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CRASHED OUT

Against All Odds

Bereits in meiner Besprechung zum Reissue des „Crash’n’Burn“-Albums in Ausgabe #150 wurde deutlich, dass mich der stark zum Hardrock schielende Sound von CRASHED OUT kaum zu Stürmen der Begeisterung hinreißt. Ein Eindruck, der sich auch im Hinblick auf das neue Album fortsetzt, auf dem die Musik zwar handwerklich sauber und versiert vorgetragen wird, das eine originäre Note aber stark vermissen lässt. Persönliche Hörgewohnheiten und Vorlieben mögen hierbei durchaus eine Rolle spielen, aber selbst abseits dessen muss man attestieren, dass sich bei CRASHED OUT zwar zahlreiche Verweise irgendwo in der groben Schnittmenge zwischen späten DROPKICK MURPHYS und RANCID respektive AC/DC, ROSE TATTOO und MOTÖRHEAD finden, diese aber von ähnlich zu verortenden Zeitgenossen deutlich eingängiger und nachhaltiger umgesetzt werden. Wer bisher jede Platte von CRASHED OUT in der Sammlung stehen hat, wird sich wohl auch dieses Album holen. Wenn ich jetzt nicht dazu zähle, dreht sich die Erde sicherlich trotzdem weiter.