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CDs/LPs/Singles - Reviews

IGGY POP

New Values / Soldier / Party

Format: 3CD

Label: Arista/Sony

Genre: Rock


Diese drei Rereleases der Pop-Alben von 1979, 1980 und 1981 sind schon anno 2000 und 2003 wiederveröffentlicht worden, jetzt sind die drei CDs noch mal in einem Pappschuber im Package zu haben – eine gute Gelegenheit, eine eventuelle Lücke in der Sammlung zu schließen, denn sehen wir es realistisch, mit den beiden Klassikern „Lust For Life“ und „The Idiot“ von 1977 sowie „Blah Blah Blah“ (1986), „Brick By Brick“ (1990) und „American Caesar“ (1993) sowie der STOOGES-Grundausstattung war und ist man eigentlich ganz gut versorgt.

Mit „New Values“ stand Iggy damals erstmals nach der Trennung von David Bowie wieder auf eigenen Beinen, und produziert von seinem alten STOOGES-Kumpanen James Williamson und einer Band, zu der unter anderem Scott Thurston (auch STOOGES) sowie Klaus Krüger (TANGERINE DREAM, ein Bekannter aus der Zeit in Berlin) zählten, erschien das Album erst in England und mit Verzögerung in den USA, wo dann auch der kommerzielle Erfolg ausblieb.

Ein Album, das damals im New-Wave-Kontext wahrgenommen wurde, im Rückblick aber einfach ein solides Rock-Album ist, dem freilich ein Hit wie „Lust for life“ oder „The passenger“ fehlte – „Five foot one“ und „I’m bored“ waren weniger Hits als Album-Höhepunkte.

Alles in allem ein alles andere als enttäuschendes Album, aber eben auch kein Knaller. Die Neuauflage kommt mit Linernotes und den bislang unveröffentlichten Tracks „Chains“ und „Pretty flamingo“.

1980 erschien „Soldier“, und außer Klaus Krüger war die Band eine ganz andere. Prominentes Mitglied hier war ein gewisser Glen Matlock, dem nach dem Ende der SEX PISTOLS langweilig war und der eine neue Herausforderung suchte, und so brachte er als Gitarrist noch Steve New von seiner da auch schon wieder aufgelösten Band THE RICH KIDS mit.

Logisch, dass mit neuer Besetzung und anderen Produktionsbedingungen – James Williamson verpisste sich im Streit nach der Hälfte der Aufnahmen. Für die meisten der Songs zeichnet Iggy Pop verantwortlich, drei sind in Kooperation mit Matlock entstanden, und einen Song – „Ambition“ – steuerte der alleine bei, war im Nachhinein mit dem Mix gar nicht zufrieden.

Insgesamt auch wieder ein okaynes Album mit stellenweise wavigen Bläsereinsätzen, auf dem Iggy mit „I’m a conservative“ eine passende Selbstbeschreibung abliefert. Auch hier gibt’s Linernotes im Booklet und zwei unveröffentlichte Bonustracks.

Mit „Party“ von 1981 war der unermüdliche Iggy allen Widrigkeiten zum Trotz wieder am Start. Neue Band, neues Glück. Mit Ivan Kral (PATTI SMITH GROUP) holte er sich Unterstützung in Sachen Songwriting, und mit Hilfe von Tommy Boyce, der mit den MONKEES gearbeitet hatte, entstand der heute noch frisch klingende „Rock Disco“-Song „Bang bang“, dem freilich kein Charterfolg vergönnt war.

Ein weiterer Höhepunkt des Albums war/ist „Pumpin’ for Jill“, und insgesamt klingt das Album irgendwie fröhlicher als die beiden vorherigen. Auch hier gibt’s zwei Extra-Songs, „Speak to me“ und „One for my baby“.

Joachim Hiller

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #96 (Juni/Juli 2011)

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