS natürlich Extremisten, sehr schnell auf ihrem letzten Longplayer „Romance“, noch schneller, räudiger und meist an der Grenze des Machbaren auf ihren diversen Split-7“s.

Meist ist es ja so, dass Diskografien deutlich in der Qualität nachlassen, wenn es an die Anfangstage der Band geht, dieses Problem haben NARCOSIS ausnahmsweise mal nicht.