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CDs/LPs/Singles - Reviews

RUDIMENTARY PENI

Death Church

Format: CD

Label: Outer Himalayan/Southern

Spielzeit: 32:51

Webseite

Wertung:


Nach der „Rudimentary Peni“-EP (1981), der „Farce“-EP (im gleichen Jahr auf Crass Records erschienen) und der Live-LP „Catastrophe“ von 1982 war „Death Church“, das 1983 auf Corpus Christi (ein Coop-Label von CRASS und John Loder, Southern Studios) erschien, das Debütalbum der 1980 in London gegründeten Band um Sänger und Gitarrist Nick Blinko.

RUDIMENTARY PENI sind bis heute mehr oder weniger aktiv, wobei Blinko schon immer unter psychischen Problemen litt und phasenweise Psychiatrie-Patient war. Vom Fabrizieren herausragender Texte und Musik sowie Artworks in seinem typischen Tusche-Stil hat ihn das nicht abgeholten, ja dies hat, wie das Schreiben auch, heilende Wirkung auf ihn.

1983 also erschien mit „Death Church“ die erste von drei LPs von RUDIMENTARY PENI, die immer wieder auch EPs veröffentlichten, und klanglich waren sie schon immer die „besseren“ CRASS: wo diese zunehmend zu experimentellen Klängen neigten, blieben Blinko, Matthews und Greville dem druckvollen, düsteren Anarchopunk treu und wurden zwar nie so bekannt wie CRASS, erreichten aber bald Geheimtip-Status, auch bei vielen Musikern, woran sich bis heute nichts geändert hat.

„RUDIMENTARY PENI are a band so fucking good that no one will ever understand them; I doubt they understand themselves“, sagte beispielsweise Steve Albini über sie. Aufgenommen wurde dieser Klassiker im April 1983 in nur zwei Tagen – man fragt sich, was heutzutage so viele Bands wochenlang im Studio treiben, wenn doch nichts dabei herauskommt, was eine auch nur ansatzweise so lange Halbwertszeit hat wie dieses nihilistische Punk-Meisterwerk.

Eine Frechheit ist allerdings die der CD beiliegende Reproduktion des Textblatts: schon im LP-Format ist das typische Lettering von Blinko schwer zu entziffern, das jedoch auf Booklet-Größe zu verkleinern, ist eine Frechheit, hier hätte man mindestens ein Faltbooklet in Originalgröße machen müssen.

Und so ein Murks kommt auch noch auf dem bandeigenen Label!

Joachim Hiller

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #114 (Juni/Juli 2014)

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