OTIS GIBBS

Joe Hill’s Ashes

Langer Bart, Truckerkappe und Hornbrille. Folk- und Americana-Romantik pur. Das ist Otis Gibbs. Ein Mann, der lebt, was er singt. Otis Gibbs gibt sich oft bescheiden, aber man sieht ihm an, dass er viel erlebt hat.

Ein Leben als Hobo, ein Leben als Außenseiter. Ohne es als dies glorifizieren zu wollen, die Lieder von Otis Gibbs sprechen für sich selbst und finden sich weit abseits aller hippen Frank Turner-Enthusiasten und Chuck Ragan-Verehrer.

Dieser Mann, über den es angeblich eine FBI-Akte gibt, vereint Woody Guthrie-Tradition mit der Attitüde des Gewerkschaftsdichters Utah Philipps und dem Rebellischen eines Steve Earle. Das Titelstück „Joe Hill’s Ashes“ handelt von einem der berühmtesten Gewerkschaftsaktivisten namens Joe Hill, der im Jahre 1914 in Salt Lake City zum Tode verurteilt wurde.

Otis Gibbs schreibt wunderbare Lieder über das Auf und Ab des Lebens, über Wanderschaft und Einsamkeit. Seine Musik ist einfach und erdig. Eine musikalische Reise durch den amerikanischen Kontinent voller Melancholie und Sehnsucht, auf die man sich einlassen sollte.