HAWK EYES

Ideas

In Ox #93 lobte der Kollege Masson das Debütalbum einer jungen Band namens CHICKENHAWK über den grünen Klee. Den anspruchsvollen Mix aus „Post-Prog-Math-Metal-Whatever-Core“ verglich er mit Bands wie DILLINGER ESCAPE PLAN, MELVINS und LED ZEPPELIN.

Seitdem hat die Band einen kleineren Wandel vollzogen: Nicht nur hat sich der Bandname in HAWK EYES geändert, sondern anscheinend auch die musikalische Ausrichtung. Wobei, die beiden erstgenannten Referenzen kann man immer noch unterschreiben, auch wenn diese Elemente nicht mehr ganz so deutlich hervorstechen, die alten Haudegen Led Zep mussten allerdings Einflüssen aus der jüngeren Geschichte der Rockmusik weichen, FAITH NO MORE zu „Fool For A Lifetime“-Zeiten oder die FOO FIGHTERS meinetwegen, allein schon für das Gespür der Jungs aus Leeds für große Refrains und der fantastischen Gesangsstimme von Sänger/Gitarrist Paul Astick.

„Skyspinners“ ist ein geradezu unglaublicher Hit, „Headstrung“ ist der große Mike Patton-Gedächtnis-Moment, beim hakenschlagenden Zwei-Minuten-Prügel „Milk hog“ kann der neue Ex-JAPANESE VOYEURS-Drummer Steve Wilson zeigen, was für ein unglaublich wildes Tier er ist.

Die englische Presse feiert HAWK EYES bereits gebührend ab, also nicht wundern, wenn gestandene Brit-Acts wie GALLOWS oder PULLED APART BY HORSES demnächst in deren Vorprogramm spielen.