Reviews : V.A. / Mushroom Music Monoliths :: ox-fanzine.de

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CDs/LPs/Singles - Reviews

V.A.

Mushroom Music Monoliths

Format: LP

Label: Swamp Room Records


Mit “Mushroom Music Monoliths“ bringt das deutsche Label Swamp Room Records nun den zweiten psychedelischen Vinylsampler nach “The Story of Today´s Hallucination Generation“ heraus, in wie gehabt 750er Auflage.

Nachdem auf “Story...“ noch mehr lediglich dem Psychedelic-Liebhaber bekannte sowie hauseigene Bands vertreten waren, bringt M.M.M. nun auch ein paar Bands ins Rennen, die auch dem ein oder anderen Punker-Ohr schon mal begegnet sein dürften.

Seite Eins hat sich eher dem rockenden Teil der Bands gewidmet, wohingegen man sich bei den drei sehr langen Stücken der zweiten Seite genüßlich bei einer oder mehreren dickeren Zigaretten in fremde Welten mitziehen lassen kann.

Den Opener machen The Monsters aus der Schweiz, die Band um Lightning Beat-Man.Und um ehrlich zu sein, sehr viel besser kann eine solche Platte nicht anfangen. Ein kurzes Sitar-Intro und schon fliegen dir die Boxen um die Ohren.

Die dritte Band, Eatable Love & Fliegenpilz aus Österreich(!!!), demonstrieren ein wenig später dem geneigten Hörer/Hörerin, daß man auch in dem Land der Berge schonmal von den älteren, drogenumnebelten Werken der Butthole Surfers gehört hat, sich jedoch vorher noch ein ordentliches Pilzgericht hat schmecken lassen.

Was wenige wußten, Jon Spencer muß einen unehelichen völlig mißratenen Bruder haben, denn der Sound den Roy and the Devil´s Motorcycle aus der Schweiz hinlegen, ist geilster Blues-Rock´n´Roll-Trash, mit wirklich coolem Gesang (Mein persönlicher Monolith der Platte).

Wer meint die Hellacopters rocken, der sollte zu Mother Superior aus Schweden greifen. Hier wird weniger auf Schnelligkeit, denn auf Härte wert gelegt und den oft bemühten MC 5 sowie den Stooges tatsächlich einmal Tribut gezollt.

Natürlich bringt auch M.M.M wieder hauseigene Interpreten, nämlich Elanco aka Jens Mittendorf von Krone der Gastlichkeit mit einem schönen akustischen Stück, welches sich anhört, als würde Nikki Sudden Neil Young covern.Die wohl bekannteste Band dürfte Dead Moon (USA) sein, die hier mit einem Live-Stück vertreten sind, das in altgewohnter Weise rockt und rollt.

Die erste Seite wird beschlossen mit Cactus Cooper, von dem die Liner Notes sagen, es handele sich um einen intergalaktischen Bewohner, welcher auf der Erde “gestrandet“ sei, um die Menschheit vor den Gefahren genetisch veränderter Rauchwaren zu warnen und der sein Stück schlußfolgernd “Hold on to the homegrown“ betitelt.

Hätte ein schönes Stück werden können, wenn da nicht dieses nervige Gequassel dazwischen wäre. Seite zwei wird mit einem ca.15 minütigen musikalischem Zusammentreffen zwischen der Mandra Gora Lightshow Society (Deutschland) und Nik Turner (UK), dem “psychedelischem Herzstück“ von Hawkwind eröffnet.

Eine pilzgeschwängerte Live-Improvisation mit der ganzen Bandbreite psychedelischer Sounds. Einem Sound, den auch Uli Trepte´s Move Groove beherrschen (Ex-Guru Guru), wobei dem ganzen noch eine Prise Psychedelic-WorldMusic-Groove beigemischt wird, allerdings hätte der Gesang besser gefehlt.

Das Gegenteil ist bei Mind Kiosk der Fall. So muß eine Stimme klingen, und die Mischung aus monoton groovendem Beat und Blues mit nett rockenden Passagen setzt der Platte das I-Tüpfelchen auf.

Claus Wittwer

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #36 (III 1999)

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