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CDs/LPs/Singles - Reviews

SUBHUMANS (UK)

From The Cradle To The Grave

Format: CD

Label: Bluurg!/Southern

Genre: Punkrock/Hardcore

Webseite

Wertung:


Die beiden ersten Alben der englischen SUBHUMANS sind für mich absolute Meilenstücke des britischen Punkrocks. Die SUBHUMANS gründete sich 1980, als der Punkrock der Siebziger eigentlich schon tot war, und viele der Bands der ersten und zweiten Stunde sich längst aufgelöst hatten oder nur noch furchtbare Pop-Alben veröffentlichten.

1983 erschien auf Spiderleg Records, dem Label der befreundeten FLUX OF PINK INDIANS, zuerst „From The Cradle To The Grave", und auf dem neu gegründeten bandeigenen Bluurg-Label im gleichen Jahr auch noch „The Day The Country Died".

Die SUBHUMANS bewegten sich damals im sehr politischen Anarcho/Peace-Punk-Kontext, Frontmann Dick Lucas ließ es in seinen smarten Texten nie an Deutlichkeit mangeln, was die Meinung zu den Herrschaftsverhältnissen anbelangt, man kritisierte Fremdbestimmung und Entfremdung, forderte ein selbstbestimmtes Leben, und unterlegte das mit einem ganz eigenen musikalischen Soundtrack: Dicks Sprechgesang ist unglaublich prägnant, die Musik wirkt auch mit 25 Jahren Distanz kein Stück altmodisch, verbindet auf ganz eigenwillige Weise klassische Punk-Aggression mit dem harschen Sound von CRASS und Co.

sowie einem Hauch Offbeat und ist dabei doch sehr melodiös. 1985 veröffentlichten die SUBHUMANS noch das „Worlds Apart"-Album, dann war dieses Kapitel beendet - doch mit CULTURE SHOCK führte Dick das Erbe der Band in ähnlichem Soundgewand fort, bis auch diese Band 1990 vorbei war und es mit CITIZEN FISH weiterging.

Seit über zehn Jahren sind die SUBHUMANS allerdings auch wieder aktiv, zuletzt erschien 2007 ein neues Album, man tourt fleißig, und da ist es schön, dass die alten Platten sowohl im LP- wie CD-Format und mit remastertem Sound neu aufgelegt werden.

Die ersten beiden Alben machten den Anfang, der Rest folgt - ebenfalls mit Reproduktionen des gesamten Original-Artworks.

Joachim Hiller

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #82 (Februar/März 2009)

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