KIDS OF ZOO

s/t

Vor langer, langer Zeit besaß ich mal einen LP-Sampler namens „Declaration Of Fuzz“. Ich hatte ihn auf einem Flohmarkt erstanden, was zu dieser internet- und heftsamplerlosen Zeit eine Möglichkeit war, neue Bands kennen zu lernen, ohne direkt das ganze Taschengeld für Fehlkäufe raus zu hauen.

Für mich versammelte dieser Sampler eine unfassbar neue Musikdimension: Garage(punk)rock in Reinkultur. Einige Lieder waren gecovert, aber das fiel mir erst später auf. 2006 wurde der Sampler neu aufgelegt.

Habe ich mir natürlich gekauft, aber von dem Entdeckergefühl von damals war nichts mehr übrig. KIDS OF ZOO lassen das alte Fuzz-Entdeckergefühl wieder ein bisschen aufkommen. Feiner Garagenpunk aus Melbourne, Australien, entstanden aus der Asche der SPECIMENS.

Wohin die Reise geht? Mit Titeln wie „Anal pastry“ „Gang warfare“, „Saturated fats“ ist ja wohl alles gesagt. Wer Zappa gewohnt ist, hört auf die Texte, alle anderen achten bitte nur auf die Musik.

Die geht in klassischer Garagenmanier immer schön nach vorne.