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CDs/LPs/Singles - Reviews

PULP

Separations

Format: CD

Label: Fire

Vertrieb: Cargo

Webseite

Wertung:


„Disco 2000“ aus dem Jahr 1995 ist wohl der bekannteste Song von PULP und eine jener Hymnen für die Ewigkeit – zumindest für Menschen, die nicht schon beim bloßen Gedanken an Britpop Pickel bekommen. PULP hatten es damals irgendwie geschafft, Teil dieser jungen, neuen Szene zu werden – und waren dabei doch eine Band, die es schon 17 Jahre gab und die ein Leben vor Britpop hatte, in dem sie aber zugegebenermaßen auch anders klang.

Jarvis Cocker gründete die Band bereits 1978 in Sheffield, zunächst bewegte man sich zeittypisch zwischen New Wave und Post-Punk, 1981 bekam man die Gelegenheit eine Peel Session aufzunehmen, doch als das Debüt „It“ 1983 auf Red Rhino erschien, hatte man sich bereits völlig vom frühen Sound losgelöst, spielte entspannten Psychedelic-Pop – und war in kommerzieller Hinsicht ein Flop.

1986 unterschrieb man bei Fire Records, das nächste Album „Freaks“ kam 1987 und blieb erneut hinter den Erwartungen zurück, was man auch heute noch nachvollziehen kann: Die PULP von damals klingen heute zeitlos, haben so gar nichts von irgendeinem der damals zeittypischen Trends.

Cocker studierte in der Folgezeit lieber, löste die Band auf – und konnte doch nicht davon lassen: 1989 ging es doch weiter, nach einer kurzen Unterbrechung doch wieder bei Fire Records, und 1992 erschien dann „Separations“, das man von Cockers Stimme mal abgesehen für das Album einer ganz anderen Band halten könnte.

Elemente aus der House-Musik hatten sich mit dem „klassischen“ PULP-Sound vermischt, PULP klangen erstmals „zeittypisch“, wurden von der gleichen Welle mitgerissen, die SUEDE, BLUR und OASIS nach oben brachte.

Vier weitere Alben folgten, 2003 dann die Auflösung – und 2011 die Reunion ... Fire Records hat die ersten drei Alben nun in sehr schönen Pappcovern als einfache beziehungsweise Doppel-CD („Freaks“) in überarbeiteter, um Bonus-Songs ergänzter Form neu aufgelegt.

Ein lobenswertes, mit Liebe umgesetztes Unterfangen, das auch jeweils Linernotes von Musikjournalisten-Ikone Everett True umfasst.

Joachim Hiller

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #102 (Juni/Juli 2012)

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