EASTERN SEABOARD

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Liebe Band, ist doch nicht so schwer: Ihr habt eine coole Idee für euren Bandnamen, Internet anmachen, den Namen in die Suchmaschine eingeben und Return drücken. Was taucht auf? THE EASTERN SEABOARD aus den Staaten, und das seid ihr nicht, aber ihr englischen Inselaffen konntet ja bekanntlich noch nie über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Wahrscheinlich habt ihr auch noch nie was von den RED HOUSE PAINTERS gehört, nach denen ihr ziemlich verdächtig klingt, sicher nur ein Zufall, aber auch die findet man im Internet.

Wie auch immer, eure Platte gefällt mir trotzdem, denn ähnlich wie Mark Kozelek und seine RED HOUSE PAINTERS habt ihr wirklich hübsche Ideen, so dass euer herrlich melodischer akustischer Lagerfeuer-Slowcore nicht wie üblich zum Einschlafen ist, sondern tatsächlich über neun Songs bestens funktioniert.

Englische Weicheier seid ihr trotzdem, sicher irgendwelche Kunststudenten, die aber zumindest in der Lage sind, die Essenz eurer eventuellen Vorbilder in einen individuellen Gesamtsound zu gießen, der nicht theatralisch ist, sondern wirklich emotional.

Da verzeiht man den Fauxpas mit dem Bandnamen gern. Weitermachen!